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Test Samsung Galaxy Xcover im Test

von
Samsung Galaxy Xcover
Labortest
61,8 %
Zuletzt aktualisiert: 30.08.2014
Samsung Galaxy Xcover
Smartphones
Pro
  • gute Ausstattung
  • robustes Gehäuse
Contra
  • Display mit kleinen Schwächen
Fazit

Das Galaxy Xcover zeigt insgesamt wenig Schwächen und empfiehlt sich als zuverlässiger und vor allem robuster Begleiter.

Anzeige
Mit seinem ersten Outdoor-Smartphone landet Samsung gleich einen Volltreffer – obwohl die Anzeige kein Glanzpunkt ist. Das Galaxy Xcover im Test von connect.

Outdoor-Smartphones werden immer beliebter. Kein Wunder, suchen die vielbeschäftigten Nutzer doch häufig durch sportliche Aktivitäten ihre stressigen Jobs auszugleichen. Dabei darf das Smartphone als ständiger Begleiter nicht fehlen – schließlich wollen die sozialen Kontakte auch in der Freizeit gepflegt und die Lieblingswebseiten regelmäßig gecheckt werden. Samsung blickt dabei auf eine lange Tradition an Outdoor-Telefonen zurück, die sich in den einschlägigen Kreisen einen guten Ruf erarbeitet haben. Nun buhlt mit dem Galaxy Xcover für 349 Euro das erste Outdoor-Smartphone der Koreaner um die Gunst aktiver Nutzer.

Display mit kleinen Schwächen

Damit das Galaxy Xcover auch beim Hantieren mit feuchten Händen keinen Freiflug hinlegt, wartet der verriegelbare Akkudeckel mit einer rutschhemmenden Riffelung auf, zudem geben kleine Vertiefungen in den Flanken des Kunststoffgehäuses zusätzlichen Halt. Der nicht zu rustikale, erdige Look kommt gut beim Tester an, ebenso die IP67-Zertifizierung, die das Samsung als staubdichten und wasserresistenten Kollegen ausweist. Dazu passt die Displayabdeckung aus kratz­resistentem Sekuritglas. Bösartige Attacken scharfkantiger Schlüssel und Taucheinlagen im Waschbecken  konnten dem Galaxy Xcover im Test jedenfalls nichts anhaben.

Die Tracking-App SmartRunner Pro zeichnet per GPS Strecken und Geschwindigkeit auf
Die Tracking-App SmartRunner Pro zeichnet per GPS Strecken und Geschwindigkeit auf ©

Für Ernüchterung sorgte der Blick auf das Display: Das ist mit 3,7 Zoll zwar recht üppig dimensioniert, löst aber lediglich mit 320 x 480 Pixeln auf – eine Augenweide sieht anders aus. Zudem leidet die Bildqualität bei seitlichem Blick immens. Immerhin geht die Helligkeit mit 352 cd/m2 in Ordnung – wichtig bei Außeneinatz an hellen Tagen. Ebenfalls positiv zu vermerken: Der Touchscreen reagiert flink auf die Berührungen des Nutzers.

Runde Ausstattung mit Extras

Auch sonst gelingt die Bedienung des Android-2.3.6-Modells aus­gesprochen flott, dem 800-MHz-Prozessor und der Touchwiz-Benutzeroberfläche mit ihren zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten sei Dank. Mit HSPA, n-WLAN und A-GPS hat das toughe Samsung einige Schmankerl an Bord. Der interne Speicher ist mit 439 MB etwas knapp bemessen, eine 2 GB-Speicherkarte für den Micro-SD-Slot liefert Samsung aber praktischerweise gleich mit.

Wichtig für den Outdoor-Einsatz: Der interne Lautspecher macht seinem Namen alle Ehre, und so verpasst man auch bei der nächsten Raftingtour keinen Anruf. Ebenfalls nützlich in Natur wie in urbanem Dschungel: Durch langen Druck auf die Lautstärke-Taste lässt sich das Fotolicht der 3,2-Megapixel-Kamera als Taschenlampe aktivieren.

Gelungene Vorstellung im Labor

Wie es sich für einen echten Naturburschen gehört, geht dem Galaxy Xcover nicht so schnell die Puste aus. Die Standby-Zeit von 34 Tagen und die Gesprächszeit von maximal 16 Stunden im E-Netz sind schon ein Wort. Mit einer typischen Ausdauer von starken 5:25 Stunden im Anwendungsmix kann das Samsung auch in der praxis­nahen Disziplin glänzen. Dies gilt leider weniger für den UMTS-Empfang, der im Vergleich zum ordentlichen GSM-Pendant doch etwas zu wünschen übrig lässt. Die rauscharme und bei Bedarf laute Akustik kann wieder Punkte gutmachen.

Insgesamt zeigt das Galaxy Xcover wenig Schwächen und empfiehlt sich als zuverlässiger und vor allem robuster Begleiter bei sportlichen Aktivitäten.

 
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Inhalt
  1. Samsung Galaxy Xcover im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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