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Hinweise aus der Android-Welt

Android 17: Blur, neue Panels und mehr – was wir bisher wissen

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Schon jetzt kündigen sich erste neue Funktionen und Detailverbesserungen für Android 17 an. Welche Neuerungen bringt das Update voraussichtlich?

Autor: Yvonne Junginger • 26.1.2026 • ca. 2:50 Min

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Die nächste Version von Android soll viele kleine Detailverbesserungen bringen.
© Primakov / shutterstock.com
Frag’ die KI

Mit Android 17 steht die nächste große Version von Googles mobilem Betriebssystem in den Startlöchern. Auch wenn der offizielle Release noch Monate entfernt ist, vermitteln erste Hinweise bereits jetzt einen recht klaren Eindruck, wohin die Reise geht. So deuten erste Leaks und Spekulationen dara...

Mit Android 17 steht die nächste große Version von Googles mobilem Betriebssystem in den Startlöchern. Auch wenn der offizielle Release noch Monate entfernt ist, vermitteln erste Hinweise bereits jetzt einen recht klaren Eindruck, wohin die Reise geht.

So deuten erste Leaks und Spekulationen darauf hin, dass Google bei Android 17 stärker auf visuelle Feinjustierung, bessere Übersicht und eine optimierte Nutzung großer Displays setzt. Wir geben einen Überblick über die bislang erwarteten Neuerungen.

Mehr Transparenz dank neuer Blur-Effekte

Wie unter anderem ZDNet unter Berufung auf einen ausführlichen Bericht von AndroidAuthority berichtet, dürfte Android 17 optisch vor allem durch neue Blur- und Transparenzeffekte innerhalb der Systemeinstellungen auffallen. So sollen unter anderem der Lautstärkeregler und das Power-Menü künftig mit leicht durchscheinenden Hintergründen versehen werden.

Diese greifen die jeweils aktiven Dynamic-Color-Farben des Geräts auf und fügen sich damit stärker in das Gesamtdesign ein. Ziel ist eine modernere, optisch ruhigere Oberfläche, ohne dabei die Lesbarkeit oder Funktionalität einzuschränken.

Geteilte Benachrichtigungspanels für mehr Übersicht

Eine weitere sichtbare Neuerung betrifft das Benachrichtigungssystem. Android 17 soll ein geteiltes Benachrichtigungspanel einführen, bei dem Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen getrennt voneinander dargestellt werden. Auf Geräten mit großen Displays – etwa Foldables oder Tablets – ist diese Darstellung laut aktuellen Informationen sogar verpflichtend. Nutzer können dadurch Inhalte gezielter aufrufen und behalten auch bei vielen eingehenden Meldungen den Überblick.

Google Pixel 10 Pro Fold Aufmacher

Optimierungen im Hintergrund

Neben den sichtbaren Änderungen arbeitet Google auch an der technischen Basis. Android 17 soll unter anderem eine neue Kernel-Version mit der Bezeichnung "android17-6.18" unterstützen. Diese existiert parallel zu älteren Kernel-Versionen und soll langfristig für bessere Performance, Sicherheit und Hardware-Kompatibilität sorgen. Diese Änderung bleibt für Endnutzer zwar meist unsichtbar, bildet jedoch die Grundlage für stabile Systemupdates in den kommenden Jahren.-

Auch Funktionen aus Android 16 fließen ein

Wie schon bei früheren Versionen übernimmt Google zudem zahlreiche Funktionen aus den Quarterly Platform Releases (QPR) von Android 16. Dazu zählt unter anderem Material 3 Expressive, das künftig auch auf Nicht-Pixel-Geräten verfügbar sein soll. Auch die Funktion "Live Updates" soll übernommen werden.

Material 3 Expressive

Darüber hinaus wird der Desktop-Modus weiterentwickelt: Bei Anschluss an externe Displays sollen künftig eine Taskleiste, eine Statusleiste sowie anpassbare Tastaturkürzel zur Verfügung stehen. Ergänzt wird dies durch eine deutlich verbesserte Unterstützung von Maus und Touchpad, inklusive neuer Gesten, Beschleunigungsoptionen und eines universellen Mauszeigers.

Parallel dazu baut Google den Sicherheitsbereich weiter aus. Etwa sollen Verbesserungen bei der Factory Reset Protection verhindern, dass unrechtmäßig zurückgesetzte Geräte uneingeschränkt nutzbar sind. Hinzu kommen neue systemweite Sicherheitszustände wie "Secure Lock Device" sowie erweiterte Identitätsprüfungen, die künftig auch Apps und Wearables einbeziehen können.

Android 16

Mehr Kontrolle bei Anzeige, Multitasking und Systemfunktionen

Außerdem mit von der Partie sind automatisch thematisierte App-Icons, ein erweiterter Dark Mode, ein Low-Light-Modus sowie eine verbesserte HDR-Helligkeit. Auch Multitasking soll durch einen neuen 90:10-Split-Screen-Modus flexibler werden, bei dem eine App klar im Fokus steht, während eine zweite im Hintergrund mitläuft.

Ferner sind viele kleine, aber praxisnahe Anpassungen sind geplant – dazu zählen Änderungen beim Sideloading von Apps, integrierte Jugendschutzfunktionen und GUI-Unterstützung für Linux-Anwendungen im Terminal.

Ausblick: KI, Akku und weitere mögliche Neuerungen

Neben bestätigten Funktionen gibt es Hinweise auf zusätzliche Schwerpunkte. So wird erwartet, dass Google verstärkt auf lokale KI-Verarbeitung setzt, um Datenschutz zu verbessern und bestimmte Funktionen auch offline verfügbar zu machen. Denkbar sind optimierte Benachrichtigungszusammenfassungen oder intelligentere Antwortvorschläge.

Im Bereich Akku-Management könnten neue Tools zur Anzeige der langfristigen Batteriegesundheit, intelligenteres adaptives Laden und detailliertere Hinweise auf stromintensive Apps eingeführt werden. Darüber hinaus stehen eine überarbeitete Kamera-App, eine flexibler skalierbare Tastatur sowie reaktionsschnellere Widgets im Raum.

Wann erscheint Android 17?

Aktuell wird damit gerechnet, dass Android 17 im Sommer 2026 in finaler Version erscheint. Den Auftakt macht voraussichtlich eine Entwickler-Vorschau im Februar 2026, gefolgt von einer öffentlichen Beta ab April. Wie gewohnt dürften Google-Pixel-Geräte als Erste versorgt werden, bevor andere Hersteller wie Samsung oder OnePlus im weiteren Jahresverlauf nachziehen.

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