Over-Ear-Kopfhörer mit H2-Chip
Apple AirPods Max 2: Mehr ANC und neue KI-Funktionen
Apple hat mit den Apple AirPods Max 2 eine neue Generation seines Over-Ear-Kopfhörers vorgestellt. Das Modell setzt auf den H2-Chip und soll unter anderem eine verbesserte aktive Geräuschunterdrückung sowie zusätzliche Audio- und KI-Funktionen bieten. Auch bei Klangqualität und Konnektivität verspricht der Hersteller Verbesserungen.
Apple hatte seine ersten Over-Ear-Kopfhörer AirPods Max im Jahr 2020 vorgestellt und seither nicht wirklich erneuert. 2024 folgte lediglich eine neue Version mit USB-C-Anschluss und neuen Farben, die ansonsten technisch aber unverändert blieb. Entsprechend wurden die jetzt vorgestellten AirPods Ma...
Apple hatte seine ersten Over-Ear-Kopfhörer AirPods Max im Jahr 2020 vorgestellt und seither nicht wirklich erneuert. 2024 folgte lediglich eine neue Version mit USB-C-Anschluss und neuen Farben, die ansonsten technisch aber unverändert blieb. Entsprechend wurden die jetzt vorgestellten AirPods Max 2 schon lange erwartet.
Verbesserte Geräuschunterdrückung mit H2-Chip
Die Apple AirPods Max 2 basieren auf dem H2-Chip, der für eine leistungsfähigere Audioverarbeitung sorgen soll. Apple zufolge arbeitet die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) bis zu 1,5-mal effektiver als beim Vorgängermodell. Störgeräusche wie Flugzeugtriebwerke oder Zuglärm sollen dadurch stärker reduziert werden.
Auch der Transparenzmodus wurde nach Angaben von Apple überarbeitet. Neue Algorithmen für die digitale Signalverarbeitung sollen Umgebungsgeräusche natürlicher wiedergeben, sodass Nutzer ihre Umgebung weiterhin wahrnehmen können.
Überarbeitete Klangverarbeitung
Beim Klang setzt Apple auf einen neuen High-Dynamic-Range-Verstärker. Dieser soll für eine präzisere Wiedergabe sorgen, während die bekannte Klangsignatur der Serie erhalten bleibt. Laut Hersteller profitieren besonders Inhalte mit 3D Audio von einer verbesserten räumlichen Ortung sowie einer gleichmäßigeren Bassdarstellung.
Für kabelgebundene Nutzung unterstützen die Kopfhörer verlustfreies Audio mit 24 Bit und 48 kHz, wenn sie über das beiliegende USB-C-Kabel verbunden werden. Apple zufolge sollen sich die AirPods Max 2 dadurch auch für Musikproduktion und Audiobearbeitung etwa in Logic Pro eignen.
Bei drahtloser Nutzung verspricht Apple außerdem eine geringere Latenz, was sich unter anderem beim Gaming auf iPhone, iPad oder Mac bemerkbar machen soll.
Neue intelligente Funktionen
Mit dem H2-Chip sollen mehrere Funktionen Einzug in die Over-Ear-Kopfhörer halten. Dazu zählt Adaptives Audio, das automatisch zwischen Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus wechseln soll.
Die Konversationserkennung kann die Wiedergabelautstärke reduzieren, sobald Nutzer mit Personen in ihrer Umgebung sprechen. Außerdem unterstützt das Modell eine Live-Übersetzung, die laut Apple auf Funktionen von Apple Intelligence basiert und Gespräche zwischen verschiedenen Sprachen erleichtern soll.
Für Telefonate integriert Apple eine Stimmisolation, die Stimmen priorisieren und Hintergrundgeräusche reduzieren soll. Zusätzlich lassen sich mit der Digital Crown Foto- und Videoaufnahmen auf iPhone oder iPad aus der Entfernung starten.
Apple nennt außerdem Funktionen wie personalisierte Lautstärke, Schutz vor sehr lauten Geräuschen sowie Gesten zur Interaktion mit Siri über Kopfbewegungen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Apple AirPods Max 2 können laut Apple ab dem 25. März vorbestellt werden. Die Auslieferung soll Anfang April beginnen. Die Kopfhörer kosten wie die Vorgänger 579 Euro. Apple bietet die Farben Mitternacht, Polarstern, Orange, Violett und Blau zur Auswahl.
Apple ruft für die AirPods Max 2 einen stolzen Preis auf. Andere Hersteller wie Sony, Bose oder Nothing bieten ihre Top-Over-Ears deutlich günstiger an. Modelle wie die Sony WH-1000XM6 (449 Euro), Nothing Headphone (1) (299 Euro) oder Bose QuietComfort Ultra 2 (450 Euro) liefern dennoch sehr guten Klang und starkes ANC.
Allerdings hatten die ersten AirPods Max auch das stärkste ANC, das wir je gemessen haben. Die durchschnittlich 27 dB sind bis heute immer noch unerreicht. Insofern sind wir gespannt, was der Nachfolger bieten kann. Ob sich der höhere Preis dafür lohnt?

