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Testbericht

Vorverstärker Vincent SA 31 MK

Vincents Vorverstärker für günstige 900 Euro überzeugt durch hervoragende Verarbeitung als auch durch klangliche Eigenschaften.

Inhalt
  1. Vorverstärker Vincent SA 31 MK
  2. Datenblatt

© Archiv

Vorverstärker Vincent SA 31 MK

© Julian Bauer

Die Röhren- und Transistorstufen laufen direkt gekoppelt, die roten und blauen Kondensatoren reinigen Speisestrom.

Die Gutmenschen von Vincent zerbrechen sich - obschon über ein Jahrzehnt im Geschäft - immer noch den Kopf: Mit was können wir unsere lieben Freunde denn noch verwöhnen?

Die jüngste Idee: Für die Röhrenbestückung der Hybrid-Vorstufe SA 31 MK für 900 Euro kamen statt der "vulgären" ECC-Doppeltrioden nur noch die feineren, einst in Russland für Profizwecke entwickelten 6N16 im Miniaturgehäuse in Frage. Selbstredend in aufwendiger Differenz-Gegentaktschaltung und mit vielköpfigem Halbleiter-Gefolge, das bei der Aussteuerung, bei widerstandsfreier Auskopplung und bei sonst noch was hilft.

Die weitere Verstärkung übernehmen dann abermals 6N16 und schließlich wieder relativ dicke Transistoren, damit im Notfall über den Ausgang auch ordentlich Strom fließen kann.

Bezüglich des Klangs knabberte die SA 31 etwas an der Dynamik, die Feinzeichnung gelang ihr aber wunderbar. Sie musste sich nach dem verbund mit dem SP 331 MK allenfalls nachsagen lassen, dass sie einen Anteil der prallen Bässe vernascht.

Vincent SA 31 MK

Vincent SA 31 MK
Hersteller Vincent
Preis 900.00 €
Wertung 50.0 Punkte
Testverfahren 1.0

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