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Testbericht

Subwoofer Velodyne MicroVee

Der Velodyne überzeugt mit seiner zwingenden Dynamik auch bei Filmzenen

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© Archiv

Der amerikanische Tieftonspezialist Velodyne setzt in seinen größeren Serien auch geschlossene Gehäuse, großen Hub und Leistung im Kilowatt-Bereich ein. Beim MicroVee würde das ob seiner minimalen Membranfläche an Grenzen stoßen, sofern kein Bassreflex unterstützt. Die Physik setzt dem Einsatz eines Rohrs allerdings Grenzen: Es wäre so klein dimensioniert, dass fast zwangsläufig Kompression und Störgeräusche aufträten.

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© H.Härle

Der Velodyne trumpft mit Ausstattungsvielfalt

Der Königsweg für Velodyne ist daher die Wahl zweier Passivmembranen, also Lautsprecherchassis ohne eigenen Antrieb - sie sitzen in den Seitenwänden des MicroVee und erbringen ohne Nebenwirkungen einen zusätzlichen Pegelschub unterhalb von 50 Hertz wie eine Entlastung des aktiven Chassis. Das muss ohnehin Schwerstarbeit leisten - lediglich 14 Zentimeter misst die angetriebene Aluminiummembran, stolze 600 Watt Dauerleistung muss sie im Ernstfall in viel Wärme und wenig Schallenergie verwandeln können. Damit der Verstärker nicht zusätzlich heizt, ist das Metall-Gehäuse zugleich Kühlkörper und mit entsprechenden Rippen versehen. 

Hörtest

Der Velodyne Micro Vee erreichte bei Madonnas Paradestück "Ray Of Light" zwar nicht die untersten Töne, lieferte aber insgesamt eine dynamischere und in den Bassimpulsen auch härtere Vorstellung als seine beiden Kollegen.

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Da geht freilich quantitativ noch mehr, der Nubert AW-560 (AUDIO 4/08) zeigte mit fetten Bassimpulsen seine Autorität. Kein Wunder, bringt er doch auch das mehrfache Volumen des Velodyne in den Hörraum und spielte dies besonders im Einsatz mit Filmen voll aus. Die geschüttelten Actionszenen der Bond-Materialschlacht "Casino Royal" konnte keiner der drei annähernd so brutal wiedergeben wie der Nubert, allenfalls der Velodyne ließ es auf gedämpfterem Niveau ähnlich krachen.

Velodyne MicroVee

HerstellerVelodyne
Preis1090.00 €

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