Fehlerhafte Hardwarebeschleunigung bremst Datenrate
FritzOS 8.20: Performance-Probleme bei High-End-Routern nach Update
FritzOS 8.20 führt bei den Modellen FritzBox 5690 Pro und 7690 zu massiven Leistungseinbrüchen. Die Hardwarebeschleunigung verursacht Konflikte, die die Datenrate reduzieren.
Das kürzlich veröffentlichte FritzOS 8.20 sorgt bei den High-End-Routern FritzBox 5690 Pro und 7690 für erhebliche Performance-Probleme. Die für hohe Datenraten ausgelegten Geräte zeigen nach dem Update deutliche Geschwindigkeitseinbrüche. Besonders Nutzer, die ihre Router über externe Modems...
Das kürzlich veröffentlichte FritzOS 8.20 sorgt bei den High-End-Routern FritzBox 5690 Pro und 7690 für erhebliche Performance-Probleme. Die für hohe Datenraten ausgelegten Geräte zeigen nach dem Update deutliche Geschwindigkeitseinbrüche. Besonders Nutzer, die ihre Router über externe Modems betreiben, sind betroffen.
Das Problem mit FritzOS 8.20 liegt offenbar in der Hardwarebeschleunigung, die normalerweise die CPU entlasten soll, indem sie Standardaufgaben wie das Routing von Datenpaketen übernimmt. In der aktuellen Firmware-Version 8.2x tritt jedoch ein Konflikt zwischen dem Betriebssystem und den Chipsätzen der Router auf. Dieser Fehler führt dazu, dass die Hardwarebeschleunigung nicht korrekt arbeitet, was die interne Verarbeitung der Datenpakete stört.
Die Router FritzBox 5690 Pro und 7690, die für den neuen Wi-Fi 7 Standard und schnelle Glasfaseranschlüsse konzipiert sind, zeigen trotz korrekter Synchronisation und theoretisch hoher Verbindungsgeschwindigkeiten einen drastischen Einbruch der tatsächlichen Datenrate. Nutzer berichten, dass von einem Gigabit-Anschluss netto weniger als 100 Mbit/s im WLAN ankommen. Die fehlerhafte Ansteuerung durch die Firmware führt außerdem dazu, dass Pakete ausgebremst werden.
Wie Deskmodder herausgefunden hat, kann man das Problem umgehen, indem man manuell die Hardwarebeschleunigung deaktiviert. Diesist in den versteckten Support-Einstellungen über fritz.box/support.lua möglich. Die Deaktivierung zwingt die Box, den korrekten Softwarepfad zu nutzen. Dadurch wird allerdings die CPU-Last erhöht. Außerdem funktioniert das Workaround nicht dauerhaft. Bei jedem Neustart des Routers wird die Funktion zurückgesetzt, da sie essentiell ist für die Energieeffizienz.