Das bringt das Update

Android 13: Erste Developer Preview veröffentlicht

Google hat die erste Developer Preview von Android 13 für Entwickler veröffentlicht. Diese Funktionen des neuen Betriebssystems sind schon bekannt.

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Google hat die erste Developer Preview von Android 13 veröffentlicht.
© Google

Gut eine Woche früher als im vergangenen Jahr hat Google die erste Developer Preview von Android 13 zur Verfügung gestellt. Seit dem 10. Februar können Entwickler die neue Android-Version in ihrer ersten Fassung herunterladen.

Die Installation ist zunächst auf den Google-Smartphones möglich, für die ein Update auf Android 13 vorgesehen ist. Das sind Pixel 4, 4 XL, 4a und 4a 5G, Pixel 5 und 5a 5G sowie Pixel 6 und 6 Pro. Entwickler können anhand der Preview ihre eigenen Apps auf dem neuen System testen und anpassen.

Die Roadmap, die Google gleichzeitig veröffentlicht hat, deutet darauf hin, dass die finale Version von Android 13 früher an den Start gehen könnte, als Android 12 im letzten Jahr. Die erste öffentliche Beta-Version, die üblicherweise zur Google I/O im Mai veröffentlicht wird, soll schon ab April bereitstehen.

Der finale Release wird für einen Zeitraum nach Juli 2022 angepeilt. Die Plattformstabilität soll bereits im Juni erreicht werden. Nachdem Android 12 erst im Oktober 2021 an den Start ging, könnte Android 13 im September oder sogar im August 2022 veröffentlicht werden.

Das ist neu in Android 13

In diesem frühen Stadium sind natürlich noch nicht alle Änderungen von Android 13 zu sehen. Wichtige Neuerungen beschäftigen sich aber mit dem Thema Datenschutz. Außerdem entwickelt Google das mit Android 12 eingeführte Design Material You weiter.

Datenschutz und Sicherheit

In der ersten Vorschau stellt Google zwei Neuerungen im Bereich Privatsphäre und Sicherheit vor. So soll der neue Fotopicker ermöglichen, Bilder und Videos mit einer App zu teilen, ohne dass diese Zugriff auf die komplette Mediendatenbank erhält. Entwickler können dafür die Photo Picker API nutzen. Diese wird über ein Google Play Update auch auf Geräten mit Android 11 und Android 12 zur Verfügung gestellt.

Mit einer neuen WLAN-Berechtigung können sich Apps mit WLAN-Geräten in der Umgebung verbinden, ohne dafür auch Zugriff auf den Standort zu erhalten. Dadurch kann die Notwendigkeit von Standortberechtigungen für Apps weiter reduziert werden.

Design und Nutzereinstellungen

Weitere Neuerungen umfassen das Design und die Nutzererfahrung. Das mit Android 12 eingeführte Material You wird weiterentwickelt. Künftig sollen sich nicht nur die Icons der Google Apps an die jeweilige Hintergrundfarbe des gewählten Themes anpassen. Stattdessen erhalten alle App diese Möglichkeit, sofern die Entwickler die passenden Icons hinterlegen.

Wenn Apps benutzerdefinierte Kacheln für die Schnelleinstellungen bereitstellen, soll man diese künftig direkt aus der jeweiligen App heraus aktivieren können. Dafür bietet Google eine spezielle API, um die entsprechenden Einstellungen in der App vorzunehmen.

Innerhalb von Apps soll es außerdem einfacher werden, eine von der Systemsprache abweichende Sprache einzustellen. Eine neue API soll es Entwicklern erleichtern, die bevorzugte Sprache von Nutzern einzustellen. Dies soll mehrsprachigen Nutzern zugute kommen.

Mehr Google Play System-Updates

Mit Android 13 will Google auch die System-Updates über Google Play (Project Mainline) erneut ausweiten. Damit wird es für immer mehr Systemkomponenten möglich, wichtige Neuerungen unabhängig von den großen Android-Updates zu erhalten.

Ein Beispiel ist der neue Fotopicker, der auch für Android 11 und 12 ausgerollt wird. Auch Bluetooth- und Ultrabreitband-Module sollen künftig auf diese Weise Updates erhalten.

Android 13 App-Icons
In Android 13 will Google eine bessere Anpassung von App-Icons an die gewählte Hintergrundfarbe ermöglichen.
© Google

14.2.2022 von Gabriele Fischl

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