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KI-Anwendungen sollen medizinische Arbeit erleichtern

OpenAI bringt KI-Plattform für den Gesundheitssektor an den Start

OpenAI hat eine neue Produktlinie für den Gesundheitsbereich vorgestellt. Ziel sei es, die Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig Anforderungen an Datenschutz und Sicherheit wie HIPAA zu erfüllen. Erste Krankenhäuser setzen das System bereits ein.

Ein Mediziner kann sich Rat bei komplizierten Krankheitsbildern einholen.
Ein Mediziner kann sich Rat bei komplizierten Krankheitsbildern einholen.
© OpenAI

Mit „OpenAI for Healthcare“ bringt OpenAI eine Produktreihe auf den Markt, die speziell für den Klinik- und Forschungsalltag entwickelt wurde. Sie dient dazu, ärztliches und administratives Personal zu entlasten und gleichzeitig datenschutzrechtliche Anforderungen wie HIPAA zu erfüllen.Bereit...

Mit „OpenAI for Healthcare“ bringt OpenAI eine Produktreihe auf den Markt, die speziell für den Klinik- und Forschungsalltag entwickelt wurde. Sie dient dazu, ärztliches und administratives Personal zu entlasten und gleichzeitig datenschutzrechtliche Anforderungen wie HIPAA zu erfüllen.

Bereits im Einsatz bei renommierten Kliniken

Die Plattform wird bereits von führenden Einrichtungen wie dem Boston Children’s Hospital, Cedars-Sinai Medical Center und der University of California, San Francisco (UCSF) genutzt. Weitere Unternehmen wie Abridge, Ambience und EliseAI setzen auf die OpenAI-API in datenschutzkonformen Anwendungen.

Zugriff auf medizinische Leitlinien und Forschung

Die Lösung liefert fundierte Antworten zu medizinischen Fragestellungen, basierend auf einer Vielzahl von Studien, Leitlinien und öffentlichen Gesundheitsinformationen. Alle Quellenangaben sind mit Titeln, Fachzeitschriften und Erscheinungsdatum transparent nachvollziehbar.

Integration in vorhandene Systeme

ChatGPT for Healthcare lässt sich in bestehende Tools wie Microsoft SharePoint integrieren. So fließen klinische Pfade, hausinterne Regelwerke und Dokumentationsvorlagen automatisch in die Antworten ein.

Automatisierte Vorlagen für mehr Effizienz

Wiederverwendbare Textbausteine und Vorlagen helfen beim Erstellen von Entlassungsbriefen, Patienteninformationen und ärztlicher Korrespondenz. Das spart Zeit und sorgt für klare Kommunikation mit Patientinnen und Patienten.

Sichere Datenverarbeitung und Zugriffskontrolle

Zugriffsrechte werden zentral über eine rollenbasierte Benutzerverwaltung gesteuert. Patientendaten verbleiben vollständig unter Kontrolle der jeweiligen Einrichtung. Inhalte, die in die Plattform eingegeben werden, fließen nicht ins Modelltraining ein.

Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal

Mehr als 260 Ärztinnen und Ärzte aus über 60 Ländern haben die Modelle in über 600.000 Szenarien getestet. Die Ergebnisse dieser Praxistests wurden direkt in die Weiterentwicklung und Sicherheitssysteme der Plattform eingebunden.

GPT-5.2 übertrifft frühere Modelle

Das aktuelle Modell GPT-5.2 liefert bessere Ergebnisse als frühere Versionen und übertrifft in vielen medizinischen Anwendungsfällen sogar menschliche Vergleichswerte. In Studien mit Partnerkliniken wurde unter anderem eine geringere Fehlerquote bei Diagnosen und Behandlungen festgestellt.

Weiterentwicklung geplant

OpenAI arbeitet weiter mit Kliniken, Forschungszentren, Pharmaunternehmen und Beratungsfirmen zusammen, um die Plattform auszubauen und an den klinischen Alltag anzupassen.

OpenAI will das Thema KI und Gesundheit unter einen Hut bringen.

Autor: Leif Bärler • 9.1.2026

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