Wasser marsch!

Smarte Gartenbewässerungssysteme: Das müssen Sie beachten

Wer es sich im Sommer etwas einfacher machen und nicht jeden Tag mit Schlauch oder Gießkanne im Garten unterwegs sein möchte, kann auch auf ein smartes Bewässerungssystem setzen. Das gilt es zu beachten.

Inhalt
  1. Smarte Gartenbewässerungssysteme: Das müssen Sie beachten
  2. Smarte Gartenbewässerungssysteme von Eve, Gardena und mehr
Umfassendes Gartensystem

© Gardena

Das App-gesteuerte Gardena smart-System nutzt auch Bodensensoren, um die Bewässerung richtig einzustellen.

Smart Home macht nicht an der Tür nach draußen halt, schon längst ist das smarte IoT auch im Garten angelangt. Was die meisten vor allem mit Beleuchtung draußen und Mährobotern verbinden, zieht sich jedoch auch in den täglichen Gartenalltag. Denn das bewässern des Gartens, das gerade an sehr heißen Sommertagen auch mehrmals passieren muss, lässt sich auch automatisieren.

Zwar gibt es schon seit geraumer Zeit für die Wasserhähne zeitgesteuerte Ventile und ganze Steuereinheiten für mehrere Ventile. Jedoch müssen diese einmal programmiert werden, und regnet es oder ist ein erhöhter Wasserbedarf vorhanden, muss dies am Gerät manuell korrigiert werden. 

Vorteile smarter Bewässerungssysteme

Warum aber den Garten smart bewässern? Ganz einfach: Zum einen spart ein smartes Bewässerungssystem schlicht Zeit. Zum anderen kann dieses auch zur optimalen Zeitpunkt starten, etwa am frühen Morgen, und der Gartenbesitzer muss sich nicht aus den Federn quälen. Außerdem haben die Gartensysteme oftmals über das Internet einen direkten Zugriff auf lokale Wetterdaten, Kommt dann noch ein Sensor hinzu, der über Bodenfeuchtigkeit, Temperatur im Garten und Sonneneinstrahlung Auskunft gibt, kann das System die Bewässerung optimal vornehmen.

Alternativ hat der Anwender natürlich die Möglichkeit, eigene Einstellungen zu treffen und auch Zeit und Dauer des Bewässerungsvorgangs einzustellen. Alles per App, selbstverständlich. Denn die smarten Systeme sind mittels Gateway oder Hub auch mit dem Internet verbunden.  

Und das macht auch den Gießdienst, den man zu Urlaubszeiten an Verwandte, Nachbarn oder Freunde vergeben muss, eigentlich überflüssig. Steht die WLAN-Verbindung, kann auch vom sonnigen Ferienort aus die Bewässerung des Gartens überwacht und gesteuert werden. Ein weiterer Vorteil, wenn auch die Bodenfeuchtigkeit berücksichtigt wird,  ist der sparsamere Umgang mit dem Wasser aus dem Hahn. Das System übergießt nicht, sondern richtet sich nach den Gegebenheiten. So kommt es nicht zu einem unkontrollierten Wasserverbrauch. 

Voraussetzungen

Die Voraussetzungen sind recht simpel. WLAN, ein Platz für den Hub, ein Wasserhahn und ein passender Bewässerungsschlauch mit Standardverbindungsstück reichen aus. Für abweichende Normen sind meist Adapter verfügbar.

An Bewässerungsschläuchen gibt es zahlreiche Lösungen: Tropfschläuche, Perlregner oder Tropfrohre ebenso wie Sprinklerschläuche und so weiter. Je nach Vorliebe und auch Wasserbedarf der Pflanzen kommt pro Ventil ein solcher Schlauch zum Einsatz.

Wer ein smartes Bewässerungssystem einsetzt und zum Beispiel verschiedene Pflanzen versorgen möchte, sollte einzelne Zonen einrichten und diese separat versorgen. So bekommen Gemüsepflanzen  eine andere Menge an Wasser als etwa Sukkulenten oder Blühpflanzen. Eine Planung der Zonen und auch eine entsprechende Einteilung der Pflanzen nach Zonen macht also durchaus Sinn, sofern es sich um einen größeren Garten handelt. 

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