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IP-Sicherheitskamera

Reolink TrackFlex Floodlight WiFi im Test

Im Produktnamen stecken bereits die wichtigsten Funktionen: Schwenk-Neige- Motorik, Flutlicht und Wi-Fi 6. Hier unser Test.

Autor: Hannes Rügheimer • 10.3.2026 • ca. 1:30 Min

Online-Siegel
Sehr gut
IP-Sicherheitskamera
ReolinkTrackFlex Floodlight WiFi
März 2026 Zum Produkt
Reolink TrackFlex Floodlight WiFi im Test
Wachsamer Aufpasser: Mit Doppel-Flutlicht und Doppel- Kamera entgeht der TrackFlex Floodlight WiFi bei der Überwachung von Außenbereichen nichts.
© Reolink
Frag’ die KI

Die Trackflex Floodlight WiFi ist das erst Ende Januar vorgestellte Outdoor-Topmodell des aufstrebenden chinesischen Anbieters Reolink. Das Gerät bietet viel Technik, die mit einer UVP von 240 Euro aber auch ihren Preis hat. Zum Testzeitpunkt galt noch ein „Early-Bird-Rabatt“, der den Preis auf...

Pro

  • Sehr gute Bild- und Tonqualität,
  • hohe Bildauflösung
  • Zusätzliche Tele-Optik für hohe
  • Bildauflösung bei Zoom
  • Wi-Fi 6 mit 2,4 und 5 GHz
  • Viele Speicheroptionen
  • Lokale KI-Erkennung ohne Abo
  • KI-Suche „ReoNeura“ auf NVR
  • und in der Cloud
  • Gegensprechen und Sirene
  • Auf Wunsch 24/7-Überwachg.

Contra

  • kein Patrouillen-Modus
  • Wenig Dritt-Plattformen (bislang
  • nur Google Assistant)

Fazit

Die Reolink TrackFlex Floodlight WiFi überzeugt mit 4K-Bildqualität, zusätzlicher Tele-Linse und motorischem Autotracking für eine flexible Außenüberwachung. Starke Flutlichter, viele Speicheroptionen und mehrere KI-Funktionen – inklusive intelligenter Videosuche – machen sie sehr vielseitig. Der recht hohe Preis relativiert sich durch die umfangreiche Ausstattung. connect-Urteil: sehr gut (458 von 500 Punkten)

91,6%

Die Trackflex Floodlight WiFi ist das erst Ende Januar vorgestellte Outdoor-Topmodell des aufstrebenden chinesischen Anbieters Reolink. Das Gerät bietet viel Technik, die mit einer UVP von 240 Euro aber auch ihren Preis hat. Zum Testzeitpunkt galt noch ein „Early-Bird-Rabatt“, der den Preis auf 190 Euro reduziert.

Die motorisch schwenkbase Kameraeinheit verbindet eine 4K-Weitwinkel-Hauptoptik (3840 x 2160 Pixel) und eine 2K-Tele-Linse (1920 x 1080). Letztere bietet optisch 3-fachen Zoom oder „hybrid“ 6-fach. Der Bildwinkel beträgt 104 Grad, was zusammen mit dem beweglichen Kamerakopf aber durchaus reicht.

Reolink TrackFlex Floodlight WiFi im Test: App Screenshot
Doppelauge: Die Bildsignale von Haupt- und Telekamera lassen sich in der Reolink-App auf Wunsch auch nebeneinander anzeigen.
© connect

Charakteristisch sind die beiden großen Flutlichter, deren Farbtemperatur sich über die App zwischen Kaltweiß (3000 Kelvin) und fast Orange (6000 Kelvin) einstellen lässt. Allzu viel praktischen Nutzen bietet dies allerdings nicht.

Zur Energieversorgung wird die Kamera fest mit einem Stromanschluss verbunden. Luxuriös, aber durchaus praktisch ist, dass sich für das Setup über eine USB-C-Buchse auch ein Netzteil anschließen lässt, das im späteren Alltagsbetrieb dann allerdings keine Rolle mehr spielt. Kontakt zum Heimnetz nimmt das Gerät per Wi-Fi 6 auf, wobei beide WLAN-Frequenzen 2,4 und 5 GHz unterstützt werden.

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ReolinkTrackFlex Floodlight WiFi
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Mehrere KI-Funktionen

Erkannten Objekten kann die Motorik per Autotracking folgen. Zudem ist es möglich, in der App mehrere Bild-Positionen zu definieren. Allerdings steht dabei zumindest bislang kein Patrouillen-Modus zur Verfügung. Zum Speichern der Aufnahmen lässt sich im Kamerakopf eine microSD-Karte einsetzen, zusätzlich werden auch NAS-Systeme sowie NVRs (Network Video Recorder) und ein Cloud-Speicher von Reolink unterstützt.

KI-Funktionen bietet die Trackflex Floodlight WiFi gleich mehrere: Zum einen gibt es die mittlerweile schon fast übliche lokale Erkennung und Unterscheidung von Menschen, Haustieren und Fahrzeugen, auf deren Basis sich die Benachrichtigung in der Reolink-App individuell filtern lässt. Zum anderen bieten die Speicheroptionen NVR und Cloud eine KI-gestützte Suche nach „ReoNeura“.

Damit lassen sich die gespeichten Aufnahmen mit Prompts bzw. Schlagworten wie „Paketlieferant in blauer Uniform“ oder „kleiner weißer Hund“ durchforsten. Dies ist besonders hilfreich, wenn man bei geeigneter Speicherkapazität die Option zur 24/7-Überwachung nutzt. Für diesen Fall gibt es allerdings auch eine Automatik, die besonders charakterische Aufnahmen vorselektiert.

Technische Details & Testergebnisse: Reolink TrackFlex Floodlight WiFi

IP-Kameras
MarkeReolink
ModellTrackFlex Floodlight WiFi
unverbindliche Preisempfehlung (Euro)240
Infos im Internetreolink.com/de
AUSSTATTUNG
geeignet fürOutdoor
StromversorgungStromkabel
motorisch schwenken/neigen+ (355°)/+ (50°)
Zoom+ (bis zu 6-fach, digital)
Infrarot-LEDs (Nachtsicht-Modus)/Video-Licht+/+
Kameraauflösung/Blickwinkel3840 x 2160 /104°
IR-Cut-Filter (Gegenlicht-Filter)+
Mikrofon/Lautsprecher+/+
Onboard-SpeichermicroSDHC-Card
Bewegungserkennung/mit Zonen/Geräuscherkennung+/+/-
KI-ErkennungPersonen, Tiere, Fahrz. (lokal)
BenachrichtigungsfunktionenPush-Mitteilung über App, E-Mail
FTP-Upload/Cloud-Recording/zeitsteuerte Überwachung+/+/+
KOMMUNIKATION/BEDIENUNG
Ethernet/WLAN (Standard)/2,4 GHz/5 GHz-/+ (Wi-Fi 6)/+/+
WLAN-VerschlüsselungWEP/WPA/WPA2/WPA3
App (Betriebssysteme)iOS, Android
Privatsphäre überSoftware+mechanisch
Ersteinrichtung überApp
Alexa/Google Assistant/IFTTT-/+/+
Messwerte
gemessener Stromverbrauch6 Watt
Testergebnisse
AUSSTATTUNG max. 250236
KONFIGURATION/STROMVERBR. max. 10092
LOKALE TOOLS: FUNKTIONEN max. 4025
LOKALE TOOLS: BEDIENUNG max. 3533
APPS: FUNKTIONEN max. 4040
APPS: BEDIENUNG max. 3532
URTEIL max. 500458, sehr gut
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