Mehr Standorte und zusätzliche Kapazität
Netzausbau im Februar: Telekom erweitert Mobilfunk um 69 Standorte
Die Deutsche Telekom hat ihr Mobilfunknetz weiter verdichtet. Neue Standorte und zusätzliche Kapazitäten sollen die Versorgung und Datenraten verbessern.
Die Deutsche Telekom hat im Februar nicht nur das Glasfaser-Netz sondern auch das Mobilfunknetz weiter ausgebaut und 69 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Zusätzlich sei an 175 bestehenden Standorten die Kapazität erweitert worden. Die meisten neuen Anlagen entstanden demnach in Nordrhei...
Die Deutsche Telekom hat im Februar nicht nur das Glasfaser-Netz sondern auch das Mobilfunknetz weiter ausgebaut und 69 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen. Zusätzlich sei an 175 bestehenden Standorten die Kapazität erweitert worden. Die meisten neuen Anlagen entstanden demnach in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern.
Laut Telekom könnten inzwischen rund 99 Prozent der Haushalte in Deutschland auf das 5G-Netz zugreifen. Die Abdeckung mit 4G liege nahezu flächendeckend bei 100 Prozent.
Vorteile für Hybrid-Anschlüsse
Vom Netzausbau sollen auch Nutzerinnen und Nutzer eines MagentaZuhause-Hybrid-Tarifs profitieren. Diese Technik kombiniert Festnetz- und Mobilfunkverbindungen, um höhere Datenraten zu erreichen.
Nach Angaben der Telekom könne der Router bei Bedarf zusätzliche Bandbreite aus dem Mobilfunknetz zuschalten. Dadurch sollen insbesondere in Regionen mit langsamer Festnetzanbindung höhere Geschwindigkeiten möglich sein. Für den Tarif MagentaZuhause Hybrid XXL nennt das Unternehmen Downloadraten von bis zu 500 MBit/s und Uploads von bis zu 50 MBit/s. Auch Anschlüsse mit geringerer Festnetzleistung sollen so auf bis zu 100 MBit/s kommen.
Ausbau zum „Ultra-Kapazitätsnetz“
Die Telekom verfolgt das Ziel eines sogenannten Ultra-Kapazitätsnetzes. Durch verschiedene Maßnahmen soll sich die Netzkapazität insgesamt erhöhen. Ein Großteil der Standorte soll künftig Downloadraten von bis zu 1 Gbit/s pro Funkzelle unterstützen.
Dabei setzt das Unternehmen auf verschiedene Frequenzbereiche: Niedrige Frequenzen zwischen 700 und 900 MHz sollen eine breite Flächenabdeckung ermöglichen, während mittlere Frequenzen höhere Datenraten und geringere Latenzen liefern sollen. An stark frequentierten Orten kommt zusätzlich das 3,6-GHz-Band zum Einsatz.
Parallel dazu wird die Anbindung der Standorte weiter ausgebaut. Ein großer Teil der Funkmasten soll laut Telekom per Glasfaser mit mehr als 10 Gbit/s angebunden werden. Zudem arbeite das Unternehmen an effizienterer Hardware und Software, um unter anderem den Energieverbrauch zu senken.





