Zum Inhalt springen
Technik. Tests. Trends.
VG Wort Pixel

Neuer Einstieg in die E-Mobilität

Škoda Epiq: Elektro-SUV startet 2026

Mit dem Škoda Epiq kündigt der Hersteller ein neues, vollelektrisches City-SUV an. Das Modell soll bis zu 430 Kilometer Reichweite ermöglichen.

Skoda Epiq 2026
Škoda stellt den Škoda Epiq in der ersten Jahreshälfte vor.
© Škoda

Wie der Hersteller angekündigt hat, soll der Škoda Epiq in der ersten Jahreshälfte 2026 vorgestellt werden. Das Modell ordnet sich unterhalb von Škoda Elroq und Škoda Enyaq ein und soll als kleinstes batterieelektrisches Fahrzeug der Marke den Einstieg in die BEV-Palette markieren.Technische Ba...

Wie der Hersteller angekündigt hat, soll der Škoda Epiq in der ersten Jahreshälfte 2026 vorgestellt werden. Das Modell ordnet sich unterhalb von Škoda Elroq und Škoda Enyaq ein und soll als kleinstes batterieelektrisches Fahrzeug der Marke den Einstieg in die BEV-Palette markieren.

Technische Basis ist erstmals die MEB+-Plattform innerhalb der Marke. Sie setzt auf Frontantrieb und soll ein geringes Fahrzeuggewicht sowie eine effiziente Raumnutzung ermöglichen. Der Epiq misst 4.171 × 1.798 × 1.620 mm bei einem Radstand von 2.601 mm.

Drei Leistungsstufen, zwei Batterietypen

Škoda plant drei Varianten:

  • Epiq 35 mit 85 kW
  • Epiq 40 mit 99 kW
  • Epiq 55 mit 155 kW

Die beiden schwächeren Versionen nutzen eine 38,5-kWh-Batterie (37,0 kWh netto) auf LFP-Basis. Das Topmodell kombiniert 155 kW mit einer 55-kWh-Batterie (51,7 kWh netto) in NMC-Technologie.

Nach Angaben von Škoda soll die maximale Reichweite bis zu 430 Kilometer nach WLTP betragen. Der kombinierte Energieverbrauch wird mit rund 13,0 kWh/100 km angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Version bei 150 beziehungsweise 160 km/h.

Beim Laden sind bis zu 11 kW an Wechselstrom möglich. Gleichstromladen soll je nach Variante mit 50, 90 oder bis zu 133 kW erfolgen. Die stärkste Ausführung soll den Akku in rund 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden können.

Platzangebot auf Kompaktmaß

Mit einem Kofferraumvolumen von 475 Litern übertrifft der Epiq das Niveau des vergleichbaren Škoda Kamiq. Bei umgeklappter Rückbank wächst das Ladevolumen auf 1.344 Liter.

Im Innenraum kommt ein 5,3 Zoll großes Fahrerdisplay zum Einsatz. Das zentrale Infotainment-Display misst 13 Zoll und gehört serienmäßig zur Ausstattung. Drei sogenannte Design Selections stehen zur Wahl, darunter Varianten mit recycelten Materialien für die Sitzbezüge.

Modern Solid und neue Lichtsignatur

Der Škoda Epiq ist das erste Serienmodell der Marke, das die neue Designsprache „Modern Solid“ vollständig umsetzt. Kennzeichen sind klare Linien, eine ausgeprägte Frontpartie sowie eine neue T-förmige Lichtsignatur. LED-Scheinwerfer sind serienmäßig an Bord, optional soll eine Matrix-LED-Variante mit 12 Segmenten verfügbar sein.

Der Hersteller gibt einen Luftwiderstandsbeiwert von cw = 0,275 an. Aktive Lufteinlässe und aerodynamisch optimierte Räder in 17 bis 19 Zoll sollen zur Effizienz beitragen.

Assistenzsysteme und Sicherheit

Mit dem Travel Assist 3.0 soll das bislang umfangreichste Assistenzsystem der Marke zum Einsatz kommen. Es kombiniert unter anderem einen adaptiven Spurhalteassistenten mit Geschwindigkeitsregelung über den gesamten Tempobereich. Das System soll auch auf Verkehrszeichen und Ampeln reagieren können.

Ein Top-View-Kamerasystem mit 3D-Ansicht erleichtert laut Škoda das Manövrieren auf engem Raum. Bis zu sieben Airbags, einschließlich eines zentralen Airbags zwischen den Vordersitzen, sind vorgesehen.

Strategische Rolle im Konzern

Der Epiq gehört zur Electric Urban Car Familie innerhalb der Volkswagen Brand Group Core. Zusammen mit Modellen wie dem Cupra Raval oder ID.-Derivaten soll er Synergien im Konzern nutzen.

Škoda sieht im Epiq einen zentralen Baustein, um das vollelektrische Portfolio bis 2026 zu erweitern. Preislich soll sich das Modell in vielen Märkten auf dem Niveau eines Škoda Kamiq mit Verbrennungsmotor bewegen. Zum konkreten Preis hat sich Škoda jedoch noch nicht geäußert.

Kia EV2

Autor: Leif Bärler • 11.2.2026

Frag’ die KI