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Notebook-Test

Samsung Galaxy Book 6 Pro im Test: Noch schneller noch länger unterwegs

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Ein starkes Notebook war Samsungs Galaxy Book Pro schon im letzten Jahr, aber in diesem kommt noch ein ganz besonderer Wert hinzu: eine grandiose Akkulaufzeit.

Autor: Rainer Müller • 18.2.2026 • ca. 4:05 Min

Online-Siegel
überragend
Einzeltest
SamsungGalaxy Book6 Pro
Notebooks
Februar 2026
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Samsung Galaxy Book 6 Pro: Bekannte Optik mit überraschendem Innenleben.
© Samsung
Frag’ die KI

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert zwischen der fünften und der sechsten Generation des Galaxy Book Pro. Auch die aktuelle Version kommt in dem typischen Design im eleganten Aluminiummantel der Laptop-Serie. Auch an der famosen Verarbeitungsqualität und Stabilität des Notebooks h...

Pro

  • hochwertiges, robustes „Clamshell“-Notebook
  • leistungsstarker, KI-unterstützter Prozessor
  • tolle Grafikleistung
  • hervorragende Akkulaufzeit
  • hochauflösender, kon­trast­reicher OLED-Touchscreen mit bis zu 120 Hz
  • Lüfter nur selten in Betrieb
  • zahlreiche Schnittstellen
  • diverse KI-Features
  • toller Sound

Contra

  • kein Kartenleser
  • kein Nummernblock (trotz 16-Zoll-Format)

Fazit

connect-Urteil: überragend (483 von 500 Punkten) | Was zunächst wie ein unscheinbares Upgrade aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein deutlich verbessertes Produkt: Vor allem dem Zuwachs an Leistung und Ausdauer verdankt das Galaxy Book 6 Pro gegenüber dem Vorgänger ein noch besseres Testergebnis und insgesamt die Gesamtnote „überragend“. Der hohe Preis ist jedenfalls durchaus gerechtfertigt.

96,6%

Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert zwischen der fünften und der sechsten Generation des Galaxy Book Pro. Auch die aktuelle Version kommt in dem typischen Design im eleganten Aluminiummantel der Laptop-Serie. Auch an der famosen Verarbeitungsqualität und Stabilität des Notebooks hat sich nichts verändert.

Doch schon, wenn man beide Geräte nebeneinander platziert, erkennt man den ersten Unterschied: Denn Samsung hat seinem Pro-Modell bei in etwa gleichbleibendem Gewicht eine Schlankheitskur verpasst. Die getestete 16-Zoll-Variante – das Notebook gibt es wie gehabt alternativ auch mit 14 Zoll – hat gegenüber dem Vorgänger vier Millimeter an Tiefe, vor allem aber auch fast einen Millimeter an Bauhöhe verloren, was einer Volumenreduktion um fast 10 Prozent entspricht.

Deutlicher Performance-Zuwachs

Wer nun meint, dass Samsung auch unter der Haube abgespeckt hat, täuscht sich gewaltig. Ganz im Gegenteil: Denn das Upgrade toppt die bereits starke Performance des Vorjahresmodells noch einmal deutlich. Verantwortlich dafür ist die neue Recheneinheit von Intel. Der von 16 GB Arbeitsspeicher unterstützte Core Ultra X7 358H ist eine speziell für Notebooks entwickeltes High-End-SoC (System in a Chip) aus der sogenannten Panther-Lake-Familie des Chiplieferanten, der im neuen 18A-Prozess gefertigt wird. Der Prozessor verfügt über insgesamt 16 Kerne, eine NPU (Neural Processing Unit) mit 15 TOPs sorgt für die integrierten KI-Fähigkeiten.

Bei den Benchmarks, mit deren Hilfe wir die Leistung von Notebooks bewerten, lässt sich jedenfalls ein Performance-Zuwachs von über 30 Prozent messen. Das gilt auch für die Grafikleistung, obwohl nach wie vor ein integrierte Grafik-Einheit verbaut ist. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine Intel Arc B390, eine der stärksten ihrer Art.

Verbesserte Lüftertechnologie

Damit die Kombination aus stärkerer Recheneinheit und reduziertem Innenraum im Betrieb keine Probleme bereiten, hat Samsung an der Lüfter-Technologie geschraubt. Ein vergrößertes Einlassgitter optimiert die Luftzirkulation. Das zeigt sich auch daran, dass sich der Lüfter nur noch selten, nämlich im Lastbetrieb akustisch bemerkbar macht.

Zudem bietet Samsung in den Systemeinstellungen die Option, komplett lautlos, sprich: ohne Lüftertätigkeit zu arbeiten, was naturgemäß auf Kosten der Performance geht. Bei normaler Nutzung mit Office und Co. ist das aber weitgehend irrelevant.

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Schlankheitskur: Das Galaxy Book 6 Pro ist um einen knappen Millimeter dünner als der Vorgänger.
© Samsung

Display strahlt noch heller

Fortschritte gibt es auch beim Display. Es handelt sich nach wie vor um ein Touch-fähiges, kontrastreiches OLED mit einer Auflösung von 2880 x 1800 Pixeln, das nun aber deutlich heller strahlt als beim Vorgängermodell. Im regulären Betrieb haben wir knapp 500 cd/m2 und damit rund 100 cd/m2 mehrgemessen als beim Galaxy Book 5 Pro, wobei alles Bereiche des Bildschirms gleichmäßig ausgeleuchtet werden.

Eine adaptive Bildwiederholrate von 30 bis maximal 120 Hertz sorgt für flüssige Bewegungen, reduziert aber gleichzeitig den Stromverbrauch. Im HDR-Modus kommt zusätzlich ein sogenannter „Vision Booster“ zum Einsatz, der das Umgebungslicht und Inhalte analysiert, um vor allem die Lesbarkeit und Farbwirkung bei direkter Sonneneinstrahlung zu verbessern.

Lautsprecher statt Nummernblock

An der weiteren Ausstattung hat sich wenig getan– Bewährtes muss man auch nicht ohne Not verändern. An den Geräteseiten finden sich wieder insgesamt drei schnelle USB-Ports, einer davon im USB-A- und zwei im USB-C-Format. Letztere unterstützen beide den Thunderbolt-4-Standard, was besonders schnelle Datenübertragungen garantiert und ergänzend zum HDMI-Stecker weitere Videoausgabemöglichkeiten und per Adapter auch einen LAN-Anschluss bietet.

Drahtlos verbindet sich das Galaxy Book Pro weiterhin per Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4. Die Webcam löst wie gehabt mit 2,1 Megapixeln auf und sorgt so für eine mehr als ordentliche Bildqualität bei Webmeetings. Von der Ausstattungsliste gestrichen wurde dagegen der Kartenleser, den es nur noch in der Ultra-Variante der Galaxy Books gibt. Dafür ist mit einem satten Gigabyte reichlich SSD-Speicher an Bord.

Nicht ganz identisch zur 5er-Version sind die Eingabegeräte des neuen Galaxy Book Pro. Es verfügt nun über ein riesiges haptisches Touchpad, das sehr präzise reagiert. Vergeblich sucht man dagegen den Nummernblock neben der angenehm tippbaren Tastatur, der zugunsten der zwei zusätzlichen nach oben abstrahlenden Lautsprecher ersatzlos gestrichen wurde. Samsung hat den Nutzwert eines besseren Klangs (den das Gerät tatsächlich verbreitet) also höher gewichtet als den Nutzwert des Nummernblocks.

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Zusätzliche Lautsprecher statt Nummernblock: Samsung setzt neue Prioritäten.
© Samsung

Ausdauer: Zwei Tage ohne Steckdose

Das sind aber nur Randaspekte angesichts des enormen Nutzwertzuwachses, den Samsung den Anwendern an anderer Stelle spendiert: nämlich bei der Ausdauer. War die Akkulaufzeit schon beim Galaxy Book 5 Pro im „Modern Office“-Szenario mit rund 13 Stunden mehr als ausreichend, um einen kompletten Arbeitstag ohne Steckdose zu bestreiten, hält die 6er Version bei normaler Nutzung nun sogar mehr als 18 Stunden durch. Wir sprechen hier also von zwei ganzen Arbeitstagen, und bei reinem Videokonsum ist noch einiges mehr drin.

An der Akkukapazität kann dieser Zuwachs an Ausdauer nur bedingt liegen, diese hat sich nur geringfügig von 76 auf 78 Wh erhöht. Entscheidender dürften der deutlich intelligentere und damit effizientere Umgang mit den Systemressourcen sein, der mit der neuen Chipgeneration einhergeht. Auch die reduzierte Lüftertätigkeit könnte dabei eine Rolle spielen. Geladen wird übrigens mit einem 65-Watt-Netzteil, das den Akku des Notebooks zügig wieder auftankt.

KI kommt übrigens nicht nur prozessorseitig ins Spiel, um die Systemeffizienz zu steigern, sie unterstützt den Anwender auch funktional, beispielsweise in Form des Werkzeugs „AI Select“, mit dessen Hilfe man zu Texten oder Bildern, die man per Fingertipp auf dem Touchscreen markiert, zusätzliche kontextuelle Informationen bekommt. Ein Teil der implementierten KI-Funktionen sind Cloud-basiert, benötigen zur Ausführung also das Internet, andere lassen sich lokal ausführen.

Fazit

Was zunächst wie ein unscheinbares Upgrade aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein deutlich verbessertes Produkt: Vor allem dem Zuwachs an Leistung und Ausdauer verdankt das Galaxy Book 6 Pro gegenüber dem Vorgänger ein noch besseres Testergebnis und insgesamt die Gesamtnote „überragend“. Der hohe Preis ist jedenfalls durchaus gerechtfertigt.

Online-Siegel
überragend
Einzeltest
SamsungGalaxy Book6 Pro
Notebooks
Februar 2026

Samsung Galaxy Book6 Pro

Ausstattung und Messwerte
Preis (UVP/Testkonfiguration)2499 Euro
System
ProzessorIntel Core Ultra X7 358H
Prozessorkerne/Turbo-Boost (GHz)16/4,8
Grafik (GPU)Intel Arc 130 B390
BetriebssystemWindows 11 Home
relative Systemleistung100%
relative Grafikleistung100%
Speicher
Datenspeicher (Typ/Kapazität) (GB)SSD/1024
durchschnittliche Leserate (MB/s)541
Hauptspeicher (Typ/Kapazität) (GB)LPDDR5X/32
optisches Laufwerk-
Display
Touchscreen/Stiftbedienung/Stift im Lieferumfang+/-/-
Bildschirmdiagonale (Zoll)16,0
Auflösung/Pixeldichte (Pixel/ppi)2880 x 1800/212
Helligkeit: maximal/durchschnittlich (cd/m2)495/495
Schnittstellen
digitaler AV-AusgangHDMI
USB 2.0/USB 3.x (Typ-A)-/1
USB 3.x bzw. 4 (Typ-C)/Thunderbolt 42/2
Kartenleser (Slot)nein
Kopfhöreranschluss/MikrofonanschlussHeadset/+
Mobilfunkmodem/WLAN-Standard/Bluetooth-/Wi-Fi 7/5.4
Ethernet (LAN)/Dockingstation-/+
Features
Tastaturbeleuchtung/Nummernblock+/+
Frontkamera (Webcam)/Auflösung (Megapixel)+/2,1
TPM-Modul/Smartcard/Kensington-Anschluss+/-/-
Sensor: Helligkeit/Gyroskop+/-
Fingerprint-Reader/IR-Kamera (Windows Hello)+/-
Strom und Akku
Akkukapazität (Wh)78
typische Laufzeit (Szenario „Modern Office“) (min)1093
Netzteil (Leistung) (W)65
Größe und Gewicht
Abmessungen (B x H x T in mm)357 x 12 x 248
Gewicht Rechner/Netzteil (in Gramm)1618/162

Testergebnisse

Kategorie Punkte/Wertung
Ausdauer max. 125 überragend (125)
Ausstattung max. 125überragend (122)
System max. 1010
Massenspeicher max. 3030
Display max. 4545
Schnittstellen max. 2525
Features max. 107
Software max. 55
Handhabung max. 125sehr gut (111)
Handlichkeit max. 5545
Bedienung max. 4036
Qualität max. 3030
Leistung max. 125überragend (125)
Messwerte System max. 100100
Messwerte Grafik max. 25 25
URTEIL max. 500überragend (483)
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