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Sprachsteuerung hinter dem Ohr

Sweetpea: OpenAI und Jony Ive wollen AirPods Konkurrenz machen

Sam Altman und Jony Ive planen offenbar ein neues KI-Wearable. „Sweetpea“ sitzt hinter dem Ohr statt im Gehörgang und soll Apples AirPods Konkurrenz machen.

Apple AirPods 4 mit ANC
Ein unter dem Namen "Sweetpea" bekanntes KI-Wearable von Sam Altman und Jony Ive soll den AirPods Konkurrenz machen.
© Apple

Ein gemeinsames Hardware-Projekt von OpenAI-CEO Sam Altman und dem früheren Apple-Designchef Jony Ive sorgt derzeit für Aufmerksamkeit: Aktuellen Berichten zufolge arbeitet das Duo an einem KI-gestützten Audio-Gerät, das nicht im Ohr, sondern hinter dem Ohr getragen werden soll. Den Gerüchten n...

Ein gemeinsames Hardware-Projekt von OpenAI-CEO Sam Altman und dem früheren Apple-Designchef Jony Ive sorgt derzeit für Aufmerksamkeit: Aktuellen Berichten zufolge arbeitet das Duo an einem KI-gestützten Audio-Gerät, das nicht im Ohr, sondern hinter dem Ohr getragen werden soll. Den Gerüchten nach soll das unter dem Codenamen „Sweetpea“ bekannte Modell als Alternative zu Apples AirPods vermarktet werden.

Die Informationen stammen von dem als gut vernetzt geltenden Supply-Chain-Leaker Smart Pikachu, der in der Vergangenheit bereits mehrfach Details zu unveröffentlichten Apple-Produkten geteilt hat. Demnach ist „Sweetpea“ eines der ersten konkreten Hardware-Projekte aus der Zusammenarbeit zwischen Altman und Ive, die seit einiger Zeit öffentlich bekannt ist.

Anderes Design als AirPods

Anders als herkömmliche True-Wireless-Kopfhörer sollen die Sweetpea-Module nicht im Gehörgang sitzen. Stattdessen ist von zwei pillenförmigen Elementen die Rede, die hinter dem Ohr getragen werden. Für den Transport und das Aufladen sollen sie in einem kompakten, ei-förmigen Case untergebracht sein. Mit diesem Ansatz würde sich das Wearable bewusst von klassischen In-Ear-Lösungen wie den AirPods unterscheiden.

KI-Sprachsteuerung als Kernfunktion

Es wird erwartet, dass das Gerät eine KI‑Sprachassistent‑Funktion nutzt, die vermutlich von ChatGPT angetrieben wird. Über integrierte Mikrofone könnten Anrufe gesteuert, Audioinhalte abgespielt oder Sprachbefehle ausgeführt werden. Laut Leak ist sogar ein Prozessor vorgesehen, der bestimmte Smartphone-Aktionen ersetzen oder ergänzen könnte.

Moderne Chiptechnik, viele offene Fragen

Konkret ist von einem sehr fortschrittlichen 2-Nanometer-Chip die Rede, der auch als Smartphone-Chip denkbar ist. Das könnte bedeuten, dass sich Sweetpea als eigenständiges Gerät verstehen soll, das nicht zwingend mit einem Smartphone gekoppelt ist. Konkrete Angaben zu Akkulaufzeit, Klangqualität oder aktiver Geräuschunterdrückung gibt es bislang jedoch nicht.

Kabellose Ohrhörer wie AirPods sind aufgrund ihrer etablierten Bauform, aktiven Geräuschunterdrückung und niedrigen Produktionskosten beliebt. Ob Sweetpea diese Funktionalitäten übertrifft oder in anderer Weise überzeugend sein kann, bleibt vorerst offen. Frühere KI‑Hardware‑Projekte wie der Ai Pin von Humane haben gezeigt, wie schwierig es ist, neue Geräteklassen zu etablieren.

Wann ist mit Sweetpea zu rechnen?

Smart Pikachu nennt einen potenziellen Veröffentlichungstermin im September. Offiziell bestätigt ist dieser Zeitplan nicht. Bislang haben weder OpenAI noch Jony Ive Stellung zu dem Projekt bezogen. Sollte sich der Leak bewahrheiten, dürfte Sweetpea dennoch für Aufmerksamkeit sorgen - nicht zuletzt wegen der prominenten Namen hinter dem Gerät.

Ein Mediziner kann sich Rat bei komplizierten Krankheitsbildern einholen.

Autor: Yvonne Junginger • 14.1.2026

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