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Upad: Handschrift für das iPad

Handschrift auf dem iPad funktioniert nicht - es sei denn, Sie verwenden Upad. Die App verwandelt das Apple-Tablet in einen Notizblock der Extraklasse. Wir haben sie uns angesehen.

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© Archiv

Faktbox

  • Name: Upad
  • Version: 2.11
  • Betriebssystem: iOS
  • Download-Link: iTunes

Mit der iPad-App Upad können Sie handschriftliche Notizen anfertigen, PDFs ausfüllen bzw. kommentieren und Fotos verzieren. Das Besondere an Upad ist, dass die Handschrifteingabe hier tatsächlich funktioniert. Eigentlich ist der Touchscreen des iPads viel zu ungenau dafür.

Das taugt die Handschrifteingabe

Upad umgeht diese Einschränkung mit einem Trick, nämlich der Vergrößerungsfunktion. Sie stellt einen Ausschnitt des Papiers im unteren Teil des Displays vergrößert dar. Hier können Sie in großer Schrift schreiben und umgehen damit die mangelnde Präzision des Touchscreens. Upad verkleinert Ihren Text automatisch und fügt ihn in das Dokument ein.

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Gelangen Sie mit Ihrem Text am rechten Ende des Eingabebereichs an, dann springt dieser automatisch in der aktuellen Textzeile weiter. Am Zeilenende hüpft er dann in die nächste Zeile. Sie können Zeilenumbrüche manuell erzwingen oder den zu bearbeitenden Bereich des Dokumentes durch Antippen frei auswählen.

Als Zubehör für Upad sollten Sie sich einen iPad-Stift gönnen, weil er präziser ist als die Fingerkuppe. Solche Stifte finden Sie zu Preisen zwischen 8 und 40 Euro im Web. Damit fühlt sich Upads Texteingabe in etwa so an, als würde man mit einem nicht allzu dicken Edding schreiben.

Übrigens verwendet Microsoft seit Windows XP ein vergleichbares Eingabekonzept bei seinen Tablet-PCs. Dort ist allerdings auch eine Handschrifterkennung an die Eingabe gekoppelt, die Upad nicht bietet.

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Upad
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Wir zeigen die iPad-App Upad.

Diese Zusatzfunktionen gibt es

Upad bringt alles mit, was es für detailreiche Notizen braucht. Simple Dinge, wie zum Beispiel unterschiedliche Stiftfarben und -breiten, eine tastaturbasierte Texteingabe, die obligatorische "Rückgängig"-Funktion und ein Radiergummi.

Sie können geometrische Formen (Linie, Rechteck, Kreis) einfügen und mit Farben füllen. Einfache Diagramme sind auf dieser Basis möglich. Fotos und PDF-Dateien lassen sich in Upad-Dokumente immportieren. Außerdem haben Sie die Wahl unter rund 30 verschiedenen Notizpapieren.

Upad-Dokumente können Sie in frei definierbaren Ordnern aufbewahren und mit Stichworten versehen, die das Wiederfinden per Suchfunktion erleichtern. Sie können Ihre Werke auch im PDF-Format exportieren oder über Dropbox, Evernote und Google Docs mit anderen teilen.

Twitter, Facebook und eine Druckfunktion sind ebenfalls integriert. Wer das iPad via Airplay oder über ein HDMI-Kabel mit einem externen Display verbindet, kann die App auch für dynamische Präsentationen nutzen.

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Alle genannten und noch viele weitere Funktionen sind in der Online-Dokumentation beschrieben, die Sie auch vor dem Kauf der App einsehen können.

Preis und Verfügbarkeit

Upad kostet 4,49 Euro und ist in Apple App Store erhältlich. Dort gibt es auch eine im Funktionsumfang eingeschränkte, dafür aber kostenlose Lite-Version zum ausprobieren.

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