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Smart-Home-Zutritt für Neubauten

Nuki Smart Module: Smartes Schloss wird direkt in die Tür integriert

Nuki erweitert sein Portfolio um eine Lösung für Neubauten. Das neue Nuki Smart Module wird unsichtbar in die Tür integriert und soll schlüssellosen Zutritt ohne sichtbare Hardware ermöglichen. Die Technik basiert auf der aktuellen Smart-Lock-Generation und unterstützt den Smart-Home-Standard Matter.

Nuki Smart Module
Das Nuki Smart Module wird direkt in die Tür integriert.
© Nuki

Nuki erweitert sein Angebot an smarten Türschlössern um eine Lösung für Neubauten. Gemeinsam mit Rehau Window Solutions hat das Unternehmen das Nuki Smart Module entwickelt. Das System basiert auf der aktuellen fünften Smart-Lock-Generation des Herstellers und soll direkt in Türen integriert w...

Nuki erweitert sein Angebot an smarten Türschlössern um eine Lösung für Neubauten. Gemeinsam mit Rehau Window Solutions hat das Unternehmen das Nuki Smart Module entwickelt. Das System basiert auf der aktuellen fünften Smart-Lock-Generation des Herstellers und soll direkt in Türen integriert werden. Damit soll es eine Alternative zu nachrüstbaren Smart Locks darstellen.

Nach Angaben von Nuki sind weltweit mehr als 600.000 Smart Locks des Unternehmens im Einsatz, die von über einer Million Menschen genutzt werden. Die Systeme würden jährlich mehrere Milliarden Sperrvorgänge verarbeiten. Mit dem neuen Modul will der Hersteller seine Technologie nun auch stärker im Neubausegment positionieren.

Unsichtbare Integration in der Tür

Der zentrale Unterschied zu bisherigen Produkten liegt laut Hersteller in der Bauweise. Während klassische Smart Locks in Schlüssellöchern montiert werden, verschwindet das Smart Module vollständig im Türsystem. Sichtbare Hardware soll dadurch entfallen und das Türdesign unverändert bleiben.

Zum Einsatz kommt das Modul in Kombination mit elektromechanischen Türschlössern. Diese sollen sich damit zu einer digitalen Zutrittslösung erweitern lassen. Nutzer können nach Angaben des Herstellers Funktionen wie Fernzugriff oder digitale Schlüsselverwaltung nutzen. Auch eine automatische Türöffnung soll möglich sein.

Dauerhafte Stromversorgung statt Batterie

Ein weiterer Unterschied zu vielen nachrüstbaren Smart Locks ist die Energieversorgung. Das Nuki Smart Module wird dauerhaft mit Strom versorgt. Dadurch sollen Batteriewechsel oder manuelle Ladevorgänge entfallen.

Für die Einbindung ins Smart Home unterstützt das System den Standard Matter. Damit soll sich die Lösung mit Plattformen wie Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder Samsung SmartThings verbinden lassen. Das System ist modular aufgebaut. Zubehör wie ein Keypad, das den Zutritt beispielsweise per Zahlencode, Fingerabdruck oder NFC ermöglicht, kann ergänzt werden.

Fokus auf Neubauten und Türhersteller

Mit dem Smart Module überträgt Nuki sein Smart-Lock-Konzept auf den Neubausektor. Die Lösung richtet sich vor allem an Türenhersteller und Bauprojekte, bei denen die Technik bereits bei der Produktion integriert werden kann.

Nach Angaben des Unternehmens wird das Modul in Europa gefertigt und soll Anforderungen an Datenschutz, IT-Sicherheit und Langlebigkeit erfüllen. Gleichzeitig soll es mit verschiedenen elektromechanischen Türschlössern kompatibel sein.

Marktstart für Ende 2026 geplant

Der Verkaufsstart des Nuki Smart Module ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Das System soll europaweit über Türenhersteller als integrierte Lösung angeboten werden. Zusätzlich plant Nuki den Vertrieb über zertifizierte Partner sowie den eigenen Online-Shop.

Eine erste öffentliche Präsentation ist vom 24. bis 27. März auf der Fachmesse Fensterbau Frontale in Nürnberg vorgesehen.

Autor: Gabriele Fischl • 9.3.2026

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