Testbericht

Octave Jubilee Vorstufe

30.4.2008 von Redaktion connect

Gut, diese Vorstufe ist nicht die neueste. Aber dafür eine der besten.

ca. 0:50 Min
Testbericht
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© Archiv

Die Vorstufe wurde nicht minder konsequent, wenn auch mit gänzlich anderem Schaltungsdesign als die Monos verwirklicht. Hofmann setzt hier auf Hybridtechnologie: Der mit Röhren aufgebauten Eingangsstufe mit elektronischer Symmetrierung folgt ein vierkanaliger Ausgangsverstärker in diskreter Transistortechnik.

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Obwohl der Preamp ausreichend mit XLR-Anschlüssen bestückt ist, klingt's über Cinch einen Hauch besser.
© Foto: H.Härle

Der Vorteil des Hybridantriebs liegt darin, dass die Halbleiterstufe mühelos den geforderten Ausgangsstrom (mindestens 100 mA von 0 Hertz bis fünf Megahertz) aufbringen kann - allein mit Röhren ein Ding der Unmöglichkeit.

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Aufwendiger kann man eine Vorstufe nicht bauen: der Hybrid Jubilee.
© Foto: H.Härle

So können sich die Glaskolben, von Schwerstarbeit befreit und praktisch von der Außenwelt abgeschottet, der feinen Aufbereitung kleinster Signale widmen. Ein weiterer Vorteil dieser ausgefuchsten Schaltung: Sie benötigt keine "Über-Alles-Gegenkopplung". Da das Fehlen einer Gegenkopplung jede Störung aus der Versorgung gnadenlos an den Ausgang weiterreichen würde, verlangt gerade dieser Preamp ein nach allen Regeln der Kunst aufgebautes ultrastabiles Netzteil mit großen Speicherelkos. Das hat Hofmann seinem Jubilee spendiert.

Was mir an den Octave-Komponenten besonders gut gefällt: Aufwendiges Röhren-Management macht sie sehr betriebssicher. Verabschiedet sich dennoch einmal eine Röhre, führt das bei Octave (so weit mir bekannt ist) nicht zu Folgeschäden. Und ob Jubilee oder solche Modelle wie V 40, V 70, V 80, RE 280 MK II oder MRE 130 - diese Sicherheits-Garantie erstreckt sich aufs gesamte Programm.

Octave Jubilee

Octave Jubilee
Hersteller Octave
Preis 18000.00 €

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