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MWC 2013

Firefox OS: Das kann die Mozilla-Plattform

Firefox OS
Mozilla Firefox OS
Firefox OS will sich als Alternative zu Android und iOS etablieren. Wir zeigen wie die auf HTML5-bassierende Handyplattform funktioniert und was sie kann.

Mit hehren Zielen positioniert Mozilla seine Handybetriebssystem Firefox OS: Eine offene und freie Plattform, HTML5 und offene Webstandards statt proprietäre Lösungen, so ungefähr lautet das Credo des durch den Firefox-Browser bekannten Unternehmens. Um Firefox zu etablieren, hat Mozilla eine Allianz aus Handyherstellern und vor allem Netzbetreibern um sich geschart.

17 Netzbetreiber, drei Handy-Hersteller

Gerade die weltweit 17 Netzbetreiber, die Firefox OS unterstützen, sind vermutlich dankbare Partner, suchen sie doch nach einer Alternative zu Apples iOS und Googles Android. Als Hersteller von Firefox-OS-Handys sind ZTE, Alcatel und LG an Bord, mit Qualcomm ist ein Chiphersteller mit von der Partie.

Auf dem MWC sind die neueste Version der Plattform sowie die ersten Firefox-OS-Geräte zu sehen. ZTE hat das ZTE Open vorgestellt, Alcatel des Alcatel One Toch Fire. Das wird die Telekom im Sommer zunächst in Polen auf den Markt bringen, weitere Länder sollen folgen.

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Wir haben uns die Geräte und vor allem die Plattform auf dem MWC genauer angeschaut. Wie Firefox OS aussieht, wie es funktioniert und was es kann, zeigen wir in der folgenden Galerie:

Firefox OS

Als offene und freie Alternative (zu Android und iOS) positioniert Mozilla sein Handy-Betriebssystem Firefox OS. So steht es auch im Einstellungsmenü der Plattform.

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connect meint:

Für ein abschließendes Urteil über Firefox OS ist es noch zu früh, dafür waren die Testbedingungen auf der Messe zu schlecht. Die Geräte auf den Messeständen hatten selten Internetverbindung, was bei einer Plattform, die komplett auf dem Internet-Standard HTML5 basiert und freies Internet für jederman ermöglichen will, natürlich nicht gerade ideal ist.

Immerhin: Das Bedienkonzept von Firefox OS ist durchaus überzeugend, auch weil es an vielen Stellen an die bekannten Plattformen angelegt ist. Revolutionär Neues darf man nicht erwarten, dafür dürfte der Ein- und Umstieg auf die Mozilla-Plattform schnell gelingen.

Außerdem funktionierte das Ganze auch auf den einfach ausgestatteten Geräten durchaus vernünftig. Trotz geringer Rechenpower und kleinen, recht grob auflösenden Displays ließ sich das Ganze gut bedienen. Etwas Geduld ist an manchen Stellen gefragt, damit muss man aber bei Geräten, die einmal um die 100 Euro kosten sollen, eben auch bei Firefox OS leben.

Bleibt abzuwarten, was die Netzbetreiber mit der Plattform anstellen. Sie können hier selbst mitgestalten und etwa eigene Stores implementieren. Gerade deren Unterstützung dürfte aber dafür sorgen, dass sich die Plattform tatsächlich etabliert. Wir sind gespannt, ob Firefox OS in naher Zukunft auch mal auf besser ausgestatteten Geräten zu sehen ist.

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