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Noise-Cancelling-Kopfhörer

Teufel Mute im Test

Ein Kopfhörer mit Active Noise Cancelling zum Sparpreis – damit will Teufel der Konkurrenz Paroli bieten. Der Test verrät, ob beim Teufel Mute nebem dem Preis auch der Klang stimmt.

Teufel Mute

© Teufel

Teufel Mute

Jetzt kaufen
EUR 169,99

Pro

  • Noice-Cancelling-Funktion
  • sitzt bequem
  • robustes Gehäuse
  • preisgünstig

Contra

  • verzerrt bei höheren Pegeln
  • etwas basslastig

Fazit

stereoplay Testurteil: gut (62 Punkte); Klang: Spitzenklasse (45 Punkte); Preis/Leistung: sehr gut
Gut

Arbeitstier statt Designer-Stück: Ein robustes Kunststoffgehäuse macht den Mute zum verlässlichen Begleiter in Bus und Bahn. Die Oberfläche ist unempfindlich gegen Kratzer und abgesehen vom prominent platzierten Firmenlogo, das außen auf den beiden Kapseln prangt, verzichtete Teufel auf unnötige Äußerlichkeiten. Der Kopfhörer wirkt dadurch sehr schlicht, ist aber an den entscheidenden Stellen sauber verarbeitet. Alle Scharniere und Gelenke sind stabil und leicht​gängig, der Kopfbügel lässt sich gut einstellen, und bequeme Kunstlederpolster garantieren einen hohen Tragekomfort. Perfekt auf den mobilen Einsatz zugeschnitten ist das kurze Anschlusskabel. Da es mit Stoff ummantelt ist, neigt es nicht so leicht zum Verknoten, wie das bei einfacheren Kabeln meistens der Fall ist.​

Hier hat zum Glück nicht nur Teufel den Vorteil erkannt, auch andere Kopfhörer-Hersteller legen ihren Geräten immer öfter hochwertigere Anschlusskabel bei. Wer bei seinen eigenen Kopfhörern schon einmal das Kabel entwirren musste, weiß einen solchen Mehrwert sehr zu schätzen.​

Die Stromversorgung für das aktive Noise Cancelling übernimmt beim Mute noch ganz klassisch eine AAA-Zelle, die in ein Batteriefach in der rechten Ohrmuschel eingelegt wird. Teufel verspricht eine Laufzeit von bis zu 40 Stunden. Hat man keine Ersatzbatterie zur Hand, läuft der Kopfhörer auch passiv, dann natürlich ohne Geräuschunterdrückung, weiter und liefert immer noch einen satten Klangeindruck ab.​

Teufel Mute Hülle

© Teufel

Die robuste Transportbox bietet dem Kopfhörer ein sicheres Plätzchen und hat auch noch ausreichend Platz für das notwendige Zubehör. So sind Anschlusskabel, Ersatzbatterie und Flugzeugadapter perfekt aufgeräumt und immer mit dabei.

Bass, wir brauchen Bass 

Der Rapper „Das Bo“ brachte es in seinem Hit „türlich, türlich (sicher, Digger)“ auf den Punkt: „Bass, Bass, wir brauchen Bass“ heißt es im Refrain.​

Teufel hat sich dieses Motto ebenfalls zu Herzen genommen und den Mute relativ basslastig abgestimmt. Ein besonders ausgewogenes Klangbild kann man also nicht erwarten, dafür be​kommt man ordentlich Druck im unteren Frequenzbereich. Überstrapazieren sollte man den Mute aber besser nicht, da er bei höheren Pegeln schnell an seine Grenzen gerät und hörbar verzerrt. Seine Stärken spielt er mehr im Pendleralltag aus. Dann kommt die hervorragende Lärmunterdrückung voll zur Geltung, und die bassbetonte Abstimmung zeigt sich durchaus praxisgerecht, da sie tieffrequente Störgeräusche zusätzlich maskiert.​

Alles in allem ist der Teufel Mute ein preisgünstiger, aber solider Noise-Cancelling-Kopfhörer. In seiner Preisklasse ist er der Überflieger!​

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