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Google Play Musik mit kuratierten Playlisten

Apple Music und Spotify haben sie bereits und jetzt zieht der letzte große Musikstreaming-Anbieter nach: Am 26. August führt Google von Experten kuratierte Wiedergabelisten bei Google Play Musik in Deutschland ein.

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Google Play Musik
Google Play Musik bietet jetzt kuratierte Playlisten an.
© Hoderath/Google

Wer ein Abo bei Googles Musikdienst Play Musik hat (10 Euro/Monat) und die App öffnet, wird ab sofort per Hinweisfenster auf die neuen Wiedergabelisten hingewiesen. Aber auch ohne diesen Hinweis kann man sie kaum übersehen, Google platziert sie sehr prominent in der App – die großflächigen Kacheln mit Titeln wie „Zeit für Sport“, „Heißer Tag im Büro“ oder „Putzen und Aufräumen“ nehmen fast die Hälfte des Smartphone-Displays ein. Die Titel zeigen gut, was Google im Vergleich mit den Konkurrenten Apple Music und Spotify anders macht: Nicht die Künstler oder Genres werden bei den Playlists in den Vordergrund gestellt, sondern die Situationen und Aktivitäten des Nutzers. Dementsprechend verändert sich das, was vorgeschlagen wird, auch in Abhängigkeit von der Tageszeit. Montag morgen um 7:00 Uhr werden andere Listen eingeblendet als Freitag Abend um 21:00 Uhr.

Der Musikgeschmack spielt natürlich auch eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Eine Basis bildet die Musik, die man bereits mit Google gehört hat. Mit Icons für “Daumen hoch” und “Daumen runter”, die zusammen mit jedem Song eingeblendet werden, kann man sein Nutzerprofil weiter verfeinern.

Die kuratierten Wiedergabelisten in Google Play Musik lassen sich anpassen. Es ist kein Problem, einzelne Songs zu löschen, andere neu hinzuzufügen und das Ergebnis in einer neuen Liste abzuspeichern. Ein Download der Listen ist ebenfalls möglich, sodass man sie auch hören kann, wenn man offline ist.

Jede der neuen Playlisten ist etwa dreieinhalb Stunden lang. Sie werden laut Google von DJs, Musikern und Musikkritikern zusammengestellt und gepflegt. In Deutschland wird dieses Expertenteam von der Google-Zentrale in Hamburg aus koordiniert.

Google Play Musik Wiedergabelisten
Auch ohne Hinweisfenster kaum zu übersehen: Die kuratierten Wiedergabelisten in Google Play Musik. Neben der situationsbezogenen Gruppierung – hier etwa “Fokussiertes Arbeiten” - kann man die Listen auch ganz klassisch nach Genre filtern. 
© connect

26.8.2015 von Andreas Seeger

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