Fensterreinigung mit Multifunktionsstation
Ecovacs Winbot W3 Omni im Test: Komfortgewinn oder Luxus-Gadget?
Große Fensterfront, Dachschrägen oder Wintergarten: Fensterputzen kostet Zeit und Nerven. Der Ecovacs Winbot W3 Omni soll das übernehmen. Wir prüfen Reinigungsleistung, Komfort und Preis. Lohnt sich die Investition?
Mit dem Ecovacs Winbot W3 Omni erweitert der Hersteller sein Portfolio an Fensterputzrobotern um ein Modell mit eigener Servicestation. Laut Ecovacs kombiniert das Gerät automatische Glasreinigung mit einer Omni-Station, die Frischwasser bereitstellt und Schmutzwasser aufnimmt. Das Ziel: möglichst...
Mit dem Ecovacs Winbot W3 Omni erweitert der Hersteller sein Portfolio an Fensterputzrobotern um ein Modell mit eigener Servicestation. Laut Ecovacs kombiniert das Gerät automatische Glasreinigung mit einer Omni-Station, die Frischwasser bereitstellt und Schmutzwasser aufnimmt. Das Ziel: möglichst wenig Handarbeit bei großen Fensterflächen.
Omni-Station: Erstmals mit Selbstreinigung
Zentrales Merkmal des Winbot W3 Omni ist die Multifunktionsstation. Sie lädt den Roboter nicht nur auf, sondern übernimmt auch das Befüllen mit Reinigungsflüssigkeit und das Absaugen des Schmutzwassers. Damit unterscheidet sich das Modell von einfacheren Fensterrobotern, bei denen Nutzer Wasser manuell nachfüllen oder Reinigungspads häufiger selbst wechseln müssen.
Reinigungsleistung im Praxiseinsatz
Der Winbot haftet per Saugmotor an der Scheibe und bewegt sich in vorgegebenen Bahnen über die Glasfläche. Laut unserem Test gelingt die Reinigung gleichmäßig, insbesondere auf größeren und glatten Fenstern. Für bodentiefe Fenster oder Wintergärten kann das den Aufwand deutlich reduzieren. Wie bei vielen Fensterputzrobotern gilt: Sehr kleine, stark strukturierte oder ungewöhnlich geformte Glasflächen sind weniger geeignet. Hier stößt auch der Winbot W3 Omni an physikalische Grenzen.
Die Steuerung erfolgt per App. Nutzer können Reinigungsmodi auswählen und den Status überwachen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt unter anderem eine Sicherungsleine. Das ist besonders bei höher gelegenen Fenstern relevant.
Sicherheit: Stabil auch an Außenfenstern
Gerade bei höheren Etagen ist Sicherheit entscheidend. Der Winbot W3 Omni kombiniert mehrere Systeme:
- Starkes Saugsystem mit Unterdruck
- Sensoren zur Kantenerkennung
- Mechanische Sicherungsleine
Im Test kam es zu keinem ungewollten Ablösen von der Scheibe. Selbst bei leichten Vibrationen oder Windzug blieb der Roboter stabil haften.
Preis und Einordnung
Mit einem UVP von 799 Euro ist der Winbot W3 Omni kein Schnäppchen. Die Investition lohnt sich nur für Haushalte mit viel Glasfläche, etwa im Wintergarten oder Loft.
Die zusätzliche Technik der Omni-Station schlägt sich im Anschaffungspreis nieder, bringt aber auch mehr Komfort und einen höheren Automatisierungsgrad. Für klassische Wohnungen ist das Gerät meist überdimensioniert.
Fazit: Komfortgewinn für große Glasflächen
Der Ecovacs Winbot W3 Omni richtet sich an Haushalte mit vielen oder großen Glasflächen. Wer regelmäßig große Fenster, Wintergärten oder Terrassentüren reinigen muss, profitiert vom automatisierten Ablauf und der Service-Station. Für kleine Wohnungen mit wenigen Fenstern dürfte der Mehrwert im Verhältnis zum Preis geringer ausfallen.
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