Beleuchtung fürs Smart Home

LED-Streifen für WLAN, ZigBee & Bluetooth: Kaufberatung und Tipps

Smarte LED-Streifen bringen steuerbares, indirektes Lichtambiente in Ihr Smart Home. Wir stellen sechs Modelle mit ZigBee, WLAN und Bluetooth vor.

Lichtband auf ZigBee-Basis

© Innr

Innr Flexlight benötigt eine Hue Bridge oder eine andere ZigBee-Zentrale für den Betrieb.

Auf Amazon sind verschiedenste LED-Streifen im Angebot. Diese unterscheiden sich nicht nur im Funktionsumfang, sondern auch in ihrer Kommunikation. Hierfür greifen die meisten Hersteller auf Verbindungen zurück, die sich bewährt haben. Die Rede ist von WLAN, ZigBee und Bluetooth, die für einen Datenaustausch zwischen Steuerung, LED-Streifen und anderen Smart-Home-Geräten sorgen. Wir geben in unserer Kaufberatung Tipps und Tricks rund um den Kauf von LED-Streifen. 

LED-Streifen, ob einfarbig oder mit Farbwechsel, schaffen angenehmes und indirektes Licht. Sehr beliebt ist eine indirekte Beleuchtung in der Küche, zum Beispiel am Sockel der Küchenschränke. Aber auch in Flur, Wohn- oder Schlafzimmer schaffen LEDs eine angenehme Lichtstimmung.

Vorteil von LED-Streifen: Sie lassen sich meistens leicht montieren, kürzen oder verlängern, sind dimmbar und verbrauchen wenig Energie. Wer bereits in anderen Lampen auf smarte Leuchtmittel setzt, findet passende Lichtstreifen (auch im Set). Solange smarte Lampen auf die gleiche Art kommunizieren (WLAN, ZigBee, Bluetooth), lassen sie sich unkompliziert ins bestehende System integrieren. 

Basispaket vor LED-Lichtstreifen

Beim ersten LED-Kauf sollten man darauf achten, ein Basispaket zu kaufen. Denn in diesem ist eine Steuereinheit dabei, durch die sich LED-Lichtstreifen bedienen lassen. Meistens findet er sich in Form eines Conrollers wieder, der mit dem Stromkabel verbunden ist. Ohne diesen Controller ist die Lichtleiste nicht steuerbar. In Erweiterungs-Paketen sind ansteckbare Meter LED-Streifen.

Lesetipp: Smart-Home-Lampen - Kaufberatung für Philips Hue, Osram Smart Plus & Co.

Viele der Lichtstreifen sind über eine Steuerung dimmbar. Es gibt Dimmschalter (zum Beispiel für das Philip-Hue-System​), die über die Bridge den Lichtstreifen ansteuert. Alternativ geschieht das Dimmen in der App oder per Sprachbefehl.

LED-Lichtstreifen einfach montieren

LED-Streifen lassen sich eigentlich fast überall anbringen. Es wird eigentlich kein Werkzeug benötigt. Wer seine LED-Streifen kürzen möchte, braucht eine Schere. Den Lichtstreifen darf man nur an markierten Punkten durchschneiden. Zuerst ziehen Nutzer den Klebestreifen von der Unterseite ab, dann befestigen sie die LED-Leiste am gewünschten Ort. Um Schäden zu vermeiden, sollte man auf die LEDs keinen Druck ausüben und den Streifen nicht knicken.

Wer nasse Räume oder Balkon und Gartenmöbel mit LED-Beleuchtung ausstatten möchte, sollte am besten die Outdoor-Variante nutzen. Diese ist wetterbeständig und wassergeschützt. Bei allen Varianten ist eine Steckdose für die Stromversorgung nötig. 

Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: LIFX Z Starter Kit

WLAN-Lichtband

© LIFX

LIFX Z funktioniert über das heimische WLAN und wird per LIFX-App gesteuert.

Zum Sortiment von Lifx gehört das smarte LED-Band LIFX Z. Das System ist WLAN-basiert und kommt ohne Hub aus. Eine Stromversorgung per Steckdose muss vorhanden sein, um das LED-Lichtband anzubringen und mittels LIFX-App in Betrieb zu nehmen. 

Im LIFX Z Starter Kit enthalten ist ein zwei Meter langer Lichtstreifen nebst Stromkabel mit Kontroller. Als maximale Länger gibt der Hersteller 10 Meter an. Die Inbetriebnahme ist simpel: Man klebt das LED-Band auf eine gereinigte Oberfläche und verbindet es mit so vielen Erweiterungen wie gewünscht.

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Per App schaltet der Käufer ein oder aus, legt Szenen fest, definiert Farben und mehr. Aufgrund des hohen Funktionsumfangs ist es nötig, sich in die App einzuarbeiten. Danach geht die Bedienung einfach von der Hand. Wer nicht immer die App bemühen möchte, kann LIFX Z mit Alexa bedienen. Zudem ist der LED-Streifen mit Apple HomeKit kompatibel.

Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: Osram Smart+Flex 3P Multicolor

Zigbee-Lichtband von Osram

© Ledvance

Osram bietet in der Smart+-Serie LED-Streifen sowohl für ZigBee als auch für Apple HomeKit an.

Auch Ledvance hat in seiner Osram Smart+-Produktreihe ein smartes Lichtband. Das ZigBee-Modell der Smart+-Variante von Osram lässt sich per App oder per ZigBee Gateway mit ZigBee-Standard steuern. Alternativ kann das Lichtband auch in Echo Plus direkt eingebunden werden und benötigt kein zusätzliches Gateway.

Natürlich lässt sich auch das Lichtband mit dem Sprachassistenten Alexa bedienen. Für Apple Homekit-Anwender hat Osram das Smart+ Flex 3P Multicolor in einer HomeKit-Variante im Programm, die ausschließlich mit Apple Homekit arbeitet.

Die Montage ist recht simpel: selbstklebende Streifen werden einfach auf den vorbereiteten Untergrund gepresst und angeklebt. Zudem gibt es zu dem 180 cm langen Streifen Erweiterungen. Auch hier ist in jedem Fall eine Steckdose notwendig.

Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: Philips Hue LightStrip+

Hue-LED-Streifen

© Philips

Im großen Sortiment der Hue-Leuchten findet sich auch ein LED-Lichtband.

Auch von Philips Hue sind Lichtstreifen für das Hue-Ökosystem erhältlich. Das Basisset besteht aus 2 m Lichtstreifen plus Netzteil. Auch Philips Hue LightStrip Plus benötigt eine Hue Bridge einzeln oder greift auf das Starterpaket mit Bridge zurück. Einstellungen der Lichttemperatur und -farben regelt die Hue-App.

Die Installation eines Streifens ist relativ simpel. Auch diesen Streifen klebt man auf die Oberfläche. Hue LightStrip Plus lässt sich durch Erweiterungsstreifen auf bis zu 10 m verlängern. 

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Wie alle Hue-Leuchten ist auch der Lightstrip+ mit Amazon Alexa, Google Assistant, Apple Homekit, IFTTT und Conrad Connect kompatibel und unterstützt Smart-Home-Systeme von Herstellern, die eine Hue-Funktion integriert haben.

Schön: Für den LightStrip+ gibt es weitere Apps und Funktionen, so dass sich der Streifen auch für Gaming- oder Entertainmentbeleuchtung einsetzen lässt und auf Szenen am Bildschirm oder Musik reagiert und demenstprechend das Licht einstellt.

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Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: Innr Flex Light Color

Auch Innr bietet einen flexiblen, farbigen Lichtstreifen in seinem Sortiment an. 4 Meter misst der LED-Streifen, der sich flexibel ankleben und einfach per Schere kürzen lässt. Hinzu kommt ein 2 Meter langes Kabel, das über den Steuerkasten zur Steckdose führt.

Die Steuerung der ZigBee-basierten Leiste erfolgt über die Hue Bridge oder eine ZigBee-Zentrale von anderner Herstellern. Alternativ funktioniert die Steuerung ohne zusätzliches Modul über die Echo-Plus-Variante. Läuft die Innr Flex Light Color über eine Hue Bridge, ermöglichen auch andere Echo-Produkte die Steuerung.

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Innr hat eine eigene App, allerdings ist die Leiste auch mit der Hue-App ansteuerbar. Für Apple Homekit ist keine Unterstützung verfügbar. Für Hue-Nutzer sicher eine günstige Alternative zu den original Lightstripes. Allerdings fällt die Unterstützung betreffend weiterer Funktionen wie einer Entertainment- oder Gaming-Beleuchtung weg. 

Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: Paulmann MaxLED / Reflex LED

ZigBee-Variaante von Paulmann

© Paulmann

Paulmann bietet neben einer einfachen Bluetooth-Variante auch einen LED-Streifen auf ZigBee-Basis an.

Bei Leuchtenhersteller Paulmann finden sich LED-Strips für eine Bluetooth-Steuerung sowohl über Smartphone oder Tablet (MaxLED) als auch mit ZigBee (Reflex LED). Die Bluetooth-Variante ist via Paulmann Home-App steuerbar. Dafür ist das ZigBee-Modell über die Paulmann Smart Friends Box oder ein ZigBee-Gateway anderer Hersteller ins Smart Home eingebunden.

Die ZigBee-Leiste Reflex LED bietet mehr Komfort: zum einen ist der Lichtstreifen mit Amazon Alexa Echo Plus, Philips Hue Bridge 2 und Osram Lightify kompatibel. Zum anderen ist das System mesh-fähig. Das heißt die Reichweite erhöht sich von Produkt zu Produkt. 

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Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: Eve Light Strip

WLAN-LED-Streifen für HomeKit

© Eve Systems

Eve Light Strip ist WLAN-basiert und ausschließlich für Apples HomeKit konzipiert.

Der Eve Light Strip wird per Apple HomeKit ins WLAN eingebunden und ist somit unabhängig von weiteren Gateways oder Bridges. Der LED-Streifen unterstützt ausschließlich HomeKit, liefert 1800 Lumen in Weiß und Farbe, ist dimmbar und lässt sich laut Hersteller auch als primäre Lichtquelle nutzen.

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Der Basisstreifen hat eine Länge von 2 Metern. Gekürzt werden kann er auf bis zu 30 Zentimeter. Über Erweiterungsbänder ist eine Länge von 10 Metern möglich.  

Kauftipp zu LED-Lichtstreifen: Lumary WiFi LED Strip

lumary_led-streifen

© Lumary

Braucht keine Bridge: Die Lösung von Lumary​ arbeitet per App und via Sprache über Amazon Alexa und Google Assistant. Zudem ist sie kompatibel mit IFTTT.

Ganz ohne Bridge kommt das Lichterband von Lumary aus. Es lässt sich per App und per Sprache via Amazon Alexa und Google Assistant steuern. Der LED-Strip ist dimmbar und kann 16 Millionen Farben darstellen. Auch verschiedene Presets sind möglich, etwa ein Partymodus. Als Energieklasse gibt der Hersteller A++ an.

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Der Kunde hat die Wahl zwischen 3 und 5 Metern Länge. Der Streifen ist per Schere kürzbar und lässt sich mit dem Anschluss weiterer Strips auch verlängern. 

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