Datenschutztag 2026
Mehr Sicherheit: WhatsApp verschärft Kontoschutz mit strikten Kontoeinstellungen
WhatsApp führt eine neue Datenschutzfunktion ein. Mit den sogenannten „Strikten Kontoeinstellungen“ sollen sich Nutzerkonten gezielt stärker absichern lassen.
Passend zum Europäischen Datenschutztag am 28. Januar 2026 hat WhatsApp eine neue Sicherheitsfunktion vorgestellt. Die sogenannten „Strikten Kontoeinstellungen“ sollen zusätzliche Schutzmaßnahmen für Nutzer bieten, die sich gegen gezielte digitale Angriffe absichern möchten. Wie WhatsApp er...
Passend zum Europäischen Datenschutztag am 28. Januar 2026 hat WhatsApp eine neue Sicherheitsfunktion vorgestellt. Die sogenannten „Strikten Kontoeinstellungen“ sollen zusätzliche Schutzmaßnahmen für Nutzer bieten, die sich gegen gezielte digitale Angriffe absichern möchten. Wie WhatsApp erklärt, richtet sich das Angebot unter anderem an Journalistinnen, Journalisten sowie Personen des öffentlichen Lebens.
Einschränkungen zugunsten höherer Sicherheit
Wird die neue Funktion aktiviert, setzt WhatsApp bestimmte Kontooptionen automatisch auf besonders restriktive Sicherheitsstufen. Dadurch sollen potenzielle Angriffsflächen reduziert werden. Unter anderem werden Anhänge und Medien von Absendern blockiert, die nicht in der Kontaktliste gespeichert sind. Dadurch werden einige Komfortfunktionen eingeschränkt, was WhatsApp als bewussten Kompromiss zugunsten höherer Sicherheit beschreibt.
So ist etwa automatisch die Verifizierung in zwei Schritten aktiviert. Mehr dazu lesen Sie hier. Auch der „Zuletzt online“-Zeitstempel und der „Online“-Status, sowie das Profilbild sind nur für Kontakte oder eine zuvor festgelegte Liste von Personen sichtbar. Einschränkungen gibt es außerdem bei der Erlaubnis, von wem man zu Gruppen hinzugefügt werden kann.
Schrittweise Einführung in den kommenden Wochen
Die „Strikten Kontoeinstellungen“ sollen schrittweise ausgerollt werden. Nutzer können die Funktion künftig in der App unter Einstellungen > Datenschutz > Erweitert aktivieren. Eine manuelle Anpassung einzelner Sicherheitsstufen ist dabei nicht vorgesehen, da das System als umfassende Schutzmaßnahme konzipiert ist.
Technische Maßnahmen im Hintergrund
Ergänzend verweist WhatsApp auf technische Anpassungen innerhalb der App. So setzt der Dienst nach eigenen Angaben zunehmend auf die Programmiersprache Rust. Diese soll dazu beitragen, Inhalte wie Fotos, Videos und Nachrichten besser vor Angriffen durch Schadsoftware oder Spyware zu schützen.
WhatsApp ordnet die neue Funktion in einen langfristigen Ansatz ein, mit dem der Schutz privater Kommunikation weiter ausgebaut werden soll. Weitere Tipps und Tricks, um das beste aus den Datenschutz-Einstellungen in WhatsApp herauszuholen, finden Sie in unserem Ratgeber.