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Klangqualität, Akkulaufzeit und Co. im Test

Alles oder Nothing: Überzeugen die Headphone (a) im Test?

Nothing erweitert sein Audio-Portfolio um einen preiswerten Over-Ear-Kopfhörer. Im Test zeigt sich, wie gut Konzept, Klang und ANC funktionieren.

Autor: Yvonne Junginger • 16.3.2026 • ca. 8:55 Min

Online-Siegel
Sehr Gut
Einzeltest
NothingHeadphone (a)
Over-Ear-Kopfhörer
März 2026 Zum Produkt
Nothing Headphone (a)
Können die günstigen Nothing Headphone (a) mit dem Erfolg des ersten Over-Ear-Modells des Herstellers mithalten?
© connect
Frag’ die KI

Mit dem Headphone (1) hat Nothing im vergangenen Jahr einen überraschend starken Auftakt im Over-Ear-Segment hingelegt. Der Kopfhörer überzeugte unter anderem mit druckvollem Klang und starkem ANC; und mit seinem ungewöhnlichen Design zieht er zudem einige Blicke auf sich.Nun legt der Hersteller...

171,31 €
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Pro

  • sehr lange Akkulaufzeit
  • gute Klangqualität
  • starkes ANC
  • sehr komfortable Steuerung am Kopfhörer
  • eigenständiges Design
  • umfangreicher Equalizer zur Klanganpassung
  • Vordefinierte Klangprofile in der App
  • Dual-Device-Verbindung und LDAC-Unterstützung
  • IP52-Schutz gegen Staub und Spritzwasser

Contra

  • mit über 300 Gramm kein Leichtgewicht
  • Klangabstimmung ab Werk sehr bassbetont
  • einige Zusatzfunktionen nur mit Nothing Phones verfügbar

Fazit

connect-Urteil: Sehr Gut (445 von 500 Punkten) | Bei Nothing scheint der Name Programm zu sein – zumindest in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit eigenständigem Design, überzeugendem ANC und einer beeindruckenden Akkulaufzeit zeigen die Headphone (a), dass hochwertige Over-Ears nicht zwangsläufig ein Vermögen kosten müssen. Ganz frei von Schwächen ist der Kopfhörer zwar nicht, insgesamt liefert Nothing hier jedoch ein sehr rundes Gesamtpaket. Wer einen technisch gut ausgestatteten Over-Ear mit eigenständigem Design und außergewöhnlicher Ausdauer sucht, findet in den Headphone (a) einen zuverlässigen Begleiter im Alltag.

89,0%

Mit dem Headphone (1) hat Nothing im vergangenen Jahr einen überraschend starken Auftakt im Over-Ear-Segment hingelegt. Der Kopfhörer überzeugte unter anderem mit druckvollem Klang und starkem ANC; und mit seinem ungewöhnlichen Design zieht er zudem einige Blicke auf sich.

Nun legt der Hersteller nach: Mit dem Headphone (a) bringt Nothing erstmals ein Modell für die Mittelklasse auf den Markt. Optisch orientiert sich der neue Over-Ear klar am großen Bruder, wirkt insgesamt aber etwas dezenter. Auffällige Farben, transparente Designelemente und eine bewusst expressive Formensprache behält Nothing bei.

Gleichzeitig verspricht der Hersteller eine Ausstattung, die sich in wichtigen Punkten nicht hinter teureren Konkurrenzmodellen verstecken muss: Darunter Hi-Res-Audio via LDAC, adaptives Active Noise Cancelling und eine außergewöhnlich lange Akkulaufzeit. Wie gut das klappt, zeigt unser Test.

Nothing Headphone (a): Marktübersicht und Preis

Doch zunächst ein Blick auf den Preis und den Markt: Mit einem Preis von 159 Euro (UVP) ist der Headphone (a) nur etwa halb so teuer wie der erste Over-Ear-Kopfhörer des Herstellers und tritt in einem hart umkämpften Segment an.

Im Preisbereich unter 200 Euro konkurriert er unter anderem mit Modellen wie dem JBL Live 770NC, dem Accentum Plus Wireless oder dem Anker Soundcore Space One.

Aktive Geräuschunterdrückung, App-Anbindung und lange Akkulaufzeiten gehören auch in dieser Preisklasse inzwischen zum guten Ton. Nothing zieht hier mit, kombiniert bei den Headphone (a) aber ein ungewöhnliches, transparentes Design mit mechanischen Bedienelementen und einer Akkulaufzeit, die deutlich über dem Klassendurchschnitt liegt. Aber der Reihe nach.

Headphone (a) mit charakteristischem Design: Transparent, auffällig und typisch Nothing

Seit seiner Gründung im Jahr 2020 hat sich Nothing bewusst gegen austauschbares Technikdesign entschieden und genau das merkt man auch dem Headphone (a) an. Der Over-Ear übernimmt viele gestalterische Elemente des bisherigen Portfolios. Darunter transparente Akzente und die markant kantige Formsprache des Headphone (1).

nothing-headphone-1

Die Ohrmuscheln bestehen aus einem Kunststoffgehäuse mit hochglänzender Oberfläche. Anders als beim Headphone (1), bei dem Nothing auf Aluminium setzt, kommt hier aus Kostengründen nur Kunststoff zum Einsatz. Billig wirkt das Material dennoch nicht: Die Verarbeitung ist sauber und die Oberfläche vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Lediglich beim Justieren der Schiebearme hakte es hin und wieder, das könnte insgesamt noch etwas geschmeidiger laufen.

Beim Design gibt es ebenfalls kleine Unterschiede. Während beim großen Bruder Teile der internen Struktur wie das Batteriemodul sichtbar sind, verzichtet Nothing beim Headphone (a) darauf. Stattdessen ist der äußere Rand der Ohrmuschel transparent gehalten und greift damit den typischen Nothing-Look auf.

Nothing Headphone (a) Ohrmuscheln
Auch bei den Headphone (a) setzt Nothing auf Transparenz: Hier ist der äußere Rand der Ohrmuscheln im typischen Nothing-Look gehalten.
© connect

Unser Testmodell ist in einem zeitlosen Weiß gehalten. Daneben bietet Nothing den Kopfhörer auch in klassischem Schwarz an. Wer es etwas auffälliger mag, kann zur rosafarbenen Variante greifen oder zur limitierten Yellow-Version, die sich klar an eine modebewusste Zielgruppe richtet.

Gelungen finden wir dabei vor allem die Farbabstimmung innerhalb des Nothing-Ökosystems: Die pinke Variante passt hervorragend zu den ebenfalls neu vorgestellten Phone (4a) und Phone (4a) Pro, die den Farbton ebenfalls aufgreifen.

Lieferumfang, Verarbeitung und Tragekomfort

Die Konstruktion selbst wirkt solide: Die verstellbaren Schiebearme bestehen aus glasfaserverstärktem Nylon, die Polsterung der Ohrmuscheln und des Kopfbands besteht aus Memory-Foam und soll auch bei längerem Tragen einen hohen Tragekomfort bieten.

Nothing Headphone (a) Memory Foam
Die Ohrmuscheln sowie das Kopfband sind mit Memory-Foam gepolstert. Das sorgt für einen angenehmen Tragekomfort.
© connect

In der Praxis gelingt das allerdings nur teilweise, denn nach längerer Tragezeit beginnt der Kopfhörer an einigen Stellen leicht zu drücken. Das ist allerdings kein Wunder, denn mit einem Gewicht von über 300 Gramm gehören die Headphone (a) zu den schwersten Over-Ears ihrer Klasse.

Das Modell lässt sich zwar nicht zusammenfalten und auch ein robustes Case fehlt, für den Transport unterwegs legt Nothing aber immerhin einen kleinen Beutel bei, in dem sich der Kopfhörer verstauen lässt. Auch ein Klinkenkabel und ein USB-C-Kabel zum Aufladen sind im Lieferumfang enthalten.

Top ist außerdem der IP52-Schutz vor Staub und Spritzwasser. Die meisten Over-Ear-Kopfhörer verzichten auf eine IP-Zertifizierung. Ein paar leichte Regentropfen machen den Headphone (a) also nichts aus.

Nothing Headphone (a) mit Tasche
Ein robustes Case liefert Nothing nicht mit, immerhin eine Transport-Tasche gibt es aber.
© connect

Bedienung: Eine der besten Steuerungen im Kopfhörer-Segment

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist die Steuerung der Kopfhörer: Nothing übernimmt hier die Paddle-Steuerung, die uns bereits bei den Headphone (1) überzeugt hat: Die mechanischen Bedienelemente setzen sich aus einem Scrollrad, einer Wippe und einem frei belegbaren Button zusammen. Die Steuerung im Überblick:

  • Roller (Scrollrad): Lautstärke durch Rollen, Wiedergabe durch Druck, ANC-Modus durch langes Drücken
  • Paddle (Wippe): Vor- und Zurückspringen zwischen Titeln sowie schnelles Vor- und Zurückspulen
  • Button: frei belegbarer Zusatzknopf für Assistenten, Kameraauslöser oder App-Funktionen
Nothing Headphone (a) Paddle und Scroller
Dank Paddle und Scroller gestaltet sich die Bedienung an den Heapdhone (a) sehr komfortabel.
© connect

Die klare Trennung der Bedienelemente hat uns im Alltag besonders überzeugt: Durch unterschiedlich geformte Elemente für Titelsprung und Lautstärke lässt sich der Kopfhörer intuitiv bedienen. Darüber hinaus helfen akustische Rückmeldungen beim Unterscheiden der Modi.

App mit aufgeräumter Oberfläche und individuellen Einstellungsmöglichkeiten

Gerade die Kombination aus physischer Steuerung und umfangreicher App-Konfiguration gehört zu den stärkeren Seiten des Kopfhörers. Über die Nothing-X-App lassen sich viele Funktionen zusätzlich konfigurieren und individualisieren. Die App selbst kommt mit aufgeräumter Oberfläche daher und ist intuitiv aufgebaut. Alle Einstellungen und Funktionen sind schnell auffindbar, ohne sich ewig durch verschiedene Unterseiten tippen zu müssen.

Nothing Headphone (a) X-App
Die App bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und punktet obendrein mit einem aufgeräumten Interface.
© connect

Gut gefällt mir, dass man die App grundsätzlich auch ohne Benutzerkonto nutzen kann. In Verbindung mit einem Nothing Phone und einem Nothing-Konto lassen sich jedoch zusätzliche Features nutzen. So kann die frei belegbare Taste der Headphone (a) dann vielfältig eingesetzt werden: Ein kurzes Drücken startet den KI-Assistenten der Wahl, etwa Gemini oder ChatGPT. Alternativ lässt sich damit die Kamera des Smartphones auslösen. Auch der Essential Space auf dem Nothing Phone kann über die Taste aktiviert werden.

Klang: Druckvoller Bass und viel Anpassungsspielraum

Das wichtigste ist aber der Klang und der fällt zunächst sehr markant aus: In der Standardeinstellung besitzt er eine deutliche Bassbetonung, die bei hohen Lautstärken fast körperlich spürbar wird. Gleichzeitig verfügt der Kopfhörer über überdurchschnittlich hohe Lautstärkereserven.

Im Messlabor haben wir den Frequenzgang gemessen; dieser zeigt einen leicht welligen Verlauf in Mitten und Höhen, wodurch eine gewisse Eigenfärbung entsteht. Somit reicht es in der Klangbewertung nicht ganz für eine absolute Spitzenwertung.

Nothing Headphone (a) Frequenzgang
Im Diagramm zeigt sich: In der Standardeinstellung weist der Frequenzgang des Headphone (a) besonders im ANC-Modus eine starke Bassbetonung auf, während der leicht wellige Verlauf in den Mitten und Höhen für einen ausgeprägten Eigenklang sorgt.
© connect

Die gute Nachricht: Der Klang lässt sich sehr gut anpassen. Über den semi-parametrischen Acht-Band-Equalizer in der Nothing-X-App kann der Bass schnell auf ein ausgewogeneres Niveau reduziert werden. Mit etwas Feinarbeit lässt sich auch die Abstimmung der Mitten und Höhen verbessern. Dadurch entsteht ein deutlich harmonischeres Klangbild.

Wer keine Lust hat, selbst am Equalizer tätig zu werden, kann auch auf von der Nothing-Community erstellte Klangprofile zurückgreifen. So macht das Musikhören mit den Headphone (a) auch ohne eigenes Finetuning richtig Spaß. Und das über verschiedene Genres wie Rock, Pop oder Hip-Hop hinweg.

Spatial Audio und Features

Der Kopfhörer bietet außerdem statisches Spatial Audio, das eine räumlichere Klangbühne simuliert. Hier stehen zwei Modi zur Verfügung: Zum einen der "Cinema Mode" für eine breitere Klangbühne für Filme und der "Concert Mode" für ein stärkeres Live-Gefühl bei Musik. Zwar handelt es sich nicht um dynamisches Headtracking wie beim ersten Over-Ear-Modell des Herstellers, der Effekt sorgt dennoch für ein immersiveres Hörerlebnis.

nothing-headphone-1

ANC: Starke Dämpfung mit kleinen Einschränkungen

Die Geräuschunterdrückung nutzt ein hybrides System aus Feedforward- und Feedback-Mikrofonen und arbeitet adaptiv. Das klappt gut: Unsere Labor-Messungen zeigen eine insgesamt hohe Geräuschdämpfung mit klarer Schwerpunktwirkung im mittleren und hohen Frequenzbereich.

Im Tieftonbereich zwischen 50 und 100 Hz erzielt der Kopfhörer mit bis zu 20 dB ebenfalls eine solide Dämpfung. Im unteren Mittelton um 250 Hz fällt die Wirkung mit etwa 5 dB jedoch deutlich geringer aus, weshalb bestimmte Geräusche etwas stärker durchdringen können.

Im Durchschnitt erreichen die Headphone (a) eine Geräuschdämpfung von rund 16 dB, wodurch insbesondere Stimmen und viele typische Alltagsgeräusche effektiv reduziert werden. Rein messtechnisch bleiben die Kopfhörer damit allerdings ein Stück hinter den Headphone (1) mit 22 dB zurück, wobei diese mit einer UVP von 299 Euro auch in einer anderen Preisklasse spielen.

Insgesamt zeigt das ANC jedoch eine starke, wenn auch nicht vollständig gleichmäßige Dämpfung über alle Frequenzen hinweg. Neben dem adaptiven ANC lässt sich die Dämpfung in der App auch selbst regulieren.

Nothing Headphone (a) Messdiagramm ANC
Aufgrund der überdurchschnittlich hohen mechanischen Dämpfung bietet das ANC der Headphone (a) subjektiv eine überragend hohe Schalldämpfung. In den Messungen fällt der Effekt jedoch geringer aus, da er von der Schalleinfallsrichtung abhängt.
© connect

Wir konnten außerdem eine überdurchschnittlich hohe mechanische Isolation durch die Ohrpolster messen. Subjektiv wirkt die Geräuschunterdrückung daher besonders stark. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Die Effizienz des ANC hängt deutlich von der Einfallsrichtung des Schalls ab. Je nach Schalleinfallsrichtung fällt die Messung daher etwas weniger spektakulär aus, als das eigene Empfinden vermuten lässt.

Zusätzlich steht ein Transparenzmodus zur Verfügung, der Umgebungsgeräusche bewusst durchlässt, um Verkehrsgeräusche oder Durchsagen hören zu können. Die Transparenz fällt dabei mit einer Dämpfung von rund 2 dB solide aus. So klingen Umgebungsgeräusche größtenteils natürlich, auch wenn teilweise eine leichte Dämpfung bemerkbar ist. Gespräche im Alltag sind mit eingeschaltetem Transparenzmodus aber problemlos möglich.

Telefonie: KI hilft bei der Sprachverständlichkeit

Neben der Musikqualität ist bei Over-Ears auch die Sprachverständlichkeit für Telefonate relevant. Dazu setzt Nothing auf ein System mit drei Mikrofonen und KI-gestützter Geräuschunterdrückung. Die sogenannte Clear-Voice-Technologie wurde laut Hersteller mit über 28 Millionen realen Geräuschszenarien trainiert.

Dennoch haben die Headphone (a) wie die meisten Over-Ear-Kopfhörer teilweise Probleme bei der Sprachübertragung. Nicht immer wurde meine Stimme im Test zuverlässig übertragen. Für Vieltelefonierer eignet sich der Kopfhörer also nur bedingt.

Akkulaufzeit: Eine der größten Stärken

Die wahre Stärke der Headphone (a) liegt in ihrer enorm langen Akkulaufzeit. Mit einer Kapazität von 1.060 mAh erreicht der Over-Ear laut Hersteller:

  • bis zu 135 Stunden Wiedergabe ohne ANC
  • bis zu 75 Stunden mit ANC
  • bis zu 62 Stunden mit ANC und LDAC

Damit gehört der Kopfhörer aktuell zu den ausdauerndsten Modellen seiner Klasse.

Praktisch ist auch die Schnellladefunktion: Nur fünf Minuten am Stromkabel liefern genug Akku für weitere acht Stunden Wiedergabezeit. Eine vollständige Ladung dauert hingegen rund zwei Stunden.

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Konnektivität und Ausstattung

Bei der drahtlosen Verbindung setzt der Headphone (a) auf Bluetooth 5.4 und unterstützt mit AAC, SBC und LDAC die wichtigsten Audiocodecs für Smartphones und Computer. Besonders der von Sony entwickelte LDAC-Codec ermöglicht eine deutlich höhere Datenrate als klassische Bluetooth-Codecs und erlaubt die Übertragung von Hi-Res-Audio mit bis zu 24 Bit und 96 kHz. Voraussetzung ist allerdings ein kompatibles Android-Smartphone, da iPhones weiterhin ausschließlich auf AAC setzen.

Praktisch im Alltag ist die Dual-Device-Funktion: Der Kopfhörer unterstützt die Verbindung von zwei Geräten gleichzeitig, etwa mit Smartphone und Laptop. Wechselt beispielsweise ein Anruf auf dem Smartphone ein, pausiert die Musikwiedergabe am Computer automatisch. Wichtig zu wissen: Die Funktion muss erst über die App aktiviert werden.

Zusätzlich unterstützt der Headphone (a) Google Fast Pair sowie Microsoft Swift Pair, wodurch sich der Kopfhörer besonders schnell mit Android-Geräten oder Windows-PCs koppeln lässt. Für Gaming oder Videos steht außerdem ein Low-Latency-Modus bereit, der die Verzögerung zwischen Bild und Ton reduziert.

Nothing Headphone (a) Anschlüsse
Die Headphone (a) verfügen über einen USB-C- und einen klassischen Klinkenanschluss.
© connect

Neben der drahtlosen Nutzung bietet Nothing auch klassische Anschlussmöglichkeiten: Über den 3,5-mm-Klinkenanschluss kann der Kopfhörer kabelgebunden betrieben werden, während der USB-C-Port sowohl zum Laden als auch für USB-Audio genutzt werden kann. Dadurch lässt sich der Headphone (a) bei Bedarf auch direkt als kabelgebundener Kopfhörer am Computer einsetzen. Entsprechende Kabel legt Nothing bei.

Insgesamt bietet der Headphone (a) eine für seine Preisklasse sehr solide Konnektivitätsausstattung. Lediglich neuere Bluetooth-Features wie Bluetooth LE Audio oder Auracast fehlen. Diese finden sich bislang allerdings überwiegend in teureren Premium-Modellen; dass sie bei den Headphone (a) mit einer UVP von 159 Euro fehlen, ist also wenig verwunderlich und kein echtes Manko. Der Vollständigkeit halber wollen wir es an dieser Stelle trotzdem erwähnen.

Online-Siegel
Sehr Gut
Einzeltest
NothingHeadphone (a)
Over-Ear-Kopfhörer
März 2026 Zum Produkt

Fazit: Design-Statement mit enormer Ausdauer

Mit dem Headphone (a) bringt Nothing einen Over-Ear auf den Markt, der sich bewusst von der Masse abhebt. Das teiltransparente Design, die farbigen Varianten und die außerordentlich intuitive und zuverlässige Bedienung machen ihn zu einem echten Charaktermodell.

Im Test überzeugt der Kopfhörer vor allem durch seine extrem lange Akkulaufzeit und ein starkes ANC. Der Sound ist insgesamt gut, ab Werk zwar etwas bassbetont und nicht vollkommen neutral, das lässt sich aber über den umfangreichen Equalizer gut anpassen.

Unterm Strich liefert Nothing damit ein sehr rundes Gesamtpaket für den Alltag: Wer einen technisch gut ausgestatteten Over-Ear mit eigenständigem Design und außergewöhnlicher Ausdauer sucht, wird hier fündig. Bei Nothing scheint der Name dabei Programm zu sein, zumindest in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit markantem Design, überzeugendem ANC und ausdauernder Batterie zeigen die Headphone (a), dass hochwertige Over-Ears im mittleren Preissegment kein Ding der Unmöglichkeit sind.

Nothing Headphone (a): Messergebnisse

Kategorie Messwerte
Preis (Euro)159
GRÖßE UND GEWICHT
Abmessungen Case (L x B x H in mm)270 x 230 x 15
Gewicht Kopfhörer/Case(Gramm)314/30
CONNECTIVITY
Bluetooth/Multipoint-Anbindung5.4/+
Audio-CodecsSBC/AAC/LDAC
MESSWERTE
Ausdauer (h:mm)62:00
max. Lautstärke (dB)110
mittlere Dämpfung ohne ANC (dB)/mit ANC (dB)6/15
mittlere Dämpfung Voice Through (dB)2
SPRACHQUALITÄT TELEFONIE (Senden/Empfangen)
Klang (MOS/max. 5)2,6/3,1
Geräuschunterdrückung Straße (MOS/max. 5)2,6
Geräuschunterdrückung Kneipe (MOS/max. 5)1,6

Nothing Headphone (a): Testergebnisse

Kategorie Testergebnisse und Punkte
AUSDAUER (85)85 (überragend)
AUSSTATTUNG (125)119 (überragend)
Connectivity (10)8 (gut)
Bedienung und Funktion (70)66 (sehr gut)
Smartphone-App & Einstellungen (30)30 (überragend)
Lieferumfang (15)15 (überragend)
HANDHABUNG (75)66 (sehr gut)
Handlichkeit (50)43 (sehr gut)
Tragekomfortgut
Halt am Ohrgut
Verarbeitungsqualität (25)24 (überragend)
MESSWERTE (215)174 (gut)
max. Lautstärke (30)30 (überragend)
Geräuschdämpfung (50)38 (gut)
Dämpfung Voice Through (10)8 (gut)
Frequenzgang und Verzerrungen (8)5 (ausreichend)
Telefonieakustik (22)13 (ordentlich)
Klangurteil (95)gut (80)
connect-URTEIL max. 500sehr gut (445)