Codename Mirage

Android VR: VR-Brille von Google ohne Smartphone?

Plant Google auf der Entwicklerkonferenz I/O die Vorstellung einer Virtual-Reality-Brille namens Android VR? Das Headset soll ohne Smartphone oder PC-Anschluss auskommen.

© Screenshot: WEKA, https://developers.google.com/cardboard/

Anders als Google Cardboard soll die neue VR-Brille Android VR ohne Smartphone auskommen.

Aktuellen Gerüchten zufolge könnte Google auf seiner Entwicklerkonferenz I/O, die nächste Woche stattfindet, ein eigenes VR-Headset namens Android VR vorstellen. Die VR-Brille soll mit einer eigenen Version von Android laufen und weder ein Smartphone noch einen PC als Zuspieler benötigen.

Bisher bietet Google mit Cardboard lediglich einen Bausatz aus Pappe, der mit Hilfe eines Smartphones zur Virtual-Reality-Brille wird. Das neue Projekt trägt den Codenamen Mirage. Unklar ist, ob der Name Android VR, der derzeit kursiert, das Betriebssystem oder die VR-Brille selbst bezeichnet.

Peter Rojas, Mitbegründer von Gizmodo und Engadget, verbreitet auf Twitter Hinweise zu Android VR. Seinen Informationen zufolge ist Android VR ein Headset, das besser als die Gear VR von Samsung, allerdings weniger leistungsstark als die Oculus Rift oder die HTC Vive sein soll. Auch in einem Update für die Unreal Engine tauchte kurzzeitig ein Hinweis auf den Namen Android VR auf. Dieser wurde kurz darauf allerdings wieder gelöscht.

Wie Android Police berichtet, könnte es auch einen Controller für Googles VR-Brille geben. Wie dieser aussehen soll ist jedoch noch unklar. Unbestritten ist dagegen, dass Virtual Reality auf der diesjährigen Google I/O vom 18. bis 20. Mai eine große Rolle spielen wird. Schließlich sind im Terminplan eine Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema zu finden. Und auch in der bereits vorgestellten Preview von Android N sind Hinweise auf VR-Funktionen enthalten.

Hinweis auf Android VR

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