Saugroboter

Neato Botvac D7 connected: WLAN-Saugroboter im Test

Der Neato Botvac D7 connected bietet besonders viele Vernetzungs-Funktionen und überzeugt im Test auch bei der Schonung empfindlicher Möbel und der Reinigungsleistung.

Überzeugender Saugroboter

© Neato

Der Botvac D7 connected von Vorwerk-Tochter Neato überzeugt mit vielen Funktionen und zahlreichen Vernetzungsmöglichkeiten.

Jetzt kaufen
EUR 722,53

Pro

  • Viele App- und Gerätefunktionen
  • Cleverer "Extra Care"-Modus
  • Gute Reinigungsleistung

Contra

  • Teuer
  • Manchmal WLAN-Probleme
Hervorragend

Den kalifornischen Anbieter ­Neato Robotics hat 2017 der Staubsauger-Primus Vorwerk gekauft. Mit dem Botvac D7 connected (899 Euro) haben wir das aktuelle Neato-Topmodell getestet – ­eine bauähnliche Variante gibt es auch als Vorwerk Kobold VR200.

Der Botvac D7 orientiert sich per Laser und Ultraschallsensoren und klettert auch problemlos über kleinere Absätze oder Teppichkanten. Wegen des aufgesetzten Lasersensors passt er bei einer Bauhöhe von 9,8 cm allerdings nicht mehr unter manche Möbel. 

Um den Roboter auf bestimmte Arbeitsbereiche zu beschränken, liefert der Hersteller ein zwei Meter langes Magnetband mit. Zusätzlich lassen sich in der Neato-App (iOS und Android) so genannte No-Go-Linien als virtu­elle Begrenzungen definieren. Die App erlaubt auch die Auswahl zwischen Eco- oder Turbomodus sowie die Programmierung von Reinigungs-Zeitplänen.

Eine gute Idee ist überdies der „Extra Care“-Modus, in dem sich der ­Neato empfindlichen Möbeln langsamer und mit vorsichtigerer Sensor­inter­pretation nähert. Von begrenztem Praxisnutzen, aber eine nette Spielerei, ist die Option, den Saugroboter per App manuell fernzusteuern. 

Dem Namenszusatz „connected“ macht der Botvac D7 in mehrerer Hinsicht Ehre: Neben der App-Kommunikation per WLAN (2,4 und 5 GHz) lässt er sich auch über Alexa oder Google Assistant steuern – sowie für Basisfunktionen sogar per Apple Watch oder ­Android-Wear-Smartwatch.

Fazit

Der Neato Botvac D7 connected hält, was der Name verspricht: Konnektivität. Er lässt sich ins WLAN einbinden und beachtet auch das Magnetband, das eine Zone ein- oder ausgrenzt. Außerdem lässt er sich via Amazon Alexa und Google Assistant steuern und ist mit IFTTT kompatibel. Zahlreiche Funktionen sowie ein Modus zum schonenden Saugen um empfindliche Möbel herum sind weitere Pluspunkte.  

Mehr zum Thema

Smarter Staubsauger
Amazon-Angebot zur Cyber-Monday-Woche

Drei Staubsaugerroboter von Ecovacs gibt es am 3. Tag der Cyber-Monday-Woche bei Amazon im Angebot. Wir stellen die Schnäppchen vor.
Staubroboter mit Zyklontechnologie
Saugroboter

Dyson bietet seine „Zyklon“-Technik auch in einem ­Saugroboter an. Der macht insgesamt einen guten Job, lässt aber Funktionen vermissen. Der Test.
Günstiger Oberklasse-Saugroboter
Saugroboter

Günstig und gut: Der Deebot 900 kann mit teureren Konkurrenten in den ­meisten Punkten mithalten. Seine Reinigungsleistung lässt keine Wünsche offen.
Intelligenter Saugroboter
Saugroboter

Mit rund 1000 Euro zählt der Roomba 980 zu den teuren Saugrobotern. Doch er überzeugt mit Funktionen und hoher Saugleistung. Unser Test.
Ecovacs Deebot 900
Test Saugroboter

Entlasten Saugroboter wirklich von der nervigen Bodenpflege? Wie steht es um Bedien­komfort, Eigenintelligenz und Reinigungsleistung? Unser Test.
Alle Testberichte
Nokia 5.1 im Test
Smartphone
69,6%
Kann der Nachfolger des Nokia 5 im Testalltag die hohen Erwartungen erfüllen, die das high-endige Äußere verspricht?
Hyundai Nexo
Brennstoffzellen-SUV
Mit dem Nexo bietet Hyundai die zweite Generation seines Brennstoffzellen-SUVs an. Technik und Reichweite überzeugen im Test und machen Lust auf mehr.
Samsung Galaxy A3 rosa
Testberichte
Alle Tests von Smartphones, Handys, Tablets, Navis, Notebooks und Ultrabooks, DECT-Telefonen und DSL-Routern in der Übersicht.