Testbericht

Odys Genio im Test

Von außen betrachtet begeistert das Odys Genio, doch das dunkle und kontrastschwache Display und die schwachen Ausdauerwerte vermiesen einem die Freude.

Inhalt
  1. Odys Genio im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung

© Odys

Odys Genio
EUR 71,96

Pro

  • günstiger Preis
  • einfache Bedienung über Android 4
  • Micro-SD-Slot und HDMI-Anschluss
  • USB-OTG-Adapter im Lieferumfang
  • flottes Bedientempo
  • Dual-Core-Prozessor mit 1,6 GHz
  • ordentliche Displayauflösung

Contra

  • sehr schlechte Ausdauerwerte
  • sehr geringe Helligkeit
  • sehr schlechte Kontrastwerte
  • wenig Ausstattung
  • keine Hauptkamera
43,8%

Wow! Das Genio von Odys macht rein äußerlich einiges her. Bei Verarbeitung und Look sieht man dem 7-Zoll-Tablet seinen günstigen Webpreis von 131 Euro wahrlich nicht an.

Auch wenn man das Tablet in die Hand nimmt und sich die angenehm abgerundete Umrandung sowie die weiße Rückseite näher anschaut, bleibt der gute erste Eindruck bestehen.

Daran ändert sich auch noch nichts, wenn man sich mit der nativen Android-Benutzeroberfläche vertraut macht - zumal das rasche Bedientempo, für das ein 1,6 GHz schneller Dual-Core-Prozessor samt 1 GB Arbeitsspeicher verantwortlich zeichnet, überzeugt.

Beim Genio kann man per mitgeliefertem Adaper einen USB-Stick an den Micro-USB-Anschluss andocken, Flatscreens finden Kontakt an der Mini-HDMI-Buchse, denn das Odys beherrscht auch die Full-HD-Wiedergabe. Außerdem lässt sich das Genio per optionalem UMTS-Dongle für den Internetzugang per Mobilfunknetz aufbohren.

© connect

Deutlich besser als die Anzeige des Coby Kyros MID7042-8, aber immer noch schlecht, zeigt sich das Display des Odys Genio. Die schwache Helligkeit und die geringe Kontrastausbeute sind dicke Minuspunkte.

Ansonsten führen die üblichen Wege ins Web - per n-WLAN und Bluetooth. Das Display mit seiner Auflösung von 600 x 1024 Pixeln bietet subjektiv eine gute Darstellung der Inhalte. Nimmt man das Genio jedoch mit nach draußen ins Sonnenlicht, versagt es leider - mit einer gemessenen Helligkeit von lediglich 168 cd/m2 ist es in dieser Disziplin wirklich schlecht.

Vor allem aber stört die extrem kurze Laufzeit von lediglich 3:17 Stunden im praxisnahen Mischbetrieb. Trotz der Sympathien, die sich das Genio dank flottem Bedientempo, vorinstallierter E-Book-Reader-App und dem Dateibrowser verdient, können wir dennoch nicht zum Kauf raten: Das schwache Display und die schlechten Ausdauerwerte sind Faktoren, die im täglichen Einsatz schnell für Frust sorgen.

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