Testbericht

Audio Research LS-17

13.12.2008 von Redaktion connect und Bernhard Rietschel

Die Hybrid-Vorstufe ist nicht nur hübsch, sondern auch klangstark. Und technisch raffiniert.

ca. 0:40 Min
Testbericht
  1. Audio Research LS-17
  2. Datenblatt
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© Archiv

Eingehende Signale - durchgeschaltet per Relais-Bank direkt an der Rückwand - verstärkt die Vorstufe zunächst mit klirrarmen JFET-Transistoren, um sie im nachfolgenden Pegel-Stellwerk gleich wieder einzubremsen. Statt eines einzelnen Stereo-Regelchips sitzen im LS-17 wegen des durchgehend symmetrischen Signalwegs vier Widerstands-Netzwerke. Auf diese folgen endlich die Röhren, zwei 6H30 aus russischer Produktion, die neben besonders hoher Lebenserwartung auch eine niedrige Mikrofonie-Empfindlichkeit aufweisen sollen, aber dennoch zusätzlich mit Gummi-Ringen bedämpft sind.

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© H.Härle

Neben zwei symmetrischen und drei Cinch-Eingängen (zuzüglich eines Tape-Monitors) bietet die LS-17 auch ein "Processor"-Hintertürchen, das an Vorverstärkung und Pegelstellern vorbei direkt in die Ausgangsstufen führt - ideal beispielsweise, wenn in einer kombinierten High-End- und Heimkino-Anlage auf Knopfdruck ein Surround-Preamp die Regie übernehmen können soll.

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Vorverstärkung und Pegelregelung übernehmen Halbleiter, als Ausgangsstufen dienen Röhren. Die goldschimmernden (Koppel-) Kondensatoren direkt daneben sind ARC-Sonderanfertigungen.
© H.Härle

Hörtest:

Für High-Ender im Telegrammstil: eher trockene Klangfarben, sehr direkte Ansprache, gigantische Bühne, ausreichend Dynamik auch für etwas schwierigere Boxen, kein Tiefbasswunder. Eigenschaften, die im Übrigen exakt so auch für die Vorstufe gelten. Trotz des Preisunterschieds bilden die beiden ein perfektes Paar.

Audio Research LS-17

Audio Research LS-17
Hersteller Audio Research
Preis 4000.00 €
Wertung 115.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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