Mehr Datenvolumen

Coronavirus: Diese Mobilfunker stocken ihre Tarife auf

Mehr Datenvolumen, weniger Drosselung: Mit diesen Maßnahmen helfen die Mobilfunk-Anbieter Telekom, O2, Vodafone & Co. ihren Kunden, in Verbindung zu bleiben.

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Die Mobilfunker passen ihre Tarife an, damit ihre Kunden auch während der Corona-Krise in Kontakt bleiben können.

Da die Menschen angehalten sind, direkte soziale Kontakte einzuschränken, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen, haben einige Mobilfunkanbieter bereits im März mit verschiedenen Maßnahmen reagiert. Sie wollen ihren Kunden helfen, weiterhin in Kontakt zu bleiben und haben ihre Tarife entsprechend angepasst. Die Änderungen wurden auch im April beibehalten beziehungsweise verlängert.

Die Deutsche Telekom schenkt ihren Kunden 10 GB zusätzliches Datenvolumen pro Monat. Das gilt für die Tarife Magenta Mobil, Magenta Mobil Young, FamilyCard, Data Comfort, Magenta Mobil Prepaid und auch für die Combi Card, sofern die Tarife nach 2011 abgeschlossen wurden. Das 10-GB-Geschenk kann man über die MeinMagenta App buchen. Es ist jeweils bis zum Monatsende gültig. Laut Telekom gilt das Angebot "bis auf Weiteres".

Telefónica erhöht zwar nicht das Datenvolumen, reduziert aber die Drosselung. Wer sein Inklusiv-Volumen aufgebraucht hat, kann danach mit 384 Kbit/s weitersurfen, anstatt der bisherigen 32 Kbit/s. Das gilt für alle Privat- und Geschäftskunden von O2 und BLAU und erfolgt automatisch. Seit dem Start der Aktion im März ist die Datennutzung nach Verbrauch des Inklusivvolumens laut Telefónica auf das Fünffache gestiegen. Die Aktion wurde bis zum 31. Mai verlängert.

Bei Vodafone können die Mobilfunk-Kunden in sozialen Netzwerken surfen, ohne Datenvolumen zu verbrauchen. Dazu können sie in der MeinVodafone-App den Social Pass kostenlos buchen. Für TV-Kunden gibt es eine Reihe von Kinder- und Entertainment-Angeboten in den nächsten zwei Monaten kostenlos. Der Mobilfunk-Provider betreibt auch einen Ticker, in dem sich Kunden über aktuelle Entwicklungen im Rahmen der Corona-Krise informieren können. Dort wird beispielsweise über die Auslastung der Netze informiert.

Die Netzbetreiber versichern, dass ihre Netze stabil seien. Derzeit zeichne sich außerdem ein Trend ab, dass sich die Datennutzung stärker aufs Festnetz verlagere. Die mobile Datennutzung liege seit Beginn der Corona-Krise etwas niedriger als normal. Die Sprachnutzung sei dagegen in allen Netzen gestiegen, so Vodafone.

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