Beleuchtung fürs Smart Home

LED-Streifen für WLAN, ZigBee & Bluetooth: 5 Produkt-Tipps

Smarte LED-Streifen bringen steuerbares, indirektes Lichtambiente in Ihr Smart Home. Wir stellen fünf Modelle mit WLAN, ZigBee und Bluetooth vor.

Lichtband auf ZigBee-Basis

© Innr

Innr Flexlight benötigt eine Hue Bridge oder eine andere ZigBee-Zentrale für den Betrieb.

LED-Streifen, ob einfarbig oder mit Farbwechsel, schaffen angenehmes und indirektes Licht. Sehr beliebt ist eine indirekte Beleuchtung in der Küche, zum Beispiel am Sockel der Küchenschränke. Aber auch im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur werden LED-Streifen gern eingesetzt, um eine angenehme Lichtstimmung zu schaffen.

Vorteil der LED-Streifen: Sie lassen sich zumeist einfach anbringen, lassen sich kürzen oder verlängern, sind dimmbar und verbrauchen wenig Energie. Wer bereits in anderen Lampen auf smarte Leuchtmittel setzt, findet Lichtstreifen oft als ergänzendes Set vor, das sich einfach und unkompliziert ins bestehende System integrieren lässt. 

Basis zuerst, dann die Erweiterung

Kaufen Sie einen LED-Lichtstreifen, dann achten Sie darauf, zuerst das Basispaket zu erwerben. Denn auch ein Lichtstreifen braucht eine Steuereinheit, und die findet sich bei LED-Streifen zumeist in Form eines Controllers wieder, der am Stromkabel angebracht ist. Ohne diesen Controller ist die Lichtleiste nicht steuerbar. Erweiterungs-Pakete sind einfach anklickbare Meter LED-Streifen.

Viele der Lichtstreifen sind dimmbar, jedoch funktioniert das nie über einen bereits vorhandenen, normalen Dimmschalter. Es gibt für einige, so zum Beispiel das Hue-System von Philips, einen separaten Dimmschalter, der über die Bridge den Lichtstreifen ansteuert. Alternativ geschieht das Dimmen in der App oder per Sprachbefehl.

Einfach zu befestigen

LED-Streifen lassen sich eigentlich fast überall anbringen. Es wird eigentlich kein Werkzeug benötigt, außer eventuell einer Schere zum Kürzen des Streifens an markierten Punkten. Die Streifen haben eine Klebeseite, mit der sie am Untergrund angebracht werden.

Wer nasse Räumen oder Balkon und Gartenmöbel mit LED-Beleuchtung ausstatten möchte, sollte hierfür am besten die Outdoor-Variante nutzen, falls vorhanden. Diese ist wetterbeständig und auch wassergeschützt. Wichtig bei allen Varianten: Die Streifen brauchen eine Stromversorgung in Form einer Steckdose. 

Tipp 1: LIFX Z Starter Kit

WLAN-Lichtband

© LIFX

LIFX Z funktioniert über das heimische WLAN und wird per LIFX-App gesteuert.

Zum Leuchtmittelsortiment von Lifx gehört auch das smarte LED-Band LIFX Z. Das System ist WLAN-basierend und kommt ganz ohne Hub aus. Lediglich eine Stromversorgung per Steckdose muss vorhanden sein, um das LED-Lichtband anzubringen und mittels LIFX-App in Betrieb zu nehmen. 

Im LIFX Z Starter Kit (bei Amazon ansehen) enthalten ist ein zwei Meter langer Lichtstreifen nebst Stromkabel mit Kontroller. Erweitern lässt sich das Band auf bis zu 10 Meter. Die Inbetriebnahme ist einfach: Das Band wird einfach auf die gereinigte Oberfläche geklebt. Erweiterungen werden am Ende angesteckt.

Per App lässt sich der LED-Streifen steuern, es lassen sich Szenen festlegen, Farben definieren und mehr. Die App ist vom Umfang her enorm, erfordert aber auch eine kleine Einarbeitung. Danach funktioniert aber alles tadellos. Wer nicht immer die App bedienen möchte, kann LIFX Z auch mit Alexa bedienen. Zudem lässt es sich mit Apple HomeKit verbinden.

Tipp 2: Osram Smart+Flex 3P Multicolor

Zigbee-Lichtband von Osram

© Ledvance

Osram bietet in der Smart+-Serie LED-Streifen sowohl für ZigBee als auch für Apple HomeKit an.

Auch Lightify hat in seiner Osram Smart+-Produktreihe ein smartes Lichtband. Die ZigBee-Variante (bei Amazon ansehen) lässt sich per App und ZigBee Gateway, entweder von Osram smart+ direkt oder einem anderen Gateway mit ZigBee-Standard, steuern. Alternativ kann das Lichtband auch in Echo Plus direkt eingebunden werden und benötigt kein zusätzliches Gateway.

Natürlich lässt sich auch das Lichtband mit dem Sprachassistenten Alexa bedienen. Für Apple Homekit-Anwender hat Osram das Smart+ Flex 3P Multicolor (bei Amazon ansehen) in einer HomeKit-Variante im Programm, die ausschließlich mit Apple Homekit arbeitet.

Die Montage ist recht simpel: Die selbstklebenden Streifen werden einfach auf den vorbereiteten Untergrund gepresst und angeklebt. Zudem gibt es Erweiterungen zu dem 180 cm langen Streifen. Auch hier ist neben einem Gateway in der ZigBee-Variante in jedem Fall eine Steckdose notwendig

Tipp 3: Philips Hue LightStrip+

Hue-LED-Streifen

© Philips

Im großen Sortiment der Hue-Leuchten findet sich auch ein LED-Lichtband.

Auch von Philips Hue ist ein Lichtstreifen für das Hue-Ökosystem erhältlich. Das Basisset besteht aus 2 m Lichtstreifen plus Netzteil. Wie alle Hue-Leuchtmittel wird zum Betrieb eine Hue Bridge benötigt. Die Einstellung der Lichttemperatur und Farben erfolgt über die Hue-App.

Die Installation eines Streifens ist dabei relativ simpel. Auch dieser Streifen wird einfach auf die Oberfläche aufgeklebt. Der Lichtstreifen lässt sich ebenfalls auf bis zu 10 m erweitern, indem Erweiterungsstreifen eingehängt werden.

Wie alle Hue-Leuchten ist auch der Lightstrip+ mit Amazon Alexa, Google Assistant, Apple Homekit, IFTTT und Conrad Connect kompatibel und unterstützt Smart-Home-Systeme von Herstellern, die eine Hue-Funktion integriert haben.

Schön: Für den LightStrip+ (bei Amazon ansehen​) gibt es weitere Apps und Funktionen, so dass sich der Streifen auch für eine Gaming- oder Entertainmentbeleuchtung einsetzen lässt und auf Szenen am Bildschirm oder Musik reagiert und demenstprechend das Licht einstellt.

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Tipp 4: Innr Flex Light Color

Auch Innr bietet einen flexiblen, farbigen Lichtstreifen in seinem Leuchtensortiment an. 4 Meter misst der LED-Streifen, der sich flexibel ankleben und einfach per Schere kürzen lässt. Dazu kommt noch ein 2m langes Kabel, das über den Steuerkasten zur Steckdose führt.

Die Steuerung der ZigBee-basierten Leiste erfolgt über die Hue Bridge oder eine ZigBee-Zentrale anderer Hersteller. Alternativ funktioniert die Steuerung ohne zusätzliches Modul über die Echo Plus-Variante. Läuft die Innr Flex Light Color (bei Amazon ansehen​) über eine Hue Bridge, ist auch die Steuerung über andere Echo-Produkte möglich.

Innr hat eine eigene App, die Leiste lässt sich jedoch auch in der Hue-App bedienen. Für Apple Homekit ist keine Unterstützung verfügbar. Für Hue-Nutzer sicher eine günstige Alternative zu den original Lightstripes, allerdings ohne Unterstützung weiterer Funktionen wie einer Entertainment- oder Gaming-Beleuchtung. 

Tipp 5: Paulmann MaxLED / Reflex LED

ZigBee-Variaante von Paulmann

© Paulmann

Paulmann bietet neben einer einfachen Bluetooth-Variante auch einen LED-Streifen auf ZigBee-Basis an.

Bei Leuchtenhersteller Paulmann finden sich LED-Strips sowohl für eine Bluetooth-Steuerung via Smartphone oder Tablet (MaxLED) als auch via ZigBee-Syystem (Reflex LED). Während die Bluetooth-Variante sich sehr einfach via Paulmann Home-App steuern lässt, wird die ZigBee-Version (bei Amazon ansehen) über die Paulmann-eigene Smart Friends Box oder ein ZigBee-Gateway anderer Hersteller ins Smart Home eingebunden.

Dabei bietet die ZigBee-Leiste Reflex LED einiges mehr an Komfort: Zum einen die Kompatibilität mit Amazon Alexa Echo Plus, Philips Hue Bridge 2 und Osram Lightify. Zum anderen ist das System mesh-fähig, das heißt die Reichweite erhöht sich von Produkt zu Produkt. 

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