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Überarbeitetes Design und neue Antriebe

Cupra Born: Facelift mit mehr Leistung und Technik

Cupra überarbeitet seinen Elektro-Kompaktwagen Born. Das Modell erhält ein neues Außendesign, ein aktualisiertes Infotainmentsystem sowie zusätzliche Antriebsvarianten. Auch beim Innenraum und bei den Assistenzsystemen hat der Hersteller nachgebessert.

Cupra Born VZ
Der neue Cupra Born VZ mit 240 kW (326 PS) soll bis zu 600 Kilometer Reichweite bieten.
© Cupra

Der überarbeitete Cupra Born übernimmt laut Hersteller Elemente der aktuellen Designsprache der Marke. An der Front fällt eine sogenannte „Sharknose“ auf, ergänzt durch neu gestaltete Stoßfänger. Dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer prägen die Frontansicht. Am Heck integriert Cupra ein bele...

Der überarbeitete Cupra Born übernimmt laut Hersteller Elemente der aktuellen Designsprache der Marke. An der Front fällt eine sogenannte „Sharknose“ auf, ergänzt durch neu gestaltete Stoßfänger. Dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer prägen die Frontansicht. Am Heck integriert Cupra ein beleuchtetes Markenlogo in die dreidimensional gestalteten Rückleuchten. Auch hier wurden die Stoßfänger neu gestaltet.

Innenraum mit neuen Materialien

Im Innenraum setzt Cupra nach eigenen Angaben stärker auf recycelte Materialien. So sollen Teile der Armaturenbrettverkleidung zu 75 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen.

Weitere Elemente sind Garn, das aus wiederverwertetem Meeresplastik hergestellt wird, sowie Textilien mit einem Recyclinganteil von 73 Prozent in den Sitzflächen. Neu gestaltete Türverkleidungen und ein überarbeitetes Lenkrad mit physischen Bedienelementen sollen zudem den Bedienkomfort verbessern.

Größeres Infotainment und AR-Head-up-Display

Im Mittelpunkt des digitalen Angebots steht ein 12,9 Zoll großes Infotainmentsystem mit einem Betriebssystem auf Android-Basis. Ein beleuchteter Schieberegler unterhalb des Displays gehört ebenfalls zur neuen Gestaltung.

Ergänzt wird das System durch ein 10,25 Zoll großes Virtual Cockpit hinter dem Lenkrad. Optional bietet Cupra ein Augmented-Reality-Head-up-Display, das Navigationshinweise und Fahrinformationen direkt ins Sichtfeld der Fahrerin oder des Fahrers projizieren soll.

Sennheiser-Soundsystem im Innenraum

Für die Audioausstattung arbeitet Cupra mit Sennheiser zusammen. Die Contrabass-Technologie soll eine besonders kräftige Basswiedergabe ermöglichen.

Zusätzlich will der Hersteller die Klangcharakteristik im Fahrzeug angepasst haben. Vor allem in den Fahrmodi „Performance“ und „CUPRA“ soll der Sound stärker mit dem Fahrgefühl verknüpft werden.

Drei Leistungsstufen verfügbar

Beim Antrieb stehen drei Motor-Batterie-Kombinationen zur Auswahl.

  • 140 kW (190 PS) mit einer 58-kWh-Batterie
  • 170 kW (231 PS) mit einer 79-kWh-Batterie
  • CUPRA Born VZ mit 240 kW (326 PS) und ebenfalls 79-kWh-Batterie

Für die Individualisierung nennt Cupra sechs Außenfarben, darunter das neue „Timanfaya Grey“. Außerdem stehen Leichtmetallräder in Größen zwischen 19 und 20 Zoll sowie verschiedene Interieur-Pakete zur Wahl.

Neue Komfort- und Ladefunktionen

Zu den zusätzlichen Komfortmerkmalen zählen beleuchtete Türgriffe vorne und hinten sowie neue Luftausströmer im Fond. Optional ist eine Anhängerkupplung für Fahrradträger erhältlich.

Der Born unterstützt außerdem einen mobilen Fahrzeugschlüssel. Mit der Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) kann das Fahrzeug externe Geräte wie Laptops, E-Bikes oder Soundsysteme mit Strom versorgen.

Assistenzsysteme und Fahrdynamik

Technisch setzt Cupra auf Funktionen wie One-Pedal-Drive und Launch Control. Eine progressive Lenkung, ESC Sport sowie breitere 235-mm-Reifen für 19- und 20-Zoll-Räder sollen laut Hersteller für ein agileres Fahrverhalten sorgen.

Fünf Fahrprofile und bis zu 15 Stufen der adaptiven Fahrwerksregelung (Dynamic Chassis Control Sport) erlauben zusätzliche Anpassungen.

Auch die Assistenzsysteme wurden überarbeitet. Dazu gehören ein Travel Assist mit cloudgestützter Geschwindigkeitsregelung, ein Kreuzungsassistent sowie ein erweiterter Front Assist mit mehrstufigen Warnungen und Pre-Crash-Funktion inklusive Heckerkennung.

Autor: Leif Bärler • 6.3.2026

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