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Smarte Luftreiniger kaufen: 7 Empfehlungen von Philips, Dyson und mehr

Luftreiniger filtern per App-Steuerung gezielt Schadstoffe und sorgen für Wohlbefinden und bessere Gesundheit. Wir liefern eine Kaufberatung und Tipps.

Philips Luftreiniger

© Philips

Moderne Luftreiniger wie das Modell von Philips lassen sich per App steuern und geben in dieser Informationen zur Luftqualität.

Das Thema Luftqualität ist gerade sehr im Trend.  Dafür sorgen zum einen die aktuelle Feinstaubdiskussion und die steigenden Werte gerade in Ballungsgebieten, zum anderen steht das Frühjahr bevor, und auch Allergiker sind um eine möglichst wenig reizende Luft in den Wohnräumen bemüht.  Denn die kann durch einige Ursachen belastet sein.  So sorgen nicht nur Rauch oder Staub für schlechte Luftqualität, auch Pollen, Schimmel, Viren und Bakterien können die Luft, die wir in einem Raum atmen, verunreinigen. Im besten Fall riecht es unangenehm, im schlechtesten ist durch Partikel in der Raumluft die Gesundheit gefährdet.

Durch Luftreiniger können Partikel aus der Luft gefiltert werden, zum Beispiel Pollen, Staub, Tierhaare, Schimmelsporen, Viren, Bakterien und Rauch.  Dabei kommt es auf die Art des Filters an, der eingesetzt wird, welche Partikel aus der Raumluft gefiltert werden.

  • Luftreiniger mit Aktivkohlefilter  leiten die zu reinigende Luft durch ein Aktivkohlepad, ähnlich wie es in einem Dunstabzug der Fall ist. Entsprechend gut werden dann auch Rauch und Gerüche aus der Luft gefiltert.  Die Aktivkohlematte muss allerdings regelmäßig ausgetauscht werden, denn ist sie voll, dann kann sie keine weiteren Partikel mehr aufnehmen.
  • Luftionisierer nutzen Moleküle, die sich mit den Schadstoffen verbinden und so dafür sorgen, dass diese im Luftfilter haften bleiben.
  • Luftreiniger mit einem HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air), einem Schwebstofffilter, filtern die Luft durch eine Glasfasermatte und sind effektiv bei Schwebstoffen kleiner als 1 Mikrometer und eignen sich zum Filtern von Bakterien, Viren, Pollen, Schimmel, Staub und Milbeneiern. Auch Rauch und Gase  werden ausgefiltert.  Ist der Filter gut, können solche Luftreiniger bis zu 99% der Schwebstoffe aus der Luft entfernen.

Die meisten Hersteller kombinieren verschiedene Filterarten. Ein Vorfilter sorgt für das Ausfiltern der groben Stoffe und Gerüche, der eigentliche, meist ein HEPA-Filter ist für die kleinsten Partikel in der Luft zuständig. 

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Den geeigneten Luftreiniger finden

Vor allem Allergiker setzen Luftreiniger ein, um in der für sie kritischen Zeit möglichst viele der die Allergie auslösenden Stoffe aus der Luft zu entfernen. Aber auch in Gegenden, in denen viel Staub anfällt oder in Wohnraum, in dem etwa eine Neigung zu Schimmelbefall herrscht, sind Luftreiniger hilfreich. Sie werden in Wohnzimmern, Kinderzimmern und auch in Schlafzimmern eingesetzt, um für möglichst saubere Luft zu sorgen.

Die Luftreiniger arbeiten nicht kontinuierlich, sondern reinigen die Luft des Raums in bestimmten Abständen. Das heißt, ein Luftreiniger muss auch in der Lage sein, die gesamten Kubikmeter Luft eines Raumes adäquat zu reinigen. Die meisten Hersteller bietet Geräte für verschiedene Raumgrößen an. Die Angabe erfolgt in Quadratmetern. Falls Sie besonders hohe Decken haben, sollten Sie die ungefähre Kubikmeterzahl des Raums ausmessen (H xB xT) und in jedem Fall nach den Kubikmeterangaben sehen.  

Soll ein Luftreiniger in Schlaf- und Kinderzimmer zum Einsatz kommen, ist es wichtig, dass das Gerät zu Ruhezeiten besonders leise arbeiten kann. Häufig findet man den so genannten Nachtmodus, der leiser ist, weil der ansaugende Ventilator gedrosselt läuft. Außerdem werden im Nachtmodus unnötige Beleuchtungen am Gerät ausgeschaltet oder gedimmt, so dass sich weder Geräusch noch Licht auf den Schlaf auswirken. Wenn ein Gerät einen Lärmfaktor bis 20 Dezibel hat, dann ist er kaum hörbar und lässt sich gut auch nachts einsetzen. Die normale Lautstärke bei Tagesbetrieb sollte die 40 Dezibel nicht überschreiten, da das Geräusch ansonsten störend wird. 

 Die Reinigungsqualität hängt ganz stark von der Sauberkeit des Filters ab. Dieser sollte, wenn er kurz vor dem Limit an Aufnahmekapazität steht,  durch einen neuen ersetzt werden. Es entstehen also, zwar überschaubar, aber dennoch, Folgekosten.  Es gibt auch keine Angabe, wann ein solcher Filter gewechselt werden sollte. Hier kommt es auf die Luft an. Ist diese voller auszufilternder Stoffe, etwa in einer sehr staubigen Umgebung oder auch in einem Zimmer, in dem geraucht wird, dann wird der Filter öfter gewechselt werden müssen als in einer Umgebung, in der sich nur wenige Partikel in der Luft befinden. Deswegen sind Geräte mit einer Filteranzeige praktisch, die über den Zustand des Filters und auch über die Qualität der gefilterten Luft Auskunft geben. So ist auf einen Blick zu erkennen, wann ein Filterwechsel ansteht. 

Luftreiniger und Ventilator

© Dyson

Der App-steuerbare Pure Cool von Dyson nutzt 4 Filter zur Luftreinigung und kann sich dabei auch drehen.

Vorteile eines App-gesteuerten Luftreinigers

Zugegeben: Ein Luftreiniger muss nicht zwingend per App bedient werden. Bei den besser ausgestatteten Modellen geht dies auch über das integrierte Display und die Menüfunktionen am Gerät selbst.  Und die Konnektivität zeigt sich auch im Preis: smarte Luftreiniger sind etwas teurer. Dennoch hat die App-Anbindung, vor allem wenn sie über WLAN läuft, Vorteile:

Die App zeigt auf einen Knopfdruck Informationen zum Gerät selbst, zur Luftqualität und Reinigungsleistung. Die Infos zur Luftqualität und den eventuell sogar ausgewiesenen Schadstoffmengen gibt im Langzeitverlauf auch Aufschluss über mögliche Fehler in der Isolation etc.

Per App lassen sich diese Informationen zum aktuellen Status auch von unterwegs aus abrufen und das Gerät lässt sich aus der Ferne einschalten. Auch die Einstellungen wie Timer, Nachtmodus und so weiter lassen sich bequem über die App erledigen. Zudem zeigt die App, wie es um das Filtersystem steht und wann ein Filtertausch nötig ist. Und einige Apps geben sogar Informationen über die lokale Pollensituation.

Gut zu wissen

Ein Luftreiniger filtert zwar Schadstoffe, sorgt aber nicht für Frischluft. Deswegen ersetzt er auch nicht das tägliche Lüften eines Raums. Dies ist weiterhin nötig, um für Frischluft zu sorgen.

Unter Umständen macht der Luftreiniger die Luft trockener. Bei schon sehr trockenen Wohnräumen kann dies durchaus unangenehm sein. Es gibt daher auch Kombinationen aus Luftreiniger und –befeuchter.

Ein Luftreiniger nimmt auch Staub aus der Luft auf, er wird es jedoch nicht schaffen, einen Raum gänzlich staubfrei zu halten. Staub, der nicht in der Luft schwebt, kann auch nicht ausgefiltert werden. Dennoch kann der Luftreiniger die Verstaubung des Raums verringern. 

 Zu guter Letzt muss auch das Gerät selbst regelmäßig gesäubert werden, denn auch auf diesem wird sich Staub nicht vermeiden lassen. 

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