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KI-Sprachrekorder im Kreditkartenformat

Plaud Note Pro im Test: Diktieren und protokollieren für Profis

Das Plaud Note Pro bringt Sprachaufnahmen mit KI-Unterstützung in fast jedes gewünschte Format. Im Test hat das kleine Tool überzeugt.

Autor: Monika Klein • 31.1.2026 • ca. 4:00 Min

Online-Siegel
sehr gut
PlaudNote Pro
KI-Diktiergerät
Januar 2026
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Das Plaud Note Pro hat Kreditkartenformat, bietet aber dennoch eine tolle Aufnahmequalität. Das Display informiert über den Status inklusive Akkulaufzeit.
© connect
Frag’ die KI

Wer im Alltag oft protokollieren muss, Dinge diktiert oder Interviews führt, freut sich über Hilfe bei der Transkription. Hier kommt die junge Firma Plaud ins Spiel, die uns bereits mit dem Plaud Note (hier unser Test) überzeugt hat. Seit einiger Zeit ist das Plaud Note Pro für 189 Euro auf dem ...

Pro

  • vier Mikrofone für Aufnahmen aus bis zu 5 Metern Entfernung
  • sehr gute KI-gestützte Aufbereitung
  • jede Menge Vorlagen für unterschiedliche Branchen

Contra

Fazit

Fazit: Cleverer Protokollant Das Plaud Note Pro ist ein vielseitiges Aufzeichnungsgerät, das durch geringe Größe und magnetische Haftung am Smartphone praktisch im Handling ist. Die KI-gestützte Textanalyse funktioniert sehr gut und bietet zahlreiche Vorlagen, dank denen man die Transkription auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. 300 Minuten pro Monat sind aktuell kostenlos, das unbegrenzte Jahresabo kostet aktuell 225 Euro.

Wer im Alltag oft protokollieren muss, Dinge diktiert oder Interviews führt, freut sich über Hilfe bei der Transkription. Hier kommt die junge Firma Plaud ins Spiel, die uns bereits mit dem Plaud Note (hier unser Test) überzeugt hat. Seit einiger Zeit ist das Plaud Note Pro für 189 Euro auf dem Markt. Dessen augenscheinlich größter Vorteil: Das ebenfalls nur scheckkartengroße Gerät hat ein kleines Display (AMOLED) integriert, das durch Gorilla Glas geschützt ist. Es zeigt die verbleibende Akkulaufzeit in Prozent, den Aufnahme-Status und Basisinformationen.

Leicht, klein, magnetisch

Mit 2,99 mm Bauhöhe und 30 Gramm Gewicht ist das Note Pro ein echtes Leichtgewicht. Sehr praktisch: Plaud liefert ein Etui mit, das Mag-safe-kompatibel ist und sich sicher und einfach an iPhones befestigen lässt. Wer ein anderes Smartphone nutzt oder eine Hülle hat, die den Apple-Magnetismus nicht unterstützt, kann sich mit dem beiliegenden Klebering helfen. Die Hülle spart unten den vierpoligen magnetischen Ladekontakt aus. Auf das Kabel sollte man gut acht geben, denn Plaud setzt angesichts des flachen Gehäuses auf eine proprietäre Lösung.

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Flach und leicht: das Plaud Note Pro neben einer kreditkartengroßen Member Card. Unten sind die vier Ladekontakte zu sehen.
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Neben dem Gerät selbst liefert Plaud ein mag-safe-kompatibles Etui, einen magnetischen Klebering und ein Ladekabel mit.
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Aufnahmen aus 5 Metern Entfernung

Gestartet wird das Note Pro durch einen längeren Druck auf den Knopf rechts neben dem Display. Vorteil gegenüber dem Note: Dank Bildschirm sieht man, dass das Gerät arbeitet und muss sich nicht allein auf die Vibration verlassen. Weiterer Fortschritt: Das Note Pro erkennt automatisch, ob es ein Telefonat mitschneiden oder ein Präsenz-Meeting respektive Diktat aufzeichnen soll. Bei Bedarf wechselt es automatisch zwischen beiden Modi.

Zur Aufnahme nutzt das Plaud Note Pro vier Mikrofone, die an den Ecken des Gehäuses sitzen. Je nach Entfernung stehen in der App drei Modi zur Wahl (unter “Batteriestand”):

  • der Leistungsmodus arbeitet mit KI-Beamforming und erlaubt bis zu 30 Stunden klare Aufnahmen aus maximal 5 Metern Entfernung
  • der Energiesparmodus reduziert die Distanz auf 3 Meter und läuft dafür bis zu 50 Stunden
  • der adaptive Modus wechselt automatisch zwischen beiden und optimiert so die Akkulaufzeit
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Die Plaud-Software ermöglicht die automatische Verarbeitung, aber auch die nach eigenen Vorgaben. Das Berufsbild hilft bei der passenden Formatauswahl. Selbst das KI-Modell lässt sich festlegen.
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In der App informiert Plaud ausführlich über die Einstellmöglichkeiten.
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Im Test hat sich das Note Pro in allen Disziplinen sehr gut geschlagen. Nah- und Telefonaufnahmen waren eh kein Thema. Spannender war die Frage, wie gut es über die Distanz funktioniert: Da kam eine interne, anderthalbstündige Präsentation mit mehreren Sprechern gerade recht. Wir saßen knapp fünf Metern entfernt und hatten das Note Pro unten am iPhone befestigt auf dem Oberschenkel abgelegt. In so einem längeren Kontext ist die Highlight-Funktion hilfreich: Ein Druck auf den Knopf genügt, um im laufenden Gespräch wichtige Passagen zu markieren. Die erscheinen anschließend in der Übertragung unter einem gesonderten Reiter.

Intelligente Aufbereitung nach Wunsch

Womit wir bei der Hauptfunktion von Plaud wären: der intelligenten Aufbereitung von Aufzeichnungen. Dazu lädt Plaud die Aufnahmen in seine Cloud und nutzt gängige KI-Modelle wie ChatGPT, Claude Sonnet und Gemini zur Auswertung. In der kostenpflichtigen Vollversion stehen rund 10.000 Vorlagen, Mind-Maps und Workflow-Integrationen zur Verfügung, die für jeden Zweck und jedes Berufsbild die passende Umsetzung liefern. Die Fülle der Möglichkeiten ist zumindest anfangs fast zu viel des Guten, doch wenn man den passenden Workaround gefunden hat, spart man jede Menge Zeit und Nerven.

Sehr praktisch: Während einer Aufnahme kann man zusätzliche Notizen schreiben, Highlights setzen und Fotos – etwa von Folien oder Whiteboards – einzufügen. Nach dem Meeting erscheinen alle Elemente gemeinsam unter „Highlights“, die KI verwendet diesen Kontext, um präzisere und strukturiertere Zusammenfassungen zu erstellen.

Fast perfekte Aufzeichnung

Die Sprachaufzeichnungen konnten im Test durch die Bank überzeugen – auch auf die lange Distanz wurde der Inhalt korrekt erfasst und sinnvoll gegliedert. Moderaten Umgebungslärm filtert das Device zuverlässig aus. In der App kann man den Sprechern Klarnamen zuordnen, die die Software dann automatisch einsetzt. Die Zuordnung klappt nicht immer zu 100 Prozent, nimmt einem aber den Großteil der Arbeit ab. Mit etwas Feintung hie und da bekommt man in kurzer Zeit ein klasse Ergebnis. Die Datei lässt sich anschließend teilen, kopieren oder verschicken.

Meist sind im beruflichen Umfeld vertrauliche Daten im Spiel. Hier argumentiert Plaud mit einer hohen Datensicherheit nach ISO 27001, ISO 27701, DSGVO, SOC 2 Typ II, HIPAA und EN 18031. Ins offenen Internet werden die Sprachaufnahmen laut Hersteller nicht geleitet. Zur Speicherung und zum Austausch zwischen App und Web nutzt Plaud eine eigene Cloud – auf Wunsch auch nur über WLAN. Wer der Sache trotzdem nicht traut, kann die Synchronisierung abschalten, verliert dann aber alle Daten, wenn die App deinstalliert wird.

„Ask Plaud“ und Suchfunktionen

Mit „Ask Plaud“ nutzt der Hersteller die KI als Sparringspartner. So kann man auf Basis der gesammelten Inhalte Fragen stellen, etwa zu offenen To-dos oder getroffenen Entscheidungen, und bekommt Antworten inklusive Verweisen auf die zugrunde liegenden Notizen und Transkripte.Eine globale Suche erlaubt es, alle Dateien und Projekte zu durchsuchen, um etwa sämtliche Aufgaben zu einem bestimmten Projekt herauszufiltern. Zusätzlich gibt es einen optionalen „Deep Thinking“-Modus, der ausführlichere, stärker strukturierte Antworten liefern soll, während der Standardmodus auf Schnelligkeit optimiert ist.

Zur Weiterverarbeitung auf dem Rechner bietet der Hersteller die Anwendung „Plaud Desktop": Hier kann man Online- und auch persönliche Meetings aufnehmen sowie alle Tonaufnahmen verwalten. Die Dateiübertragung klappt per Bluetooth (Low Energy 5.4), Dual-Band-WLAN (2,4 GHz und 5 GHz) oder Kabel.

Online-Siegel
sehr gut
PlaudNote Pro
KI-Diktiergerät
Januar 2026

Fazit: Cleverer Protokollant

Das Plaud Note Pro ist ein vielseitiges Aufzeichnungsgerät, das durch geringe Größe und magnetische Haftung am Smartphone praktisch im Handling ist. Die KI-gestützte Textanalyse funktioniert sehr gut und bietet zahlreiche Vorlagen, dank denen man die Transkription auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. 300 Minuten pro Monat sind aktuell kostenlos, das unbegrenzte Jahresabo kostet aktuell 225 Euro.