Tipps und Tricks

Twitter: Mehr Follower bekommen mit diesen 10 Tipps

Um in Twitters Nachrichtenstrudel nicht unterzugehen, müssen Sie wissen, wie Twitter funktioniert. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich richtig verhalten und Ihre Follower zufriedenstellen.

Twitter - Mehr Follower

© Screenshot: twitter.com

Twitter - Mehr Follower

Es gibt nicht den einen Trick, der wie durch Zauberei mehr Aufmerksamkeit auf Twitter bringt. Aber zwischen einfach nur Twittern und sich zielgerichtet mehr Follower verschaffen liegt eine riesige Spannweite von Möglichkeiten. Wir verraten Ihnen die Erfolgsgeheimnisse professioneller Twitterer.

1. Das neue Twitter-Profil

Sofern Sie das noch nicht erledigt haben aktivieren Sie das im Frühjahr 2014 eingeführte, neue Twitter-Profil. Denn dadurch erzielen Sie umgehend mehr Aufmerksamkeit. Anschließend setzen Sie ein passendes Cover-Foto, das ausdrückt, wofür Sie stehen und was man von Ihnen auf Twitter erwarten darf. Oder einfach etwas, das schick aussieht und aus der Masse der Bilder heraussticht. Viele bereits passend zugeschnittene Cover-Fotos (und auch Hintergrundbilder für Twitter) finden Sie auf Twitrcovers. Auch der Twitter-Header-Designer von Canva ist einen Blick wert. Das Twitter-Cover sollte eine Größe von 1.500 mal 500 Pixeln haben.

2. Ein gutes Profilfoto

Profilfotos sollten eine Nahaufnahme Ihres Gesichtes zeigen. So erleichtern Sie Menschen, die Sie bereits kennen, das Wiedererkennen. Das ist um so wichtiger, wenn viele andere Personen genauso heißen wie Sie.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Profilfoto Sie so zeigt, wie Sie meistens aussehen. Wenn Sie die Haare grundlegend anders frisieren, färben oder sich einen Bart stehen lassen, dann sollten Sie auch Ihr Profilfoto aktualisieren. Die Abmessungen des Profilfotos sollten quadratisch sein und 400 mal 400 Pixel nicht überschreiten.

3. Eine aussagekräftige Biografie

Schreiben Sie das wichtigste über sich in die Biografie, die unter Ihrem Profilfoto erscheint. Sie können dabei Hashtags verwenden, sollten es damit aber nicht übertreiben. 2 bis 3 Hashtags reichen nach unserer Erfahrung völlig aus. Bedenken Sie, dass sowohl Freunde und Familie als auch Arbeitgeber beziehungsweise Geschäftspartner, Kunden und Kollegen Ihr Profil im Netz finden können. Versuchen Sie, jedem etwas anzubieten, ohne sich dabei zu verbiegen oder zu übertreiben.

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© Tim Kaufmann

4. Richtig twittern

Die Masse der Tweets ist nach dem selben Schema aufgebaut: Jede Nachricht beginnt mit der Kernbotschaft, gefolgt von einem gegebenenfalls zugehörigen Link. Abgeschlossen wird sie von den Hashtags. Ist noch Platz, können Sie auch noch einen Nachgedanken am Ende platzieren. Besser aber, Sie beschränken Ihre Tweets auf 100 Zeichen. Dann bleibt beim Retweeten Platz für eigene Kommentare Ihrer Follower.

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5. Nur lesen ist okay. Nur schreiben nicht.

Niemand mag sich mit jemandem unterhalten, der nur redet, ohne zuzuhören. Genauso ist das auch auf Twitter. Deshalb ist es zwar völlig legitim, wenn Sie bei Twitter einfach nur mitlesen, ohne selbst etwas zu schreiben. Umgekehrt gilt das aber nicht. Es zeugt von gutem Stil, wenn Sie Nachrichten beantworten, in denen Sie erwähnt werden oder die sich direkt an Sie richten. Außerdem können Sie Ihr Wissen durch die Beteiligung an Twitter-Diskussionen erweitern.

6. Für Follows und Retweets bedanken

Es gehört zum guten Ton, dass man sich gelegentlich für Retweets und bei neuen Followern bedankt. Der beste Tag dafür ist der Freitag. Nicht umsonst heißt er schon seit Ewigkeiten auch "Follower Friday" - eben weil es Tradition ist, sich an diesem Tag bei neuen Followern zu bedanken. Dabei verwenden Sie das Hashtag "ff".

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7. Berücksichtigen Sie die 5-3-2-Regel

Manchen Nutzern fällt es schwer, die Balance zwischen privatem und beruflichem, zwischen eigenen Gedanken und denen von anderen zu halten. Bewährt hat sich die 5-3-2-Regel. Jeweils 10 Beiträge sollten Sie ungefähr so aufteilen:

  • - 5 Retweets oder Links aus dem Netz, die eine Relevanz für Ihre Follower haben
  • - 3 eigene Beiträge mit neuen Gedanken, Erfahrungen und ähnlichem
  • - 2 Beiträge ohne Bezug zum Beruflichen
Natürlich ist das keine Regel, an die Sie sich strikt halten müssen. Sehen Sie sie eher als Orientierung und probieren Sie selbst aus, mit welcher Strategie Sie den meisten Erfolg erzielen.
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8. Seien Sie echt

Sie erhöhen die Glaubwürdigkeit Ihrer Posts (und die Aufmerksamkeit Ihrer Follower), indem Sie Ihre Beiträge gelegentlich mit Fotos würzen. Es schadet nichts, wenn Sie mal ein Bild von einem leckeren Essen veröffentlichen, das Sie gerade anlacht. Schließlich wollen Sie als Mensch und nicht als Maschine rüberkommen - und Menschen freuen sich nun auch mal über was leckeres. Aber wie beim Essen gilt auch beim Twittern: Halten Sie Maß, was die Zahl dieser Posts angeht.

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9. Die wichtigen Kleinigkeiten

Sie müssen nicht jedem folgen, der Ihnen folgt. Das erhöht nur das Rauschen und macht Ihren Tweet-Stream für Sie nach und nach irrelevant.

Nutzen Sie Hashtags. Wenn Sie von einer Veranstaltung, einem Fußballspiel, über eine TV-Serie twittern, suchen Sie nach dem "offiziellen" Hashtag. Manche dieser Tags werden vom Veranstalter angegeben, doch auf die meisten einigen sich die Twitter-Nutzer von alleine. Letztere finden Sie schnell heraus, indem Sie einfach in Twitter nach einem passenden Begriff suchen. Wer zum Beispiel während des Eurovision Song Contest nach "Eurovision" sucht, der findet rasch heraus, dass sich die Hashtags "#esc" und "#esc14" dafür etabliert haben.

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Nutzen Sie die Listen-Funktion, um den Überblick zu behalten. Indem Sie andere Twitter zu Listen hinzufügen und Tweets favorisieren zeigen Sie außerdem Respekt und verschaffen sich etwas Aufmerksamkeit. Aber bitte nicht automatisch jeden Tweet zu einem bestimmten Hashtag favorisieren!

10. Die gröbsten Fehler

Verschicken Sie keine automatisierten Direktnachrichten. Lassen Sie auch die Finger von mit "@username" an Fremde gerichtete Tweets mit Links zu Ihrer Website oder Ihrem Blog. Beides wird zurecht als Spam verachtet. Übertreiben Sie es nicht mit den Hashtags. #mehr #als #drei #hashtags #per #beitrag #sind #eigentlich #immer #zu #viel.

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© Tim Kaufmann

Jammern Sie nicht auf Twitter. Klar, man kann sich mal über den Stau beschweren, in dem man gerade steht, oder über die Nase, die läuft. Aber allzu viele schlechte Nachrichten liest niemand gerne. Eine Steigerung: Über andere schimpfen, ohne Ross und Reiter zu nennen. Solche Beiträge sind für alle bis auf wenige Insider unverständlich.

Führen Sie private Gespräche und längere, für Dritte tendenziell uninteressante Diskussionen nicht öffentlich. Nutzen Sie dafür die Direktnachrichten.

Buhlen Sie nicht um Aufmerksamkeit, indem Sie bestimmten Nutzern immer wieder folgen und entfolgen.

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