Outdoor-Smartphone Fossibot F113 im Test
Das robuste Outdoor-Smartphone Fossibot F113 bietet hochauflösende Fotos für Tag und Nacht. Dazu gehört eine Infrarot-Nachtsicht über 50 Meter und ein Akku mit langer Laufzeit.
In sein Outdoor-Smartphone F113 hat Fossibot alles reingepackt, was für einen längeren Ausflug in die Wildnis nützlich ist. Ein Corning Gorilla Glass etwa schützt vor Kratzern und Stößen. Außerdem besitzt das Handy Zertifikate, dass es wasser- und staubdicht ist, sowie nach einem Sturz nicht ...
In sein Outdoor-Smartphone F113 hat Fossibot alles reingepackt, was für einen längeren Ausflug in die Wildnis nützlich ist. Ein Corning Gorilla Glass etwa schützt vor Kratzern und Stößen. Außerdem besitzt das Handy Zertifikate, dass es wasser- und staubdicht ist, sowie nach einem Sturz nicht gleich kaputt geht.
Weitere Outdoor-Funktionen: ein Barometer für die Höhenmessung und Wettervorhersage, eine 50-Meter Taschenlampe sowie ein digitaler Kompass sind integriert. Außerdem gibt es hochwertige Kameras, inklusive der weitreichenden Nachtsichtkamera. Ein 20.000 mAh-Akku sorgt dafür, dass nicht zwischendrin das Handy ausgeht.
Das Fossibot F113 unterstützt 5G, FDD-LTE und TDD-LTE beim Telefonieren. Zudem bietet es eine Dual-SIM-Unterstützung und hat einen microSD-Slot, über den sich bis zu 2TByte zusätzlicher Speicher anschließen lassen.
Kamerasysteme
Das Smartphone verfügt über ein Quad-Kamerasystem, das aus der 50-Megapixel-Hauptkamera Sony IMX766 mit PDAF, der 32-Megapixel-Frontkamera Sony IMX616, einer 5-Megapixel-Makro-Kamera (2 cm Nahaufnahme) und der 64-Megapixel-Infrarot-Nachtsichtkamera besteht.
Die 50-und die 32 Megapixel-Kameras bieten eine hohe Auflösung. Im Vergleich mit dem Kamerasystems des Smartphones Samsung Galaxy A56 5G bringen die beiden Kameras eine vergleichbare Auflösung. Störend fanden wir, dass die Fossibot F113 einen verzögerten Autofokus hat. Das kann zu verwackelten Bildern führen. Anwender sollten am besten immer mehrere Bilder hintereinander schießen, um das zu kompensieren.
Bei Licht waren die Ergebnisse der Hauptkameras deutlich besser. Das ist aber verständlich, da die F113 für die Dunkelheit eine eigene Nachtsichtkamera besitzt. Und diese machte in Dunkeln sehr scharfe Bilder. Damit liefert das Smartphone Tag und Nacht detailreiche hochauflösende Fotos.
Nachtsichtreichweite von 50 Meter
Mit seiner Reichweite von 50 Metern für die Nachtsichtkamera unterscheidet sich das Smartphone von anderen Handys mit Nachtsicht, bei denen die Reichweite auf 10 bis 15 Meter begrenzt sind. Die größere Reichweite erreicht das F113 die Kombination eines 3W-IR-Lampe mit einer auf maximale Reichweite abgestimmten Sensorik. Andere IR-Smartphones haben in der Regel nur 0,5 bis 1 Watt-IR-Lampen verbaut.
Wie lange hält der Akku?
Laut Herstellerangaben hat der 20.000 mAh-Akku bei normaler Nutzung eine Woche lang Strom. Bei kontinuierlicher Nutzung der Nachtsichtfunktion soll er für etwa 8 bis10 Stunden reichen. Im Test verwendeten wir eine LTE-Karte und ein angeschaltetes GPS, um einen höheren Stromverbrauch zu erreichen. Bei einem Entladezeitraum von 893 Minuten fielen die Akkuprozente des Geräts dabei von 97 Prozent auf 65 Prozent.
Die mAh-Anzeige des F113 kann man leider nicht direkt verwenden, da Fossibot wie Samsung hier mit einem Faktor rechnet (vermutlich 7), und nicht mit die echten Werte verwendet. In der Fossibot-Anzeige sind die mAh von 2857 (97 Prozent) auf 1914 (65 Prozent) gefallen.
Die maximale Temperatur lag bei 28 °C bei Minute 2 des Tests, also gleich am Anfang. Das bedeutet, dass es fast keine Temperaturänderung über die ganze Entladezeit gab, was sehr gut ist. Der Mix, der bei der Entladezeit lief bestand aus 44 Prozent Video, 18 Prozent Audio, 4 Prozent Scrollen, 18 Prozent Webnutzung und 16 Prozent Diaschau.
Weil die Entladekurve ziemlich kontinuierlich linear verläuft, kann man den weiteren Verlauf sehr gut interpolieren. Hochgerechnet bedeutet das für die Entladung, dass die Versprechen des Herstellers gehalten werden.
Display und Audio
Ein Vorteil der Größe des Gerätes ist der Platz für ein großes Display mit 6,78 Zoll (FHD+-IPS-Display), was 17,22 cm entspricht, mit einer Auflösung von 1080 x 2400 Pixeln und 120 Hz Bildwiederholfrequenz (396 ppi, 16,7 Mio. Farben). Darauf lassen sich alle Fotos direkt anschauen und Details vergrößern.
Für die Wiedergabe von Stimmen, Geräuschen und Musik sorgt der Stereolautsprecher mit bis zu 110 dB. Das sorgt für einen klaren Klang, auch in lauten Umgebungen.
Fazit
Das Fossibot F113 glänzt mit seiner Nachtsichtkamera und der langen Akkulaufzeit. Die restliche Ausstattung ist solide und vergleichbar mit anderen Smartphones in der Preisklasse. Mit seiner Größe und dem Gewicht von 700 Gramm ist das Spezial-Smartphone eher etwas für die Spezialanwendungen, etwa Outdoor-Erlebnisse, oder die Arbeit im Industrie- und Baubereich. Das Smartphone bietet ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Apps für den Outdooreinsatz
Um mit einem Smartphone die Natur zu erkunden, stehen mittlerweile viele Spezial-Apps zur Verfügung, etwas zur Orientierung, zum Erkennen von Vögeln, Pflanzen und Wildtieren. Außerdem gibt Apps für Geocaching, dem Erkennen von Sternbildern, der Wettervorhersage und der Notfallrettung. Wir geben Ihnen für jede Kategorie eine Empfehlung. Viele der Apps sind kostenpflichtig.
Auswahl für Outdoor-Apps
| Aufgabe | App |
|---|---|
| Tourenplaner | Komoot (iOS/Android) |
| Tierspuren zuordnen | trackkidentifier (iOS/Android) |
| Vögel am Aussehen und an der Stimme erkennen | Picture Bird (iOS/Android) |
| Tiererkennung | Animal Identifier (iOS/Android) |
| Vorsage von Wind- und Tieraktivität | Jagdgefährte (iOS/Android) |
| Pflanzenerkennung | Plantify (iOS/Android) |
| Pilzerkennung | Mushroomizer (iOS/Android) |
| Helfer beim Geocaching | Geocaching (iOS/Android) |
| Pflanzen erkennen | Flora Incognita (iOS/Android) |
| Tiere und Pflanzen erkennen | Naturblick (iOS/Android) |
| Vögel erkennen | Nabu Vogelwelt (iOS/Android) |
| Berggipfel erkennen | PeakFinder (iOS/Android) |
| Sternbilder erkennen | Sky Tonight (iOS/Android) |
| Wettervorhersagen | DWD WarnWetter (iOS/Android) |
| SOS EU Alp | Rettungsapp für die Alpen (iOS/Android) |
| Naturbeobachtungen melden | Nabu|naturgucker Meldeapp (iOS/Android) |
| Erkennung mit Google Lens | Den Bilder-Apps mit ihren Datenbanken macht mittlerweile auch Google Lens Konkurrenz. Die Technologie, die in vielen Google-Anwendungen integriert ist, ermöglicht es mithilfe der Kamera oder von Bildern Dinge zu erkennen. Zusammen mit Googles Künstlicher Intelligenz Gemini lassen sich so Gegenstände, Pflanzen und Tiere erkennen und mit weitergehenden Informationen ergänzen. Nach der Installation gibt es in der Google-Suche hinter dem Mikrofon den Google-Lens-Button (es sieht aus wie ein Kamera-Icon in einem Rahmen). Danach richten Sie die Kamera auf die Pflanze oder das Tier. Tippen Sie im Foto darauf. Das funktioniert auch mit vorhandenen Fotos. |
Technische Daten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Akkukapazität | 20.000 mAh |
| Verstärker | 110 dB Stereo-Lautsprecher bis zu 110 dB Lautstärke |
| Nachtsicht | 64MP Long-Range Nachtsichtkamera |
| Display | 6,78 Zoll 120Hz 2.4K FHD+ IPS Display |
| Zertifizierungen | IP68, IP68 & IP69K, MIL-STD-810H |
| CPU | MediaTek Dimensity 7050 6nm 5G Octa-Core Prozessor |
| Gewicht | 700 Gramm |
| RAM | 36 GByte (12 GByte physisch + bis zu 24 GByte erweiterbar) |
| Festplatte | 256 GByte |
| microSD-Karte | Unterstützung bis zu 2 TByte |
| Hauptkamera | 50 Megapixel |
