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In-Ear-Flaggschiff ist schlanker, stärker, luftiger

Sony WF-1000XM6: Kopfhörer-Top-Modell mit genialem Feature

Sony stellt mit den Sony WF-1000XM6 eine neue Generation seiner besten In-Ear-Kopfhörer vor. Herausragende Merkmale sind ein kompakteres Design und ein weiterentwickeltes Noise Cancelling, auch bei Sprachqualität, Konnektivität und Nachhaltigkeit verspricht Sony Verbesserungen. Die wichtigste Neuerung ist in unseren Augen aber ein Belüftungskanal für das Innenohr, damit ist längeres Tragen viel angenehmer

Sony WF-1000XM6 In-Ear-Kopfhoerer
Neues Flaggschiff bei In-Ear-Kopfhörern: Sonys WF-1000XM6 werden in schwarz und "platin-silber" für 299 Euro verkauft.
© Hersteller

Kompakteres Design mit BelüftungSony hat das Gehäuse der Sony WF-1000XM6 nach eigenen Angaben um rund 11 Prozent verkleinert. Die In-Ears sollen sich stärker an den Konturen des Innenohrs orientieren und so den Tragekomfort verbessern. Neu ist ein Belüftungskanal für das Innenohr, der DruckgefÃ...

Kompakteres Design mit Belüftung

Sony hat das Gehäuse der Sony WF-1000XM6 nach eigenen Angaben um rund 11 Prozent verkleinert. Die In-Ears sollen sich stärker an den Konturen des Innenohrs orientieren und so den Tragekomfort verbessern. Neu ist ein Belüftungskanal für das Innenohr, der Druckgefühle reduzieret und Eigengeräusche, etwa durch Schritte oder Kauen, mindert.

Zum Lieferumfang gehören neu entwickelte, isolierende Ohrstöpsel in vier Größen. Auch das Ladecase wurde überarbeitet und soll sich leichter – auch einhändig – öffnen lassen. Erhältlich sind die In-Ears in Schwarz und Platin-Silber. Parallel erweitert Sony die Farbpalette der Sony WH-1000XM6 um die Variante „Sand Pink“.

Preise und Verfügbarkeit

Die Sony WF-1000XM6 sind ab Februar 2026 in Schwarz und Platin-Silber erhältlich. Der Preis beträgt 299 Euro. Die Sony WH-1000XM6 in der Farbe Sand Pink kosten 449 Euro.

Verbesserte Geräuschunterdrückung

Laut Hersteller sollen die Sony WF-1000XM6 Umgebungsgeräusche um rund 25 Prozent effektiver reduzieren als die Sony WF-1000XM5. Dafür kommen insgesamt acht Mikrofone zum Einsatz. Ein neuer HD-Noise-Cancelling-Prozessor QN3e steuert die Mikrofone, während der Integrated Processor V2 die Umgebungsanalyse übernimmt. Der "Adaptive Noise Cancelling Optimizer" berücksichtigt externe Geräusche sowie die jeweilige Passform in Echtzeit und passt die Dämpfung automatisch an.

Überarbeitete Audioarchitektur

Eine neu entwickelte Treibereinheit kombiniert unterschiedliche Materialien für Membran und Aufhängung. Eine weichere Aufhängung soll tiefere Bässe ermöglichen, eine leichtere Kalotte für klarere Höhen sorgen.

Unterstützt werden Hi-Res Audio Wireless via LDAC, DSEE Extreme sowie 360 Reality Audio. In der Sony-App „Sound Connect“ gibt es wie von Sony gewohnt eine Vielzahl von gut umgesetzten Features und Extras, etwa ein 10-Band-Equalizer, Headtracking und ein Background-Music-Effekt.

Optimierte Sprachqualität

Bei Telefonaten sollen die Sony WF-1000XM6 Stimmen präziser erfassen. In jedem In-Ear sind zwei Feedforward-Mikrofone sowie ein Knochenschallsensor verbaut. Ein KI-gestützter Beamforming-Algorithmus soll Umgebungsgeräusche herausfiltern und die eigene Stimme hervorheben. Das soll auch in lauten Umgebungen für eine gute Verständlichkeit sorgen.

LE Audio und Google Gemini

Neben Funktionen wie Adaptive Sound Control oder Auto Play unterstützen die In-Ears auch LE Audio mit dem LC3-Codec. Die neue Bluetooth-Technik ermöglicht eine geringere Latenz und gleichzeitig eine höhere Qualität als der verbreitete SBC-Standard.

Über kompatible Android-Geräte lässt sich zudem Google Gemini nutzen. Sprachbefehle sollen sich freihändig ausführen lassen, etwa zum Abspielen von Musik oder zum Verwalten von Terminen.

Akkulaufzeit und Nachhaltigkeit

Die Akkulaufzeit gibt Sony mit bis zu acht Stunden pro Ladung an (mit aktiviertem ANC). Zusammen mit dem Ladecase sollen insgesamt bis zu 24 Stunden Wiedergabe möglich sein. Das Case unterstützt übrigens kabelloses Laden nach dem Qi-Standard.

Rund 25 Prozent der eingesetzten Kunststoffe sollen aus recycelten oder biobasierten Materialien bestehen. Auf Kunststoff in der Verpackung verzichtet Sony nach eigenen Angaben.

Autor: Andreas Seeger • 12.2.2026

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