Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3 im ersten Test

Ist das Falt-Smartphone bereit für den Massenmarkt?

27.8.2021 von Andreas Seeger

Mit der neuen Foldable-Generation Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 will Samsung das Falt-Smartphone im Massenmarkt etablieren. Dieser Schritt ist nicht ohne Risiko, denn niemand weiß, ob die Konsumenten ihn mitmachen. Wie überzeugend sind die neuen Modelle im ersten Test?

ca. 7:15 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Samsung Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3
Die neuen Falter von Samsung: Das Galaxy Z Fold 3 (links) für 1.799 Euro und das Galaxy Z Flip 3 für 1.049 Euro.
© Samsung

Pro

  • erste Foldables mit IPX8-Zertifizierung
  • exzellente Verarbeitung und Materialwahl
  • kompakte und einzigartige Bauform (Flip 3)
  • starke Performance und umfassende Connectivity inklusive 5G
  • 7,6 Zoll großes OLED mit 120 Hz liefert eine herausragende Darstellung (Fold 3)
  • erweiterte Garantie im Rahmen von Samsung Care+

Contra

  • hohe Preise
  • keine Netzteile im Lieferumfang
  • dick und schwer (Fold 3)
  • Under-Display-Kamera mit bescheidener Bildqualität (Fold 3)
  • niedrige Akkukapazität (Flip 3)

Fazit

Mit der dritten Foldable-Generation wird Samsung seiner Rolle als Marktführer und Innovationstreiber gerecht. Ob der Durchbruch gelingt, ist aber völlig offen. Das Fold 3 ist zu dick und schwer für den Mainstream, das Flip 3 könnte ein Erfolg werden, aber nur wenn der Akku lange durchhält.


Gut

"Unsere Foldables sind bereit für die breite Masse", sagt Mario Winter, Vice President Marketing bei Samsung Electronics Deutschland. Mit der dritten Generation seiner Foldables will Samsung raus aus der Nische, rein in den Mainstream. Dafür kommt man Käufern von Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 weit entgegen: Sie erhalten ein Jahr lang den Versicherungsschutz Samsung Care+, der versehentlich entstandene Schäden abdeckt, darunter den Austausch des Bildschirms, Wasserschäden und den Austausch der Rückabdeckung. Zwar ist die Versicherungsleistung an Bedingungen geknüpft (unter anderem ein Selbstbehalt in Höhe von 130 Euro (Fold 3) beziehungsweise 108 Euro (Flip 3), aber erkennbar wird hier der unbedingte Wille, die neue Smartphone-Kategorie Foldable salonfähig zu machen.

Für den Weltmarktführer ist das ein großer Schritt, der nicht ohne Risiko ist. Massenmarkt bedeutet: Skalierung der Produktion auf hohe Stückzahlen, millionenschwere Werbekampagnen mit TV-Spots, Mitarbeiterschulungen in den Shops. Hier wird eine gewaltige Logistikmaschinerie in Bewegung gesetzt und niemand kann heute mit Sicherheit sagen, ob dieser Aufwand am Ende gerechtfertigt ist.

Denn nach wie vor ist das Foldable ein großer weißer Fleck auf der Smartphone-Landkarte. Allen optimistischen Prognosen zum Trotz hat es sich bisher nicht durchsetzen können und es ist auch unklar, ob es in naher Zukunft dazu kommen wird. Das liegt vor allem an den technischen Hürden: Scharnier und OLED stellen die Materialforschung vor neue Herausforderungen: Nach wie vor gibt es keinen Displayschutz, der so stabil ist wie Gorilla Glas und gleichzeitig so flexibel, dass er die Biegung mitmacht. Hinzu kommt, dass der aktuelle Formfaktor seit vielen Jahren etabliert ist - man bekommt die Kunden nur davon weg, wenn das Neue attraktiver ist und gleichzeitig keine Nachteile gegenüber dem Gewohnten hat.

Samsung Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3

Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3 im ersten Test

Ist das Falt-Smartphone bereit für den Massenmarkt?

Samsung drängt mit Galaxy Z Fold 3 und Z Flip 3 in den Massenmarkt - und geht ein Risiko ein. Denn niemand weiß, ob die Kunden den Schritt mitgehen.

Robust genug für den Alltag

Samsung sieht sich mit der dritten Foldable-Generation an genau diesem Punkt. Endlich hat man es geschafft, die Falter so robust zu bauen, dass sie den Alltag genauso souverän meistern wie ein klassisches Smartphone. Der augenscheinlichste Beweis dafür ist die Wasserdichtigkeit: Beide Modelle sind nach IPX8 zertifiziert, vertragen also einen Tauchgang (max. 1 Meter, 30 Minuten, Süßwasser). Angesichts der beweglichen Scharnierkonstruktion war das eine riesige Herausforderung, für die sich die Ingenieure eine clevere Lösung überlegt haben: Weil es zu aufwändig ist, das Scharnier selbst abzudichten, hat man den Schutz nach innen verlagert - durch das Scharnier kann Wasser eindringen, es kommt aber nicht bis zur empfindlichen Elektronik. Das ist auch der Grund, warum ein zertifizierter Schutz gegen Staub fehlt (üblich ist IP68 statt wie bei Samsung IPX8): Das genormte Verfahren zur Ermittlung der Staubschutzklasse verträgt sich nicht mit dieser halbdurchlässigen Bauweise der neuen Foldable-Generation.

Auch an anderer Stelle legt Samsung Wert auf die Widerstandsfähigkeit der neuen Foldables. Das Grundgerüst des Gehäuses besteht aus einer besonders harten Aluminiumlegierung (Armor-Aluminium), die Außenseiten werden vom neuesten Gorilla Glas Victus geschützt.

Ein Schwachpunkt bleibt aber das biegsame OLED, weil hier die Materialwissenschaft (noch) an ihre Grenzen stößt. Die OLEDs werden zwar von einer hauchdünnen Glasschicht geschützt (das von Schott entwickelte "Ultra Thin Glas"), diese ist aber bei weitem nicht so druckstabil und kratzfest wie das Displayglas bei einem klassischen Smartphone. Aus diesem Grund haben auch die neuen S Pen (S Pen Fold Edition und S Pen Pro), die Samsung zusammen mit dem Fold 3 auf den Markt bringt, eine speziell entwickelte Stiftspitze, die bei zu viel Druck zurück federt. Allzu temperamentvolle Zeitgenossen könnten das Panel sonst beim schwungvollen Punktsetzen eindrücken.

Samsung Galaxy Flip 3
Beide neuen Foldables sind wasserfest nach IPX8, das bedeutet: Schutz bis 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten in Süßwasser.
© Hersteller

Modisch und hip: Galaxy Z Flip 3

Von den beiden Foldables ist das kompakte Z Flip 3 klar das massentauglichere Produkt. Zusammengeklappt ist es nur halb so groß (aber doppelt so dick) wie ein normales Phone und mit diesem ungewöhnlichen Formfaktor möchte Samsung eine modebewusste Zielgruppe erreichen, die im Smartphone mehr sieht als einen technischen Gegenstand. Entsprechend stehen 7 Farben zur Auswahl, außerdem besondere Schutzhüllen mit Ringgriffen und Trägerriemen. Der Erstkontakt fällt durch die Bank positiv aus: Die Verarbeitung ist tadellos, der Klappmechanismus macht den Eindruck, auch nach zwei Jahren noch zuverlässig zu schnappen. Die Außenseiten werden fast vollständig von Gorilla Glass Victus überspannt, was in Verbindung mit dem Aluminiumrahmen eine hohe Anfassqualität garantiert. Alle Farbvarianten außer schwarz haben eine glänzende Oberfläche, die empfindlich auf Fingerabdrücke reagiert.

Im Vergleich mit dem Vorgänger Flip 5G hat Samsung vor allem technisch aufgerüstet. Das OLED ist wieder 6,7 Zoll groß, schafft aber endlich eine hohe Bildwiederholrate von 120 Hertz. Neu ist auch das stark vergrößerte Außendisplay (4x größer als beim Vorgänger), auf dem man nun ganze Nachrichten lesen kann. Qualcomms Snapdragon 888 garantiert eine starke Performance und eine umfassende Connectivity von 5G bis Bluetooth 5.2. Das Kamerasystem übernimmt Samsung vom Galaxy S21+, allerdings nur das Ultraweitwinkel und das Weitwinkel ­– für mehr reicht der Platz nicht. Aus Platzgründen hält der Hersteller auch die Akkukapazität niedrig: 3.300 mAh sind auf diesem Ausstattungsniveau knapp kalkuliert und ein möglicher Schwachpunkt bei einem ansonsten überzeugenden Gesamtpaket.

Galaxy Flip 3 mit modischer Schutzhülle
Das Flip 3 ist das massentauglichere Modell. Samsung will hier eine modebewusste Zielguppe ansprechen, daher ist der Falter in 7 Farben erhältlich und es gibt farbenfrohes Zubehör wie das "Silicone Cover with Strap" für 40 Euro.
© Hersteller

Formfaktor auf Kosten der Ausstattung

Das Galaxy Z Flip 3 kostet 1.049 Euro und für diesen stattlichen Preis bekommt man mehr Ausstattung, wenn man auf einen Knick verzichtet. Ein klassischer Highender für 1.000 Euro bietet mindestens ein Dreifach-Kamerasystem mit Telebrennweite und einen stärkeren Akku.

Samsung Galaxy Z Flip 3 technische Daten

  • Preis und Speicher: 1.049 Euro mit 8/256 GB / 1.099 Euro mit 8/512 GB
  • Farben: Cream, Green, Lavender, Phantom Black, Gray (nur online), White (nur online), Pink (nur online) – alle glänzend bis auf schwarz
  • Größe und Gewicht: 166 x 72 x 7 Millimeter und 183 Gramm (geschlossen: 86 x 72 x 17 Millimeter)
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 888 mit 2,84 GHz
  • Hauptdisplay: OLED mit 6,67 Zoll und 2.640 x 1.080 Pixel, Bildwiederholrate 120 Hertz
  • Außendisplay: OLED mit 1,9 Zoll und 260 x 512 Pixel
  • Hauptkamera: Ultraweitwinkel (F2.2) mit 12 Megapixel und Weitwinkel (F1.8) mit 12 Megapixel
  • Frontkamera mit 10 Megapixel (F2.4)
  • Konnektivität: 5G, 4G, 3G, 2G, WiFi 6, Bluetooth 5.2, NFC, USB-C
  • Dual-SIM (1x Nano SIM + 1 x eSIM )
  • Akku mit 3.300 mAh, Wireless Reverse Charging unterstützt
  • System Android 11 mit One UI 3.1.1
  • Besonderheiten: Kein Netzteil im Lieferumfang, wasserfest nach IPX8, Fingerabdrucksensor im Rahmen integriert, Stereolautsprecher
Samsung Galaxy Z Fold 3

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Galaxy Z Fold 3: Ziegelstein für Heavy User

Das Fold 3 startet erst bei 1.799 Euro und allein der Preis spitzt die Zielgruppe deutlich zu. Hier geht es nicht um Fashion, im Fokus steht vielmehr der technikaffine "Business User", der sein Smartphone intensiv in jeder Lebenslage nutzt. Einem Durchbruch am Massenmarkt steht auch das hohe Gewicht im Weg: 271 Gramm (Fold 2: 282 Gramm) liegen schwer in der Hand. Das gestreckte Außendisplay (erstmals mit 120 Hertz) wirkt in Kombination mit dem 16 Millimeter dicken, ziegelsteinartigen Gehäuse unproportioniert - auch das dürfte einige Nutzer abschrecken.

Entschädigt wird man dafür mit einem Innendisplay, das auf Smartphones seinesgleichen sucht: Das OLED ist wieder 7,6 Zoll groß, sehr leuchtstark und stellt bewegte Inhalte mit 120 Hertz butterweich dar. Den Faltmechanismus haben die Koreaner verbessert, denn die Welle an der OLED-Knickstelle ist diesmal viel weniger ausgeprägt als beim Fold 2. Erstmals baut Samsung eine Under-Display-Kamera ein, sodass kein schwarzer Punkt die Draufsicht stört. Der Hersteller bringt hier eine besondere Technik zum Einsatz: Über der Optik ist das Pixelraster nicht so engmaschig (entsprechend ist die Auflösung auch nicht so hoch), was man bei genauerem Hinschauen auch erkennen kann. Das ist erforderlich, um den Qualitätsabfall niedrig zu halten, denn die Optik muss durch die Pixel fotografieren, vergleichbar mit einer Kamera, mit der man durch einen Maschendrahtzaun ein Foto macht.

Galaxy Fold 3 mit S Pen
Das Fold 3 ist das erste Foldable mit Unterstützung für den S Pen: Der S Pen Fold Edition (50 Euro) und der S Pen Pro (90 Euro, mit Bluetooth) kommen zusammen mit dem Fold 3 in den Handel. Sie gehören allerdings genauso wenig zum Lieferumfang wie ein Netzteil.
© Hersteller

Dass diese Technologie neu ist, sieht man den Selfies leider an: Das Bild wirkt sehr grob. Die hochauflösenden Frontkameras der Mitbewerber bieten deutlich mehr. Auch im Vergleich mit den S21-Frontkameras von Samsung schneidet das Fold 3 mit Abstand schlechter ab. Die Hauptkamera macht es besser. Samsung orientiert sich beim Kamerasystem an der S21-Serie: drei Optiken mit jeweils 12 Megapixel decken einen Brennweitenbereich von Ultraweitwinkel bis 2xZoom ab.

Beim Fold 3 setzt Samsung wieder auf Qualcomms Snapdragon 888, packt allerdings mehr Arbeitsspeicher drauf. Auch der interne Speicher ist größer: 256/512 GB sind dem Preis angemessen. Das kann man vom Lieferumfang wiederum nicht behaupten: Wie beim Flip 3 fehlt auch beim Fold 3 ein Netzteil.

Samsung Galaxy Z Fold 3 technische Daten

  • Preis und Speicher: 1.799 Euro mit 12/256 GB / 1.899 Euro mit 12/512 GB
  • Farben: Phantom Black, Phantom Green, Phantom Silver (alle matt)
  • Größe und Gewicht: 158 x 128 x 6 Millimeter und 271 Gramm (geschlossen: 158 x 67 x 16 Millimeter)
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 888 mit 2,84 GHz
  • Hauptdisplay: OLED mit 7,6 Zoll und 2.208 x 1.768 Pixel, Bildwiederholrate 120 Hertz
  • Außendisplay: OLED mit 6,2 Zoll und 2.268 x 832 Pixel
  • Hauptkamera: Ultraweitwinkel (F2.2) mit 12 Megapixel und Weitwinkel (F1.8) mit 12 Megapixel, 2xZoom mit 12 Megapixel (F2.4)
  • Frontkamera (außen) mit 10 Megapixel (F2.2)
  • Frontkamera (innen) unter dem Display mit 4 Megapixel (F1.8)
  • Konnektivität: 5G, 4G, 3G, 2G, WiFi 6, Bluetooth 5.2, NFC, USB-C
  • Dual-SIM (1x Nano SIM + 1 x eSIM oder 1x Nano SIM + 1 x Nano SIM))
  • Akku mit 4.400 mAh, Wireless Reverse Charging unterstützt
  • System Android 11 mit One UI 3.1.1
  • Besonderheiten: Kein Netzteil im Lieferumfang, wasserfest nach IPX8, Fingerabdrucksensor im Rahmen integriert, Stereolautsprecher

Fazit: Riskante Wette mit offenem Ausgang

Mit der dritten Foldable-Generation wird Samsung seiner Rolle als Marktführer und Innovationstreiber gerecht. Die Koreaner haben in diesem Segment einen Entwicklungsvorsprung und wollen diesen nun endlich in Marktanteile ummünzen. Ob das gelingt, ist aber völlig offen. Das Fold 3 ist zu dick und schwer für den Mainstream, das Flip 3 könnte ein Erfolg werden, aber nur wenn der Akku gut durchhält - und wenn der Konsument mitspielt. Die zögerliche Annahme von Mobile Payment in Deutschland zeigt ja, dass Neues hierzulande immer etwas länger braucht, um sich durchzusetzen.

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