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Testbericht

Technik im Detail & Messlabor

Inhalt
  1. Test: Aktivmonitor Genelec 8260 A
  2. Technik im Detail & Messlabor
  3. Datenblatt

Die Feinheiten der Einmessung

genelec 8260A

© stereoplay

Kontrollmessung im quasi-schalltoten Raum: Werkseinstellung (rot) und Korrekturen (grün).

Die Genelec-Software arbeitet mit sechs flexiblen Notch-Filtern, die raum- und aufstellungsbedingte Anhebungen deutlich mildern. Eingesetzt werden sie hauptsächlich in Bass und Grundton, wo die größten Problemfelder liegen. Auch starke Verwerfungen durch extreme Wandnähe werden glattgebügelt. Frequenzen oberhalb 2000 Hertz tastet das Messsystem nicht an. Zusätzlich stehen vier breitbandig wirkende Klangregler zur Verfügung. Die Ergebnisse werden grafisch wie auch in Zahlenwerten angezeigt.

genelec 8260A

© stereoplay

Vorbildlich: Auf Achse (rot) superlinear, bei 60 und 90 Grad sanft und gleichmäßig fallend.

Der Nutzer kann zusätzlich manuell eingreifen, etwa wenn der korrigierte Bass zu trocken erscheint. Das Ausmaß der Korrekturen hängt von vielen Faktoren ab. Im akustisch optimierten Redaktions-Hörraum waren die Eingriffe (siehe Messung) moderat. Dennoch wird der Klang deutlich trockener und richtiger.

genelec 8260A

© stereoplay

Sehr geringer Klirr; ab 100 dB greift im Hochton die Schutzschaltung ein.

Exzellentes Winkelverhalten

Durch die koaxiale Anordnung entsteht ein näherungsweise punktförmiges akustisches Zentrum für Mitten und Höhen. Die nahtlose Gestaltung des Koax und seine vollkommen glattflächige Einbindung in die Schallwand ermöglichen ein Rundstrahlverhalten an der Grenze der Machbarkeit.

Senkrecht zur Front und bis etwa 30 Grad seitlich sind die Kurven extrem linear. Auch bei ungewöhnlich großen Winkeln entstehen keine Einbrüche. Für den Klang entscheidend ist die Summe über alle Winkel. Die Tonalität geriet mustergültig.

Genelec 8260 A

HerstellerGenelec
Preis8460.00 €
Wertung61.0 Punkte
Testverfahren1.0

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