Analyse von Nutzeranfragen nach 100 Tagen
O2: KI-Oma Hilde zeigt Trends bei Onlinebetrug
In den ersten 100 Tagen nutzten über 3.000 Personen den KI-Avatar „Oma Hilde“ von O2 Telefónica. Die häufigsten Anfragen betrafen Smishing und Banking-Betrug.
Nach Angaben von O2 Telefónica haben in den ersten 100 Tagen mehr als 3.000 Menschen den KI-Avatar „Oma Hilde“ genutzt. Im Schnitt komme es zu rund 33 Gesprächen täglich. Nutzer würden sich dabei häufig mit konkreten Verdachtsfällen an den Dienst wenden, etwa bei ungewöhnlichen SMS oder A...
Nach Angaben von O2 Telefónica haben in den ersten 100 Tagen mehr als 3.000 Menschen den KI-Avatar „Oma Hilde“ genutzt. Im Schnitt komme es zu rund 33 Gesprächen täglich. Nutzer würden sich dabei häufig mit konkreten Verdachtsfällen an den Dienst wenden, etwa bei ungewöhnlichen SMS oder Anrufen.
Typische Fragestellungen drehen sich laut Anbieter um die Echtheit von Paketbenachrichtigungen oder um angebliche Kontakte von Bankmitarbeitern. Der Service soll eine erste Einschätzung liefern und bei der Einordnung helfen.
Smishing und Banking-Betrug im Fokus
Die Auswertung der anonymisierten Gespräche zeigt, dass sogenannte Smishing-Angriffe besonders häufig Thema sind. Rund 24,4 Prozent der Anfragen betreffen betrügerische SMS oder verdächtige Links.
Ebenfalls häufig seien Fragen zu Banking- und Konto-Betrug mit einem Anteil von 23,7 Prozent. Nutzer wollten demnach wissen, wie sich echte Nachrichten von Fälschungen unterscheiden lassen. Phishing-Mails machen laut O2 Telefónica 18,9 Prozent der Gespräche aus.
Anrufe und Identitätsdiebstahl bleiben relevant
Neben Nachrichten per SMS oder E-Mail spielen auch betrügerische Anrufe eine Rolle. Etwa 14,2 Prozent der Anfragen befassen sich mit angeblichen Kontakten von Banken, Behörden oder Supportstellen.
Weitere 18,8 Prozent entfallen auf Themen wie Identitätsdiebstahl oder den Missbrauch persönlicher Daten. Viele Nutzer sorgen sich laut Anbieter darum, welche Folgen ein Datenleck haben kann und wie sie sich schützen lassen.
KI soll Orientierung im Alltag bieten
Mit „Oma Hilde“ verfolgt O2 Telefónica einen dialogbasierten Ansatz zur Aufklärung über Onlinebetrug. Der KI-Avatar ist auf der Serviceseite von O2 erreichbar und soll rund um die Uhr Fragen beantworten.
Der Dienst ergänzt nach Angaben des Unternehmens bestehende Sicherheitsangebote wie den O2 Onlineschutz Plus. Dieser soll monatlich Millionen schädlicher Webseiten blockieren und zahlreiche Betrugsversuche in Echtzeit erkennen.
Die Nutzung zeigt laut O2 Telefónica, dass ein Bedarf an niedrigschwelliger Unterstützung im Umgang mit digitalen Risiken besteht.

