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IP-Sicherheitskamera

Philips Hue Secure Kamera (inkl. Standfuß, kabelgebunden) im Test

Signifys Aufschlag im Bereich Sicherheitskameras bietet viel Hue-Integration, hat aber auch Schwächen. Hier unser Test.

Autor: Hannes Rügheimer • 6.3.2026 • ca. 1:35 Min

Online-Siegel
gut
IP-Sicherheitskamera
SignifyPhilips Hue Secure Kamera (inkl. Standfuß, kabelgebunden)
März 2026 Zum Produkt
Philips Hue Wired Desktop Camera im Test
Eigener Look: Die Befestigung der Kamera per Magnetadapter an ihrem Sockel macht die Hue-Kamera flexibel und sorgt für einen markanten Auftritt.
© Signify
Frag’ die KI

Die in den Niederlanden ansässige Firma Signify ist aus der Abspaltung der Lichtsparte von Philips entstanden und nutzt die Marke „Philips Hue“ in Lizenz. Mittlerweile bietet das Unternehmen neben den bekannten Beleuchtungslösungen auch Sicherheitskameras an. Die hier getestete verkabelte Inne...

Pro

  • Gute Bild- und Tonqualität
  • Enge Integration mit Hue-Geräten wie Bridge oder Lampen
  • 24 Stunden Cloud-Speicherung auch ohne Abo
  • WLAN mit 2,4 und 5 GHz
  • Videodaten immer verschlüsselt
  • Gegensprechen und Sirene
  • Europäische Cloud-Server
  • Integration vieler Drittplattformen

Contra

  • keine lokale Speicherung
  • KI-Erkennung und Aktivitätszonen nur mit Abo
  • recht teuer

Fazit

Die Philips Hue Secure Kamera überzeugt mit guter Bildqualität, starker Einbindung ins Hue-Ökosystem und breiter Smart-Home-Kompatibilität. Viele smarte Funktionen gibt es jedoch nur im kostenpflichtigen Abo, zudem fehlt eine lokale Speicheroption. Insgesamt eine solide, gut integrierte Innenkamera – vor allem interessant für bestehende Hue-Nutzer. connect-Urteil: gut (414 von 500 Punkten)

82,8%

Die in den Niederlanden ansässige Firma Signify ist aus der Abspaltung der Lichtsparte von Philips entstanden und nutzt die Marke „Philips Hue“ in Lizenz. Mittlerweile bietet das Unternehmen neben den bekannten Beleuchtungslösungen auch Sicherheitskameras an. Die hier getestete verkabelte Innenkamera gibt es zur UVP von 170 Euro.

Philips Hue Secure Kamera (inkl. Standfuß, kabelgebunden) im Test
Gut integriert: Obwohl Kamera- Funktionen erst nachträglich in die Hue-App einbezogen wurden, wirken sie dort weitgehend stimmig.
© Signify

Dabei fügt sich die 1080p-Kamera ins Gesamtkonzept der Hue-Welt ein. Angemeldet und bedient wird sie über die Hue-App, und wer will, kann beispielsweise zur Alarmierung oder bei erkannter Bewegung auch Hue-Lampen einbeziehen. Dass die Kameras noch relativ neu im Sortiment des Anbieters sind, zeigen kleinere Unsauberkeiten in der ansonsten gut gemachten und ansprechend gestalteten App: zur Anmeldung der Kamera muss man dort „Lampe hinzufügen“ wählen. Dann klappen die Kontaktaufnahme per Bluetooth und die Registrierung im heimischen WLAN via Wi-Fi 5 auf 2,4 oder 5 GHz aber problemlos. Ist eine Hue-Bridge vorhanden, kann sich die Kamera auch damit via Zigbee verbinden.

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SignifyPhilips Hue Secure Kamera (inkl. Standfuß, kabelgebunden)
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Licht und Schatten

Die Kamera wird über einen Magnetadapter mit dem Standfuß verbunden, kann damit aber auch an einer Wand befestigt werden. Ihre Stromversorgung erfolgt über ein Steckernetzteil, an dem ein 2,60 Meter langes Kabel mit proprietärer Magnetkupplung fest verbunden ist. Auch wenn dies in Innenräumen kein großes Problem ist, wäre eine Option zur Kabelverlängerung schöner.

Obwohl die Auflösung auf Full-HD begrenzt ist, ist die Bildqualität gut. Nachtsicht gibt es nur per Infrarot und somit in Schwarzweiß. Der Videodatenstrom wird grundsätzlich verschlüsselt. Gegensprechen ist möglich, und auf Wunsch lässt sich eine Sirene auslösen.

Fortgeschrittene Features wie Aktivitätszonen, die KI-Erkennung von Menschen, Tieren, Paketen oder Fahrzeugen sowie die technisch beeindruckende Nutzung von Hue-Lampen zur Bewegungserkennung setzen allerdings ein Abo voraus, das ab 40 Euro pro Kamera und Jahr angeboten wird. Dabei punktet der Anbieter zumindest mit europäischen Servern.

Ohne Abo werden allein Bewegungen gemeldet. Zumindest die Schwärzung von Bildbereichen bleibt aber ein Basis-Feature. Lokale Speicheroptionen gibt es keine – fairerweise stehen aber auch ohne Abo Cloud-Aufnahmen 24 Stunden lang zur Verfügung. Mit Abo sind es mindestens 30 Tage.

Wie von der Hue-Welt gewohnt, ist auch die Kamera recht kooperationsfreudig und lässt sich in Google Home, Apple Home, Samsung Smart- Things oder Alexa integrieren.

Technische Details & Testergebnisse: Philips Hue Secure Kamera

Merkmal Wert
IP-Kameras
MarkePhilips Hue
ModellWired Desktop Camera
unverbindliche Preisempfehlung (Euro)170
Infos im Internetwww.philips-hue.com/de-de
AUSSTATTUNG
geeignet fürIndoor
StromversorgungSteckernetzteil mit festem Kabel
motorisch schwenken/neigen-/-
Zoom+ (bis zu 8-fach, digital)
Infrarot-LEDs (Nachtsicht-Modus)/Video-Licht+/-
Kameraauflösung/Blickwinkel1920 x 1080/141°
IR-Cut-Filter (Gegenlicht-Filter)+
Mikrofon/Lautsprecher+/+
Onboard-Speicher
Bewegungserkennung/mit Zonen/Geräuscherkennung+/+/+
KI-ErkennungPers., Tiere, Fahrz., Pakete (nur Abo)
BenachrichtigungsfunktionenPush-Mitteilung über App
FTP-Upload/Cloud-Recording/zeitsteuerte Überwachung-/+/+
KOMMUNIKATION/BEDIENUNG
Ethernet/WLAN (Standard)/2,4 GHz/5 GHz-/+ (Wi-Fi 5)/+/+
WLAN-VerschlüsselungWEP/WPA/WPA2
App (Betriebssysteme)iOS, Android
Privatsphäre überSoftware
Ersteinrichtung überApp
Alexa/Google Assistant/IFTTT+/+/+
Messwerte
gemessener Stromverbrauch3 Watt
Testergebnisse178
AUSSTATTUNG max. 25093
KONFIGURATION/STROMVERBR. max. 10040
LOKALE TOOLS: FUNKTIONEN max. 4031
LOKALE TOOLS: BEDIENUNG max. 3540
APPS: FUNKTIONEN max. 4032
APPS: BEDIENUNG max. 35414
URTEIL max. 500gut
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