Cloudspeicher

Google Drive im Test

Google setzt seit jeher konsequent auf die Online-Datenhaltung und webbasierte Anwendungen. Mit Erfolg: Bereits das kostenlose Google-Drive-Paket hat es wirklich in sich.

© Google

Google Drive

Hoher Komfort, mehr Features und Top-Performance gegen das Vertrauen in Googles verantwortungsvollen Umgang mit Nutzerdaten - so lautet der Deal. Der insgesamt leistungsstärkste Cloud-Dienst bietet 15 GB freien Speicher. Der Platzbedarf für Fotos und den Gmail-Bereich samt Kalender und Adressbuch fließt hier ein. Webanwendungen wie Büroprogramme verleihen dem Angebot zusätzlichen Schwung. Innerhalb der Google-Community werden die geteilten Verzeichnisse anderer automatisch ins eigene Drive eingeklinkt, ohne das Speicherkontingent zu belasten.

Pro

  • leistungsstärkster Cloud-Dienst
  • webbasierte Büroanwendungen
  • gut ausgestattete Android-App
  • günstige Speichererweiterung 

Contra

  • Musikwiedergabe bei der iOS-App eingeschränkt

Die Suche durchforstet neben Dateinamen auch Inhalte. Beim Teilen via Webbrowser stehen Berechtigungen zum Bearbeiten, Lesen und Kommentieren zur Verfügung. Doch nur, wenn die Einladung an eine andere Gmail-Adresse rausgeht, kann der Gast die Dokumente auch direkt in Googles Weboffice verändern.

Das Arbeitstempo ist beachtlich hoch. Die Bedienung läuft auf Anhieb reibungslos, ist aber aufgrund der ausgefeilten Optionen ab und an ein wenig aufwendiger. Für unterwegs können benötigte Dateien zu Hause mit Hilfe der Offline-Funktion via WLAN direkt auf das Smartphone oder Tablet geladen werden.

Die Mobil-Apps öffnen sogar die Cloud-Programme Docs und Co, wenn man unterwegs mal Bürodokumente bearbeiten muss. Das gilt auch für Office-Formate von Microsoft. Insgesamt überzeugt die Android-App rundum und auch das iOS-Pendant gefällt trotz eingeschränkter Medienwiedergabe. Ansonsten fehlt hier eigentlich nur die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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