Dreame BioKnead MX60 im Test: Kraftvolle Küchenhilfe
Ob Brot, Pizza oder lecker Kuchen: Vor dem Genuss will der Teig geknetet werden. Die Küchenmaschine von Dreame nimmt einem die Arbeit ab.
Mit seiner ersten Küchenmaschine setzt Dreame gleich ein Statement in Sachen Qualität. So ist nicht nur das Design der BioKnead (UVP: 399 Euro) erste Sahne, auch die Materialqualität stimmt: Das Gehäuse aus Vollmetall (Druckguss) ist stabil und mit 6,2 Kilo schwer genug, um beim Kneten von feste...
Mit seiner ersten Küchenmaschine setzt Dreame gleich ein Statement in Sachen Qualität. So ist nicht nur das Design der BioKnead (UVP: 399 Euro) erste Sahne, auch die Materialqualität stimmt: Das Gehäuse aus Vollmetall (Druckguss) ist stabil und mit 6,2 Kilo schwer genug, um beim Kneten von festem Teig die Stellung zu halten; unten sind zudem Saugnäpfe angebracht, die für einen rutschfesten Stand sorgen.
Große Schüssel, einfache Bedienung
Die große Rührschüssel aus Edelstahl fasst bis zu 6 Liter und lässt sich mit zwei Handgriffen in den Einsatz eindrehen, sodass auch sie sicher sitzt. Zur Steuerung setzt Dreame sinnvollerweise auf einen Dreh-Drück-Knopf und zwei Tasten, denn mit teigigen Händen ein Touchfeld bedienen zu müssen ist kein Vergnügen. Ebenfalls komfortabel: Ein LED-Display zeigt das eingestellte Tempo (12 Stufen sind möglich) und die verbleibende Zeit. Der Timer ist aus Sicherheitsgründen auf 20 Minuten begrenzt.
Für den Antrieb ist ein 800 W starker Hochleistungs-DC-Motor zuständig. DC-Motoren bieten auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ein sehr hohes Drehmoment und sind damit ideal geeignet, um schwere Teige (Brot, Pizza) zu kneten, ohne dass der Motor heiß läuft. Sie erlauben zudem eine präzisere Steuerung als AC-Motoren, nutzen die Energie effizienter und sind leiser.
Doppelter Haken für schwere Teige
An Zubehör liegen neben einem flachen Rührhaken und einem Schneebesen zwei unterschiedlich geformte Knethaken bei, die sich einzeln oder im Doppelpack nutzen lassen. Das Doppelhaken-Prinzip hat sich Dreame in China patentieren lassen, es soll die Handarbeit von Bäckern nachahmen (deshalb der Begriff “bionisch”, die Natur nachahmend) und den Teig in einem Arbeitsschritt kneten, mischen und falten. Hier hat Dreame ein echtes Pfund am Start: Im Test zauberten die beiden Haken gleichmäßig gekneteten Teig für Brot und für Pizza.
Für leichtere Mischungen wie Cookies aus Mandelmehl reicht der flache Rührhaken, der ebenfalls einen tadellosen Job machte. Schlagsahne gelingt mit dem Schneebesen zuverlässig, wir haben im Test gegen Ende noch gefrorene Früchte untergemischt, die die BioKnead gleichmäßg einarbeitete. Auch Eischnee für Leckereien wie eine Pavlova ist mit der Dreame-Maschine schnell gemacht.
Königsdisziplin war dann ein Laib Brot aus Weizenmehl und frischer Hefe. Dreame gibt als maximale Kapazität 1,5 Kilo Mehl an. Wir haben mit 500 Gramm gebacken, damit kam die BioKnead bestens klar: Die bionischen Doppelhaken lieferten einen gleichmäßigen, geschmeidigen Teig, ohne dass wir per Hand nacharbeiten mussten.
Die Zubehörteile sind zwar spülmaschinenfest, aber nicht aus Edelstahl. Aggressiven Reinigungsmitteln sollte man sie nicht aussetzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, spült sie einfach schnell von Hand ab.
Fazit: Empfehlenswert
Die BioKnead von Dreame kann mit ihrem kraftvollen Motor und dem cleveren Doppelhaken überzeugen. Im Test hat die Küchenmaschine verschiedene Teigsorten mit Bravour geknetet und auch leichtere Sachen wie Eischnee und Sahne rasch geschlagen. Die Materialqualität ist hoch, das Gehäuse aus Vollmetall, die große Rührschüssel aus Edelstahl. Die Bedienung gelingt dank Dreh-Drück-Rad und Tasten einfach, das LED-Display informiert über die gewählte Stufe und die restliche Zeit.


