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Dual-SIM-Handys Samsungs Galaxy Duos-Modelle im Vergleich

von
Samsung Dual-SIM-Handy
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Zwei SIM-Karten in einem Smartphone sorgen für totale Freiheit beim mobilen Surfen und Telefonieren. Samsung hat gleich drei solcher Dual-SIM-Geräte im Programm: Die Duos Galaxy Y, S und Ace. connect zeigt, was sie können.

Wer nach einer USA-Reise, ein paar Telefonaten nach Hause und der folgenden Handyrechnung schon mal reif für den Therapeuten war, sollte in Zukunft sein Smartphone weniger blauäugig benutzen – oder sich eins der Samsung Galaxy Duos anschaffen.

Denn die sind in der Lage, mit zwei SIM-Karten wechselweise nach Wunsch zu kommunizieren. Dadurch eröffnen sich dem Nutzer vielfältige Möglichkeiten. Der USA-Besucher kann sich zum Beispiel vor Ort mit einem günstigen Vertrag nebst SIM (z.B. von AT&T oder TMO) versorgen, um zu telefonieren und gleichzeitig weiter über seine normale Nummer erreichbar sein. Gut zu wissen: Alle drei Samsung-Duos-Geräte verfügen über mindestens einen Quad-Band-tauglichen Schacht. Beim Galaxy S Duos können sogar beide die in USA üblichen 850- und 1900-Megahertz-Bänder abdecken. 

Das Galaxy S Duos erinnert optisch an das Galaxy S3.
Das Galaxy S Duos erinnert optisch an das Galaxy S3. ©

Zwei SIMs, unzählige Ideen

Aber damit bei Weitem noch nicht genug. Wenn die Netzabdeckung von SIM 1 zu gering ist, kann man auf SIM 2 umschalten und einfach das Netz eines anderen Anbieters nutzen. Oder Sie möchten Berufliches von Privatem trennen – zum Beispiel aus steuerlichen Gründen: Die Businessvertrags-SIM wandert in den einen Schacht, die Privatkunden-SIM in den anderen.

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Auch könnte man einen besonders günstigen Datenvertrag mit einem Superschnäppchen-Telefon-Deal paaren. Eine recht seltene Kombination bei Einzelverträgen. Wer also sparen will, sollte die letzte Variante nachrechnen, um festzustellen, ob sich der Preis von zwei getrennten Verträgen für Telefonie und Internet am Ende lohnt. 

Die SIMs lassen sich konfigurieren

Damit man alle denkbaren Möglichkeiten des Parallel-SIM-Betriebs auch ausschöpfen kann, lassen sich die Duos über ihr Einstellungsmenü konfigurieren. Unter Einstellungen/Gerät findet sich der Punkt SIM-Kartenverwaltung. Dort kann man beide SIMs getrennt voneinander aktivieren. Wer also die Zweitkarte nicht permanent nutzen will, schaltet sie einfach nur bei Bedarf an.

Duos - Samsung Galaxy

Über das Einstellungsmenü der Samsung Duos lassen sich die Funktionen der beiden SIM-Karten auf vielfältige Art und Weise ohne großen Aufwand konfigurieren

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Wer beide SIMs dauernd in Betrieb halten möchte, hat noch weitere Wahlmöglichkeiten. So lässt sich festlegen, welche der SIMs als Datenkarte aktiviert sein soll, ob eingehende Anrufe grundsätzlich über die nicht mit Datenempfang beschäftigte SIM entgegengenommen werden, oder ob eingehende Anrufe von beiden SIMs gleichzeitig in Empfang genommen werden. Die drei Duos sind zu Ladenpreisen von 249 bis 349 Euro zu haben. 

Duos in drei Preisklassen

Das Samsung Galaxy S Duos als nobelste Ausführung der Dual-SIM-Modlle kommt mit einem stolzen 4-Zoll-Bildschirm, 480 x 800 Pixeln Auflösung und einem Zentimeter mehr Länge daher.

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Das Galaxy Ace Duos bietet immerhin noch 3,5 Zoll Diagonale bei 320 x 480 Pixeln, das Galaxy Y Duos begnügt sich mit 3,14 Zoll und 320 x 240 Pixeln. Dafür ist das Kleinste auch 109 Gramm leicht, während die größeren Duos bis zu 122 Gramm auf die Waage bringen.

Ausstattung: Tethering ist Standard

Was die Kamera angeht, machen das S und Ace Duos den höheren Preis mit einer 5-Megapixel-Kamera wett, die Filmclips in voller VGA-Auflösung mit 640 x 480 Pixeln im 3 GB großen internen Speicher oder auf der bis zu 32 GB großen, optionalen MicroSD ablegt. Mit der sollten auch alle arbeiten, denen der 160 MB große, interne Speicher des Y nicht ausreicht.

Das Galaxy Y Duos gibt’s nur in Schwarz.
Das Galaxy Y Duos gibt’s nur in Schwarz. ©

Extras wie Smile-Shot-Funktion, Selbstauslöser und Geotagging über GPS bringen alle Duos mit. Das S punktet mit einem Fotolicht und einer zusätzlichen VGA-Frontkamera.

Quasi als Standardausstattung bieten alle drei Duos USB- und WLAN-Tethering für Leute, die ihren eigenen Hotspot generieren möchten, EDGE, GPRS, UMTS und HSDPA mit 7,2 Mbit/s und UKW-RDS-Radio nebst MP3-Player.

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Alle gängigen Messaging- und Social-Network-Dienste lassen sich beim Ace und dem Y Duos über den vorinstallierten Social Hub zusammenführen. Samsungs Chat-on-Messenger als Alternative zu What’sApp ist beim Ace und beim S Duos schon dabei oder kann im Play Store abgeholt werden.

Fazit

Insgesamt paaren die Duos den unbestrittenen Vorteil des Dual-SIM-Betriebs mit einer preisklassenbezogen kompletten Ausstattung und füllen so eine Lücke auf dem deutschen Mobilfunkmarkt.

 
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