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Testbericht

stereoplay - Technik im Detail: Tiefenresonanz

Inhalt
  1. Plattenspieler Euro Audio Team Forte
  2. stereoplay - Technik im Detail: Tiefenresonanz
  3. Datenblatt
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© Archiv

Durch die Nadelnachgiebigkeit und die effektive Masse des Tonarms sowie des Abtasters entsteht ein mechanischer Schwingkreis, der bei der Abtastung zu einer tiefen Resonanz führt. Sie wird berechnet mit der nebenstehenden Formel.

Empirisch wurde die optimale Tiefenresonanz zwischen 7 und 12 Hertz festgelegt. So ist sie zum einen weit genug von den Nutzfrequenzen ab 20 Hertz entfernt. Zum anderen stören so auch keine eventuellen Motorvibrationen, Plattenwelligkeiten oder die Eigenresonanz von Subchassis-Spielern. In Zeiten, wo unrund laufende Antriebe aber fast nicht mehr existieren und auch die Entkopplung des Forte noch tiefer liegt, ist der untere Wert nicht ganz so wichtig.

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© Archiv

c ist die nadelnachgiebigkeit (compliance), die in mikrometer/mn angegeben wird, während m die masse des tonarms plus die des abtasters mit schrauben ist.

So kann es sein, dass hier ein Tonabnehmer trotz einer Tiefenresonanz von 5 Hertz (siehe Diagramm Lyra Titan i) besser klingen kann als ein anderer mit einer Resonanz im optimalen Bereich (Lyra Skala). Vor allem, wenn die Resonanz durch den Tonabnehmer besser bedämpft ist. Deshalb hat man mehr Spielraum. Noch tiefer sollte man aber nicht gehen, da sonst Plattenwelligkeiten oder -exzentrizitäten das Hörvergnügen einschränken.

Euro Audio Team Forte

HerstellerEuro Audio Team
Preis13900.00 €
Wertung58.0 Punkte
Testverfahren1.0

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