Cloudspeicher

Amazon Cloud Drive im Test

Amazon verwöhnt gute Kunden mit Platz ohne Ende in der Amazon Cloud. Deren Hauptaufgabe: Bei Amazon erworbene Medieninhalte bereitstellen. Ansonsten stehen Fotos im Fokus.

Amazon Cloud Drive

© Amazon

Amazon Cloud Drive

Fast jeder Amazon-Kontoinhaber hat sie, nicht jeder kennt sie: Die im Anmeldemenü der Webseite versteckten Musik- und Videobibliotheken der Amazon Cloud bevorraten die bei Amazon gekauften Songs und Filme. Ohne eigenes Zutun stellt der Online-Händler - sofern rechtlich möglich - auch alle dort erworbenen Audio-CDs im MP3-Format zum Streamen oder Herunterladen aus der Cloud bereit.

Dieser Service ist samt dem dafür benötigten Speicherplatz kostenlos. Apps wie Amazon Music oder Instant Video erleichtern unterwegs die Wiedergabe via Phone oder Tablet.

Pro

  • Audio-/Video-Bibliotheken für Amazon-Medieninhalte
  • grenzenloser Fotospeicher für Amazon-Prime-Kunden

Contra

  • Mobil-Apps auf Fotos fixiert
  • ausbaufähiges Funktionsangebot

Der Cloud Drive selbst bietet nur 5 GB Gratisspeicher für weitere Inhalte, zu denen auch die im Kindle-Shop erstandenen E-Books zählen. Das via Webbrowser oder Desktop-App zugängliche Angebot begnügt sich mit spärlichem Funktionsumfang, was das Handling einfach macht. Inhaltemanagement und das Hin- und Herschieben der Dateien zwischen Computer und Wolke klappten wie am Schnürchen. Zumindest Fotos und Videos öffnen sich auch direkt im Browser. Webdienste für die Audiowiedergabe oder gar die Bearbeitung von Office-Dokumenten sind nicht integriert. Dateien teilen geht über gemailte Weblinks.

Mit den Photo-Apps für Android und iOS können Bilddateien auch unterwegs als Mail mit Anhang weitergegeben werden. Wie der Name sagt, konzentrieren sich die Mobil-Apps darauf, Bilder in die Wolke zu bringen. Der automatische Foto- und Video-Upload lässt sich auf WLAN-Netze begrenzen. Die Verwaltung der Cloud-Inhalte ist via iPhone oder Android-Gerät eingeschränkt.

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