Leistungsziele für neue Verified-Programme
Valve definiert Kriterien für Steam-Frame- und Machine-Label
Valve hat auf der Game Developers Conference (GDC) 2026 erstmals konkrete Anforderungen für die Kennzeichnungen „Steam Frame Verified“ und „Steam Machine Verified“ vorgestellt. Die Labels sollen anzeigen, ob Spiele auf den jeweiligen Geräten kompatibel sind und bestimmte Leistungsziele erreichen. Damit erweitert der Hersteller das bisherige Verified-System über das Steam Deck hinaus.
Valve hatte bereits im November 2025 angekündigt, das Verified-Programm über das Steam Deck hinaus auf weitere Geräte auszuweiten. Auf der GDC 2026 nannte das Unternehmen nun erstmals konkrete Zielwerte für die neuen Kennzeichnungen, wie videocardz.com zusammenfasst.Für Steam Machine Verified s...
Valve hatte bereits im November 2025 angekündigt, das Verified-Programm über das Steam Deck hinaus auf weitere Geräte auszuweiten. Auf der GDC 2026 nannte das Unternehmen nun erstmals konkrete Zielwerte für die neuen Kennzeichnungen, wie videocardz.com zusammenfasst.
Für Steam Machine Verified soll das Konzept weitgehend auf dem bestehenden Steam-Deck-Programm aufbauen. Laut gezeigten Präsentationsfolien sollen alle Spiele, die bereits als Steam Deck Verified gelten, automatisch auch die Kennzeichnung für Steam Machine erhalten.
Als Leistungsziel nennt Valve demnach 30 Bilder pro Sekunde bei 1080p-Auflösung. Gleichzeitig soll Valve bei dieser Einstufung weder die tatsächlich verwendete Displayauflösung noch die Lesbarkeit der Benutzeroberfläche gesondert prüfen. Auch die Eingabeanforderungen sollen denen des Steam Deck entsprechen.
Höhere Anforderungen für Steam Frame im VR-Betrieb
Parallel stellte Valve Kriterien für Steam Frame Verified vor. Das Programm soll sowohl VR- als auch klassische 2D-Spiele umfassen, die direkt auf dem Gerät laufen.
Nach Angaben von Valve müssen Titel dabei vollständig mit den Steam-Frame-Controllern spielbar sein. Für VR-Spiele soll außerdem ein deutlich höheres Leistungsziel gelten: 90 Bilder pro Sekunde im Standalone-Betrieb.
Für nicht-VR-Titel nennt Valve dagegen ein Ziel von 30 FPS bei 1280 × 720 Pixeln. Zusätzlich soll die Benutzeroberfläche auf dem Gerät klar lesbar sein – ein Kriterium, das laut den Präsentationsfolien Teil der Zertifizierung ist.
Standalone-VR mit Fokus auf PC-Streaming
Valve beschreibt Steam Frame als eigenständiges VR-Headset, das vor allem für Latenz-armes Streaming von PC-Spielen ausgelegt sein soll. Gleichzeitig soll das Gerät auch lokale Anwendungen unterstützen – sowohl VR- als auch klassische Spiele.
Nach Angaben des Herstellers bleibt das System zudem kompatibel mit SteamVR und OpenXR, wodurch sowohl gestreamte Inhalte vom PC als auch native Anwendungen auf dem Gerät laufen sollen.
Noch offene Fragen zur Performance-Bewertung
Die neuen Kriterien liefern erstmals konkrete Anhaltspunkte, wie Valve Spiele auf den kommenden Geräten einordnen will. Während Steam Machine weitgehend dem bekannten Steam-Deck-Modell folgen soll, erhält Steam Frame mit eigenen VR-Leistungsanforderungen einen separaten Bewertungsrahmen.
Unklar bleibt bislang, ob die genannten Framerate-Ziele ohne Techniken wie Upscaling oder Frame-Generation erreicht werden müssen. Eine solche Information könnte Hinweise darauf geben, welche Rolle Technologien wie AMDs FSR oder mögliche Eigenentwicklungen von Valve künftig spielen.



