Testbericht

Test: Surroundset Elac 301.2/SUB 2030

28.7.2011 von Wolfram Eifert

Das Elac-Set 301.2/SUB 2030 (1950 Euro) ist ein kompakt geschnittenes Multichannel-Boxenset mit fünf exakt gleichen leicht asymmetrischen Koax-Satelliten und streng würfelförmigem Woofer der optional auch drahtlos angesteuert werden kann.

ca. 1:40 Min
Testbericht
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Elac-Set 301.2/SUB 2030
Elac-Set 301.2/SUB 2030
© Julian Bauer
Elac 301.2
Die ovale Membran des 301.2 nutzt die Fläche optimal. Die Gehäuse sind aus Aluminium gefertigt.
© Archiv

Die Satelliten von Elac sind so klein und zierlich, dass man sich spontan fragt, ob so wirklich hochwertige Klangbilder möglich sind. Doch die Sorge ist unbegründet, denn die gerade mal zwölf Zentimeter hoch und nur wenig tiefer geschnittenen Böxle glänzen mit ausgesprochen hochwertiger Verarbeitung und Bestückung.

Elac SUB 2030
Unterhalb der Regler befindet sich eine USB-Buchse für ein Wireless-Interface.
© Archiv

Die an den Kanten elegant gerundeten Gehäuse wurden größtenteils aus Aluminium gefertigt; das ergibt maßvolle Wandstärken und so ein relativ üppiges Innenvolumen. Die hohe Stabilität des Werkstoffs sorgt für wenig Eigenklang und kommt damit der Neutralität wie der Dynamik zugute.

Die Oberflächen sind nicht naturbelassen, sondern hochglänzend lackiert, was die Optik ungemein aufwertet. Selbst das Terminal wirkt edel. Große und griffige Schraubklemmen im WBT-Look halten auch schwere Stecker und Kabelschuhe zuverlässig fest. Neben elegantem Schwarz gibt es die Boxen auch in den Trendfarben Silber und Weiß.

Marantz SR 5005
Passende AV-Receiver: Der betont laststabile Marantz SR 5005 hat die kleinen, watthungrigen Satelliten locker im Griff und zählt zu den aktuell besten Schaltzentralen in der Liga um 800 Euro.
© Archiv

Der Innenraum ist mit etwas Dämm-Material und einem ungewöhnlich großen Magnetsystem nahezu ausgefüllt. Durch die im Vergleich zu Holzgehäusen deutlich knapperen Wandstärken bleibt genügend Volumen übrig, um den Tiefmitteltöner angemessen zu bedämpfen und ihm über einen elektrischen Hochpass eine Grenzfrequenz im Bereich um 110 Hertz (-6dB) zu entlocken.

Elac 301.2 / SUB 2030
Frequenzgang & Impedanz: Ausgewogen mit für die Größe recht tiefreichendem Bass; Impedanz >3,4 Ω
© stereoplay

Damit kann die 301.2 getaufte Elac-Kleinbox trotz betont knapper Abmessungen die menschliche Stimme mit ihrem vollen Tonumfang verarbeiten und muss selbige nicht - wie bei Einsteiger-Boxensets üblich - mit dem Subwoofer teilen.

Elac SUB 2030
Pegel- & Klirrverlauf Subwoofer: Anpassbarer, ausgewogener, tiefreichender und pegelfester Woofer
© stereoplay

Die ovale Form der Membran sorgt für eine optimale Ausnutzung der Boxenfront. So gibt es kaum einen Quadratzentimeter, der nicht akustischen Zwecken dient. Den Hochtöner hat Elac in koaxialer Weise vor der deutlich größeren Aluminium-Sandwichmembran aufgehängt.

Seine leicht außermittige, etwas nach oben verschobene Einbauposition ergibt ein besonders gleichmäßiges Rundstrahlverhalten. Tiefe Bässe verweist das Set an den brandneuen SUB 2030, dessen Schaltverstärker mit satten 300 Watt Dauerleistung aufwarten kann. Der Basswürfel arbeitet mit einem präzisionsfördernd geschlossenen Gehäuse und strahlt Frequenzen bis etwa 30 Hertz mit sattem Pegel ab.

Gemessen am Platzbedarf war das Elac-Set der Knaller schlechthin. Die fünf baugleichen Kleinboxen wirkten äußerst raumgenau und klangen für ihre Größe unerwartet zupackend und neutral.

Hochauflösendes Tonmaterial von Blu-ray kam fein und frisch. Selbst größere Lautstärkeunterschiede, an denen Boxen dieses Kalibers oft scheitern, wurden deutlich abgestuft. Zum edlen Klangcharakter passte der trocken-dezent aufspielende Subwoofer ganz wunderbar. In puncto Homogenität macht dem Elac-Set keiner was vor.

Elac 301.2/SUB 2030

Elac 301.2/SUB 2030
Hersteller Elac
Preis 1950.00 €
Testverfahren 1.0

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