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Das „Trump Phone“ kommt - vielleicht

Trump Phone T1: Neues Design, doppelter Preis – was steckt wirklich dahinter?

Rund acht Monate nach der Vorstellung soll das „Trump Phone T1“ nun endlich kommen, zeigt sich jedoch überraschend verändert. Was steckt dahinter?

Trump Phone T1 neues Design
Anders als gedacht: So soll das Trump Phone tatsächlich aussehen. Fast jedenfalls.
© Screenshot: Dominic Preston / The Verge

Das unter dem Namen von US-Präsident Donald Trump vermarktete Smartphone T1 sorgt erneut für Schlagzeilen. Nachdem sich der Marktstart verzögert hat, konnten Journalisten von The Verge das Gerät nun in einem Videocall begutachten. Dabei zeigte sich: Das aktuelle Modell unterscheidet sich deutlic...

Das unter dem Namen von US-Präsident Donald Trump vermarktete Smartphone T1 sorgt erneut für Schlagzeilen. Nachdem sich der Marktstart verzögert hat, konnten Journalisten von The Verge das Gerät nun in einem Videocall begutachten. Dabei zeigte sich: Das aktuelle Modell unterscheidet sich deutlich von den bisher gezeigten Varianten – sowohl optisch als auch bei einigen technischen Angaben.

Deutlich verändertes Design und neue Spezifikationen

Noch im Juni 2025 war das T1 als goldfarbenes Mittelklasse-Smartphone mit auffälligen patriotischen Elementen präsentiert worden, darunter eine große US-Flagge auf der Rückseite. Diese soll zwar bleiben, das große T1-Logo soll hingegen weichen. Technisch war von Android 15, 12 GB RAM, 256 GB Speicher, 5.000-mAh-Akku und einer Triple-Kamera mit 50-MP-Hauptsensor sowie zwei 2-MP-Zusatzkameras die Rede. Auch ein AMOLED-Display mit 6,25 Zoll und 120 Hz wurde genannt.

Das nun gezeigte Gerät weicht davon offenbar ab. Statt des auffälligen Gold-Designs mit iPhone-Anleihen soll das aktuelle T1 ein ovales Kameramodul mit Dreifachkamera aufweisen. Laut Don Hendrickson von Trump Mobile sollen sowohl Haupt- als auch Frontkamera mit jeweils 50 Megapixeln auflösen. Zudem ist nun von einem Qualcomm-SoC der Snapdragon-7-Serie die Rede, was auf gehobene Mittelklasse hindeutet. Der interne Speicher soll auf 512 GB anwachsen, der Akku weiterhin 5.000 mAh bieten.

Preis steigt deutlich

Auch beim Preis gibt es Änderungen. Ursprünglich war das T1 für 499 US-Dollar angekündigt worden, bei einer Anzahlung von 100 US-Dollar. Dieser Preis gilt laut Trump Mobile nun als „Einstiegsangebot“. Künftig soll das Gerät „unter 1.000 US-Dollar“ kosten, ein konkreter Preis wurde nicht genannt. Für Vorbesteller soll weiterhin der ursprüngliche Preis gelten. Dieser wird nach wie vor auf der Produktseite des Trump Phone T1 aufgerufen.

„Made in America“ - mehr oder weniger

Bereits bei der Erstankündigung hatte Trump Mobile betont, das Smartphone werde „stolz in den USA entworfen und hergestellt“. Fachleute äußerten früh Zweifel an einer vollständigen US-Produktion. Inzwischen ist die entsprechende Formulierung von der Webseite verschwunden. Laut Hendrickson wird das Gerät in Miami zusammengebaut, wobei etwa zehn Komponenten vor Ort montiert würden. Die Bauteile selbst stammen demnach aus Asien, von einer „befreundeten Nation“.

Ein konkreter Veröffentlichungstermin steht weiterhin nicht fest. Trump Mobile spricht lediglich von einem Marktstart im Laufe des Jahres 2026, aktuell geht man von März 2026 aus. Welche finalen Spezifikationen und welches Design das T1 letztlich haben wird, bleibt vorerst jedoch offen.

Einschätzung

Das Trump Phone ist weniger ein technisches Highlight als ein kulturelles Statement. Für die Smartphone‑Branche ist es ein kurioser Sonderfall, der zeigt, wie weit Technik und Politik heute miteinander verschmelzen. Ob das Gerät wirklich langfristig im Markt bestehen kann, bleibt abzuwarten. Dafür müsste es ohnehin erst einmal offiziell erscheinen.

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Autor: Yvonne Junginger • 11.2.2026

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