Mini-PC

Android-Stick MK808 Bluetooth im Test

28.8.2013 von Inge Schwabe

Mit zwei freien USB-Ports und Bluetooth bietet der MK808B mehr Verbindungsmöglichkeiten als die meisten anderen Sticks, die mit dem Betriebssystem Android arbeiten. Wir haben den fernsehtauglichen Minicomputer getestet.

ca. 1:20 Min
Testbericht
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MK 808Bluetooth
MK 808Bluetooth
© Hersteller

Pro

  • Bluetooth, zwei freie USB-Anschlüsse, Medienplayer und -server

Contra

  • kein alternativer Launcher

Mit Android in Reinform präsentiert sich der HDMI-Stick MK808B zunächst bescheiden. Kein zusätzlicher, gar TV-optimierter Launcher, ein Bediengerät muss man separat suchen - es sei denn, man kann eine bereits vorhandene Bluetooth-Maus verwenden: Per Mausrad switcht man dann von einem Android-Homescreen zum nächsten, Rechtsklicken ersetzt den Zurück-Button. Das funktioniert übrigens auch bei anderen Android-Sticks.

Auch wenn für die Einrichtung trotzdem eine USB- oder Funkmaus gebraucht wird: Bluetooth eröffnet anschließend viele Möglichkeiten, vom Headset bis zur Datenübertragung. Was bei anderen Sticks nur mit Bluetooth-Dongle funktioniert, ist hier vom Start weg drin und belegt keinen USB-Port. Auch hiervon besitzt der MK808B immerhin drei: einen Standard- und zwei Mini-Ports, von denen einer allerdings für die Stromzufuhr gebraucht wird.

Medienserver inklusive

Auch wenn einen die App "Zuhause Medien Zentrum" mit Übersetzungen wie "Ureinwohner Scheibe" für den internen Speicher oder "Ureinwohner teilen" für die Medienfreigabe verwirrt wie erheitert, ist sie recht ausgereift: Sie spielt nicht nur Medien von anderen Geräten aus dem Heimnetz ab, sondern kann durch Freigabe der Dateien auf der einsetzbaren Micro-SD auch selbst als Medienserver eingerichtet werden.

Auch sonst ist einige Software vorinstalliert: Zum Erstellen und Bearbeiten von Office-Dateien und Synchronisieren derselben mit Box, Dropbox, Sugarsync oder Google ist Office Suite Pro auf unserem Teststick installiert, der direkt vom Hersteller aus Fernost kommt.

Wer eine Office-Suite braucht und kein zusätzliches Geld ausgeben will, sollte hierzu sicherheitshalber vorab bei den Vertriebspartnern für den MK808B anfragen. Einige weisen den Stick bereits mit Android 4.2.2 aus und verlangen dafür etwa 80 Euro. Mit Android 4.1 und dem Cortex-A9-Chip ist der Stick für weniger als 60 Euro zu haben.

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