Mobilfunk-Netztest 2021

So testen wir das beste Handy-Netz

Die Messungen in Deutschland fanden vom 22.10. bis 2.11.2020 statt, in Österreich vom 12.10. bis 19.10.2020 und in der Schweiz vom 21.10. bis 31.10.2020. Wie das Testverfahren abläuft beschreiben wir Ihnen hier.

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Kompetent und kritisch: Bernd Theiss, Leiter Test und Technik connect (links), und Hakan Ekmen, Geschäftsführer von umlaut (rechts).

Pro Land schickte der connect-Netztestpartner umlaut jeweils vier Messfahrzeuge auf die Strecke. Jedes war mit sechs Smartphones bestückt. Dabei nahm jeweils ein Samsung Galaxy S10 pro Netzbetreiber die Sprachmessungen vor. Ein weiteres Smartphone pro Netzbetreiber war für die Datenmessungen zuständig:

In zwei Fahrzeugen ein Samsung Galaxy S10, das auf „4G bevorzugt“ eingestellt war, in zwei weiteren ein Galaxy S20+ mit der Einstellung „5G bevorzugt“. In der Schweiz wurde in Abstimmung mit den Netzbetreibern statt des S20+ das Samsung S10 5G eingesetzt – auch dort mit „5G bevorzugt“.

Zusätzlich zu den Drivetests führte in jedem Land ein Walktest-Team Messungen zu Fuß durch – und zwar in Zonen mit ausgeprägtem Publikumsverkehr wie Bahnhofshallen, Flughafenterminals, Cafés, Museen sowie öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Programm der Walktests zählten zudem Fahrten auf Fernverkehrsstrecken der Bahn.

Auch für die Walktests wurden Galaxy S10 für die Sprachtests und Galaxy S20+ für Datentests (in der Schweiz wieder: S10 5G) im „5G bevorzugt“-Modus genutzt. Die Smartphones steckten in mit starken Akkus bestückten Rucksäcken oder Trolleys. Die in den Test-Smartphones verwendete Firmware entsprach jeweils der Original-Netzbetreiberversion. Gab es eine solche nicht, nutzten wir die jeweilige regionale „Open Market“-Firmware.

© umlaut

Mit einer Flotte speziell ausgestatteter Test-Fahrzeuge führten die Teams von umlaut die Drivetests in den drei Ländern durch.

Logistik

Die Drivetests und Walktests wurden zwischen 8 und 22 Uhr durchgeführt. Während der Drivetests befanden sich zwei Fahrzeuge zwar in derselben Stadt, jedoch nicht am selben Ort, damit nicht ein Auto die Messungen des anderen verfälscht. Auf den Verbindungsstraßen fuhren je zwei Fahrzeuge die gleichen Strecken ab, jedoch mit geringem zeitlichem und räumlichem Abstand nacheinander.

In Deutschland fanden die Drivetests in 21 Groß- und 25 Kleinstädten statt, die Walktests führten durch zehn Städte. Sie umfassten ca. 10 379 km und deckten rund 14,6 Millionen Einwohner ab, was etwa 17,7% der deutschen Bevölkerung entspricht.

In Österreich fuhren die Tester durch 9 Groß- und 17 Kleinstädte und legten rund 5280 km zurück. Hinzu kamen Walktests in sechs Städten. So wurden insgesamt rund 3,1 Millionen Einwohner (ca. 35,1% der Bevölkerung) abgedeckt.

Die Drivetests in der Schweiz führten in 17 Groß- und 36 Kleinstädte, die Walktests fanden in acht Städten statt. Die Testroute in der Schweiz war ca. 6720 km lang, was rund 2,3 Millionen Einwohnern (27,5% der Bevölkerung) entsprach.

Bei der Auswahl der Testrouten erstellte umlaut für jedes Land vier unterschiedliche Vorschläge, aus denen connect blind eine Route auswählte.

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