Arbeitsplatz ergonomisch ausleuchten

BenQ WiT e-Reading Schreibtischlampe im Test: Schont die Augen

Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte für gute Beleuchtung sorgen. BenQ hat mit der LED-Leuchte WiT eine überzeugende Lösung im Portfolio.

© Sandra Bauer

Sorgt für Licht und schont die Augen: die BenQ WiT.

Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte für gute Beleuchtung sorgen. Der taiwanische Konzern BenQ hat das Thema im Blick und bietet innovative Lösungen, die die Augen schonen. Nachdem uns bereits die Screenbar, die sich auf Monitore aufsetzen lässt, überzeugt hat, steht jetzt die BenQ WiT auf unserem Schreibtisch.

Auffälliges Design

Die zieht mit ihrem Design die Blicke auf sich. Wobei sie polarisiert – die einen sind begeistert, anderen gefällt das gebogene Lampenteil überhaupt nicht. Was sich unstrittig sehen lassen kann, ist die Materialqualität: Das mattweiße Gestänge aus Aluminiumlegierung wirkt sehr hochwertig. Der obere Part, in dem das Leuchtmittel sitzt, ist in Silber, Blau oder Metallic Pink für 189 Euro erhältlich.

Stabiles Fundament

Die Leuchte wird mit einem 3,363 Kilogramm schweren Stahlfuß geliefert, der ein stabiles Fundament bildet, aber auch Platz beansprucht; als Zubehör bietet BenQ zudem eine Tischhalterung an.

Der Schwenkarm mit der Lampe wird bei beiden Lösungen einfach aufgesteckt und mit einer kleinen Schraube befestigt. Auch das Stromkabel ist mit seinem grauen Textilmantel nicht bloßes Mittel zum Zweck, sondern schön anzusehen. Es endet in einem Zwischenstecker, an den der Steckdosenadapter gestöpselt wird.

© WMP

Berührt man den Metallring zwei Sekunden lang, aktiviert sich der Automatikmodus - erkennbar an dem grünen Licht. Der Drehknopf erlaubt die manuelle Steuerung.

Flimmerfreies LED-System

Dank der gebogenen Bauform leuchtet das flimmerfreie LED-System 90 Zentimeter in der Breite aus. Das ist viel und bindet auch einen zweiten Monitor mit ein. Ein beiliegendes Infoblatt gibt Tipps zur Ausrichtung. Störende Lichtreflexe auf den Bildschirmen zeigten sich im Test nicht, im Automatikmodus lässt sich angenehm arbeiten.

Der Metallring oben dient zum Ein/Aus-Schalten und aktiviert durch längeres Drücken den automatischen, augenschonenden Modus bei der Bildschirmarbeit. Über einen Sensor erfasst die WiT dabei die Umgebungshelligkeit und passt Leuchtkraft sowie Farbtemperatur (2.700 bis 5.700 Kelvin) entsprechend an. Wer lieber selbst regelt, kann über einen Drehknopf beides in Eigenregie ändern.

Als Lebensdauer für die LEDs gibt BenQ rund 50.000 Stunden an, bei maximaler Helligkeit verbraucht die WiT 18 Watt.

© WMP

Fazit: Teuer, aber gut

Die BenQ WiT ist kein Schnäppchen, macht ihren Job aber prima: Mit wertigem Material, sehr solider und stabiler Bauweise sowie einer angenehmen, breiten Ausleuchtung kann man die tägliche Bildschirmarbeit sehr viel angenehmer gestalten. Auch fürs Lesen großer Papierdokumente eignet sich die Lampe bestens

Mehr zum Thema

Günstige Alternative zum V11?

Der Dyson V10 ist die Nummer zwei im Staubsaugersortiment des britischen Herstellers. Wie schlägt er sich gegen das Topmodell V11?
Fußball und Filme auf 100 Zoll

Der mobile Beamer Nebula Capsule Max von Anker verspricht Kinofeeling und Fußballvergnügen auf beliebigen weißen Wänden. Wir haben das Gerät…
Nur 30 Euro: Powerbank mit Drahtlos-Ladefläche

Anker hat eine neue Powerbank im Sortiment. Sie bietet mit 10.000 mAh nicht nur üppige Reserven, sondern lädt geeignete Geräte auch kabellos auf.
Preis-Leistungs-Tipp Staubsauger

Anker bringt seinen ersten kabellosen Handstaubsauger an den Start. Wir haben den Eufy HomeVac S11 getestet – und sind von seiner Leistung überzeugt.
Gegen Feinstaub, Pollen und Gerüche

AEG hat mit dem AX9 seinen ersten Luftreiniger im Portfolio. Der verspricht schadstofffreie Raumluft und Bedienkomfort dank Smartphone-App. Wir haben…